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Legenda aurea, deutsch
Seite
XXXVIr
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laſcellino vnd ſant Deter.

Mxxxvjj.

gehelfen. Darnach wolten die iungern eſſen.da ſprach Petrus zu ſeiner tochter Petronellaſtee bald auff vnd dien vns. do ſtund ſie zuhand auff vn̄ wz geſundt. vn̄ dienet in zutiſch.Vn̄ da ſie den tiſch auff hubē vn̄ ſy dienſtvolbracht. da ſprach ſant Peter zu ſeiner tochter. Petronella gee wider in dein bett. da wasſy irem vater gehorſam vn̄ giēg wid̓ in ir bett.vnd wz ſiech als vor. Da ſant Peter ir gedultſah. vn̄ ſy volkūmē ward gotlicher lieb. damachet er ſy geſunt. Eines mals grafElactus zu ir. vn̄ bar ſie dz ſye in zu Ee naͤmwan̄ er wz ir hold vmb ir ſchon. er wz aber einheydē. da ſprach ſy zu im. wolt ir mich zu einerfrawē habē ſo heiſt erwerfrawē vn̄ iuckfrawēvber drey tag nach mir kūmē dz ich mit eren inewerhauß kum̄. Da was graff fro. vnd woltwenen ſie wolt in nemen. vnd wolt ir ding richten. vn̄ tet als ſy in gebeten het. vn̄ gewan ir viliunckfrawen vn̄ frawen. Vn̄ ſant Petronellarufft got mit ernſt an vnd bat in dz er ir ir reynigkeit behuͤttet. vnd mit ir were vn̄ betet vndvaſtet. vn̄ empfieng vuſers herrē leychnā mitgroſſer andacht. vnd leget ſich an ir gebet vn̄ſtarb an dem dritten tag. vnd fur ir ſel zu denewigē freudē. do verſtund ſich graff wol dzſie ſein geſpottet het. vn̄ ward zornig. vn̄ kamzu feliculā die wz ſant petronellē geſpil geweſen. vn̄ ſprach zu ir. Mym mich zu der Ee oderoppfer vnſern goͤttern. dz wolt ſy nit tun. wan̄ſie het ir vnſern herre zu einē gemahel außer-

korē. da ward er zornig. vn̄ hieß ſie in kerckerlegen. vn̄ hieß ſie ſiben tag vugeſſen vn̄ vngetruncken laſſen. da was got mit ſeinē genaden mit ir. vnd ſtercket ſy dz ſy des leydens nitachtet vnd leyd es gedultigklichen durch got.Darnach giēg graff zu ir vn̄ ſprach. Opfervnſern goͤttern od̓ du muſt vil leydē. Der droeachte ſy nit vn̄ wz ſtet an got. dz tet im zorn. vn̄hieß ſy auff hahē. dz teten die diener vn̄ ſchlugen ſie die diener als lang biß dz ſye ſtarb. dafür ir ſel zu ewigē freuden. Da warff manirē leychnā in ein laͤublinē da hub in Nicodemus auff vn̄ begrub in erlichen. dz ward demgrafen geſagt. der ſandt nach Nicodemo. vn̄ſprach zu im. du ſolt vnſern goͤttern opfern dzwolt er nit thun. dz thet im zorn vn̄ hieß in zetod ſchlahē. vn̄ hieß in in ein waſſer werffen.da zog in ſein ſchuler Iuſtus wid̓ herauß vndbegrub in erlichē. vnd fur ſein ſel zu ewigēfreuden. Vn̄ wz nicodemus vnſern herrēbegrub. darnach vber etlich iar. da macht manſant Petronellē ein merbelſteynē ſarch. vn̄ erhub ſye vn̄ leget ſy darein. da fand man dennoch dz ſant Peter mit ſeiner hād an ſarchgeſcriben het. Der guldin Petronellē meineraller liebſtē tochter. Heylige iuckfraw erwirbvns vmb got vnſers lebens ein guͦtz end. vnndnach diſem leben das ewig leben Amen. Von ſant Marcellinovnd von ſant Peter.

Etrus der wz ein criſten. vnd dienet got mit vleyß tag vn̄nacht. vnnd leyd gar vil ſchleg vmbſein lernung die weil er iung was vnd ee er ge

weycht ward. da vieng man in vmb criſten gelauben vnd legt in in einen kercker. vn̄ befalhArchenno das er ſein huttet. da leget er in inſchwere bandt vn̄ huttet ſein gar ſeer wol. da