gonando
Ant Amandus iſtgeborn von edlem geſchlecht vo vater vnd von muter. vnd was ein gu-ter criſten vnd het got lieb. vnd dienet im mitvleyß tag vnd nacht. mit beten. vaſten. wachē.vnd mit vil ander guter vbūg. vn̄ ward ein munich vnd lebet aber heyliglicher dan̄ vor. vndeines mals da gieng er in̄ dē cloſter vmb vndſah ein groſſe ſchlangen. da ſprach er ſein gebet zu got vnd thet das heylig crentz vber ſievnd zwang ſie in̄ ein gruben vnd gebot ir dasſy nymmer herauß koͤm. des muſt ſy im gehorſam ſein. Darnach kam er zu ſant Martinsgrab. da belib er. xv. iar. vn̄ keſtiget ſeinē leyb.vnd aß nuͦr waſſer vn̄ brot vn̄ trug ein herinshemd an. vnd kam gen Rom vnd wolt in̄ demmunſter vber nacht ſein belyben. da ſtieß in̄ d̓kuſter iemerlichen auß d̓ kirchen. Da leget erſich fur die kirchtuͤr nyd̓ vnd entſchlieff. Daerſchyn im ein heyliger man der ſprach zu im.Du ſolt in̄ das land Caleam geen. vnd da ererwachet da gieng er hin vnd kam in̄ dz landvnd ſtrafft den kunig Sebardū ſer vmb ſeynſund. Daward er zornig vnd tryb in auß demkunigreych. Nun het der kunig keinen ſun vn̄bat got pleyſſiglichen das er im einē ſun geb.des gewert in got. vn̄ da d̓ ſun geborn ward.da trachtet d̓ kunig wen er den ſun wolt tauffen laſſen. da gab im gott in ſeinen ſyn in ſoͤltſant Amandus tauffen. Da ſandt man nachim vn̄ bracht in wid̓ zu dem kunig der viel imzufuͦſſen vnd bat in das er im vergebe wz erim gethan hett. vnd bat in dz er im ſeinen ſuntauffet. da vergab er im was er an im gethanhet. Er wolt im aber ſeinen ſun nit gern tauf-
fen. da bat er in als lanng darumb biß das erinms gelobt. vnd da er das kind tauffet vn̄ dyemenſchen alle ſtyll ſchiwigen. Da ſprach daskind. Amen. die genad hett das kind von ſantAmando. da macht in der kunig zu einem biſchoff in̄ der ſtat zu Traiecta. Da prediget erdē volck mit vleyß wy ſy got ſolten lieb habenvnd im ſolten dienē. Da verſchmechtē ſy ſeinpredig. Da kam er in Beſtrino. da lernet ermer dz gottes wort. da ſpottet ein buͤbiſcherlotter ſeiner predig. da verhenget got vber indas er zuhandt mit dem teufel behafft wardd̓ peyniget in als ſer dz er ſich mit ſeinen aygnen zenen peyß vnd fraß. da veriah er offenlichen das er das leyden an dē heyligen hettverdienet vn̄ ſtarb zuhandt eines iemerlichētods.¶ Eines mals da zroug ſant Amandus ſeinhend das ſah ein biſchoff der bekant ſein heyligkeyt wol vnd hieß dz waſſer behaltē. Darnach kam ein blinder man dem beſtreych manſeine augen damit. da ward er zuhandt geſehent von ſant Amandus heyligkeyt. da warder gar fro vnd dancket got vnd im d̓ genadenIu einē mal wolt er an einer ſtat ein munſter bawen mit des kunigs willen. Da wz einbiſchoff in̄ der nechſten ſtat dabey. dem thetes zorn vnd ſandt ſeine knecht zu im vnd hießim das weren vnd ſprach das ſy zu im ſprechēwolt er es nit vnd̓wegen laſſen ſo wolt er intoͤdten. da kamen die diener zu im vn̄ ſprachēin vntrewen zu im dz er mit in gieng ſy woltēim ein ſtat weyſen dy gut zu eine muͤſterda bekant er von dē einſprechen desfeyſtes ir boßheyt wol vnnd reyt