Bonyent
auff den berg da ſy in toͤdten wolten. wan̄ erbegert das er gemartert wurd. Aber got behuttet in vnd kam ein als groſſer regē vn̄ alsein groß vngewitter dz bedecket den berg allen das ſy aneinand̓ nit geſehen mochtē. aberſant Amandus ſahe ſie wol. da forchtē ſy ſichſy muͤſten an der ſtat ſterben. da gewunnen ſyrew vber ir ſund vnd verſtundē ſich wol dz ingot behuͤten wolt. vnd vielen im zufuͦſſen vndbaten in das er in die ſund vergeb vnd ſy lebētig von im ließ kummen. da ſprach er ſein gebet vn̄ erwarb in ein ſchoͤnes wetter vmb got.Da ryten ſie wider heym vnd alſo genaß der
lieb herr ſant Amandus mit der hilff gottesvor in. Darnach bawet er ein kirchen vn̄ therhinnach vil zeychen. Da in nun got fodert vōdyſer welt da ward er ſiech vnd ſtarb ſeliglichen vnd fur ſein ſel zu den ewigen freuden.Da begrub man in gar wirdiglichen. das wznach criſti geburt funffhundert vnd inn demzweyntzigſten iar bey den zeyten des keyſersEraclius. Nun helff vns got vnnd ſein liebemuter Waria das wir auch kummen zu denewigen freuden Amen.Von ſant Sauiniano
Er heyligherr ſantSauinianus der hett ein ſchweſterdie hieß Sauina. vnd waren gar eines edeln herrē kind d̓ was ein heyden.¶ Nun laß ſaut Sauinianus eines mals dēverß. Aſperges me domne yſopo et mundabor vnd het in gern verſtandē was er bedewtet vnd kund ſein nit verſteen. das was im garleyd. vn̄ gieng in ſein ſchlaffkemmerlein. vndlag in̄ der aſchen in̄ einē herin tuch. vnd meynet er wolt ee lieber ſterben dann das er denverß nicht verſtund. da erſcheyn im der engelgottes vn̄ ſprach zu im. Du ſolt dich nit peynigen das du ſterbeſt. wan̄ du haſt genad funden bey got wen̄ du getaufft wirſt ſo wirſt duweyſſer dan̄ der ſchnee. ſo verſteeſt du dan̄ dzdu yetzundt begerſt. damit verſchwand d̓ engel. Da ward ſant Sauinianus gar fro vnndwolt furbaß keinen abgot mer anbetten. Darb ſtrafft in ſein vater gar ſer vn̄ ſprach zuiſt beſſer das du die abgoͤtter anbeteſtvn vm̄ ariſten gelauben ſterbē ſolteſt
vn̄ dz wir mit dir verdurbē. dz wolt er nit tun.vn̄ floh heymlich vō ſeinē vater. vn̄ kam in̄ dyſtat Trecaſin. vn̄ da er zu dē waſſer kam dasSecana heyſt da bat er got mit ernſt dz er imhulff das er getaufft wurde. da ward er getaufft. da ſprach got zu im. Nu haſt du fundē dz du als lang begert haſt. da ward er garfro. ¶ Nach dē ſtecket er ſeinen ſtab in̄ dieerden vnnd ſprach ſein gebet mit andacht zugot da ward d̓ ſtab als bald grunen vn̄ bluetvor vil menſchen das ſie es ſahen. vnd von dēwund̓zeychen wurdē zwelff hundert vn̄ achtmenſchē gelaubig vn̄ empfiengē den tauff. dzward dē Reyſer Aureliano geſagt. dz thet imzorn vn̄ ſandt vil ritter nach dē lieben herrenſant Sauiniano. vn̄ hieß in vahē. da fundē ſiein an ſeinē gebet vn̄ dorſtē nit zu im geen. Daſandt d̓ keyſer mer Ritter nach ſant Sauiniano dan̄ vor vnd da ſy zu im kamen da hubē ſyan vn̄ betetē mitſampt im. darnach ſtūd er aufda ſprachē ſy zuͦ im. Der keyſer hat vns nachdir geſandt. da gieng er mit in zu dem keyſer