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Legenda aurea, deutsch
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XXXVv
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Von ſant

Erliebheylig herrſant Vrban wz ein criſtē. vn̄ het gotvvlieb vn̄ dienet im tag vn̄ nacht mit beten mit faſten mit wachē. vn̄ mit vil and̓ gutervbūg. darub macht in zu babſt da pflag erdes amptes mit vleyß. Iu zeytē da achtet man dy criſtē ſere vn̄ torſt nyemāt ſprechēdz ein babſt wer vn̄ het babſt ſechs man̄ dyim gottes dienſt heymlich hulfen begeē vn̄ warn drey prieſter vn̄ drey dyacon. Nun wzein boͤſer man hieß carpoſius ſaget richter von babſt Vrbano vn̄ ſeine geſellen dzſy criſten weren. da hieß ſy richter all vahen.vn̄ hieß ſy in kercker legē. vn̄ ſprach in zornzu babſt. Du haſt Ceciliā vn̄ iren freundtDalerianū vn̄ ſein brud̓ tyburciū vnrechtēgelauben gelert. vn̄ noch mer criſtē dy hab ichall heyſſen ertoͤten. vn̄ ſprach da aber zu dembabſt. Nu ſoltu mir ſage wo du cecilie gut habeſt gethan vnd ſolt mir ſchatz weyſen. Daſprach babſt Vrbanus. Ich ſih wol das duden freunde gottes veind biſt. vn̄ zu erſtentrachteſt du wy du ir gut gewinneſt. vn̄ zu demandern mal betrachteſt du wie du ſie von gotbringeſt dz ſy abgoͤtern opferē das iſt dirnit nutz vn̄ bringt dir groſſen ſchaden an deiuer ſel. Du ſolt auch wiſſen dz Cecilie gut zu hymelreich geſendt iſt bey armen lewtē.wan̄ die habē es dar getragē. Da babſt alſo

redet da hieß er in mit knuͦtteln ſchlahē vn̄ allſein geſellen. dz liden ſy gedultiglichen durchgot. Darnach legt man ſy in kercker dariu bekertē ſy dreyritter vn̄ huͤter ir pflag.Da das richter hoͤret da ward er gar zornigvn̄ hieß huͤter toͤtē. da fur ſein ſel zu ewigen freudē. Darnach gebot er ſant vrbano vn̄ſeine geſellen dz ſy den abgoͤttern opfertē. dagieng babſt fur abgot vn̄ ſprach ſein gebet zu got. da viel abgot zuhand md̓ vnd erſchlug oberſten. xxij. zu tod. Da wurden dyeheyde zornig auff die heyligen vn̄ ſchlugē ſieaber gar ſer vnd zerten in ir fleyſch mit hockenab irē leib. dennoch waren ſye ſtet an got. Dahieß in richter vor zorn ire haubt abſchlahēda furē ir ſelē zu ewigen frewdē. Da ward boͤß man mit boͤſen geyſt behafft peyniget in als ſer. vnd redt den abgoͤttern als vbelvber ſeine willē des zwāg in veind. alſo rachgot ſeinen diener vn̄ lobet die criſtēheit vn̄ criſtenlichen gelauben vn̄ ſtarb darnach. Da dasſein fraw ſah da gewa ſy rew vber ir ſund. vndbekant dz ſy an vnrechtē gelauben wz vndempfieng tauff. vn̄ ward ein criſtin. vn̄ begrub dy ſiben leychnā mit andacht. Nū bittēwir dy liebē heyligē durch ir groſſe heyligkeitdas ſy vns vmb got erwerbē nach diſem lebēdas ewig leben Amen. Von ſant Petronella.

Ant Marcellus derſchreibt dz Petronella ſant Petersdes zwelfpotē tochter gar ſcho warvn̄ het got lieb vn̄ dienet im mit vleyß vnd wzlang ſiech vn̄ eines mals da ſant peter mitandern iūgern zu i. da ſprach tytus. Meyſter

du haſt vil ſiecher geſunt gemacht. warūb leſtdu dein tochter ſiech ſein ſam du ſein nit vernugeſt. Da ſprach ſant Peter. Es iſt nuͤtz vn̄gut wann ſie iſt deſter demuͤtiger. Es hat einmenſch ein ſiechtumb od̓ ein leyden das iſt imnuͤtz zu dem ewigen lebē. doch mag ich ir wol