Donjarret
Theophylam vl gepeyniget het mit mangermarter. da belib er dennoch feſt vn̄ ſtet an dēheyligen gelauben vnſers herren Ieſu criſti.vnd da er nit wolt abtreten da hieß in d̓ richter zu kleynen ſtucken hawen. Da ſprach theophilus zu im. Ich bit dich dz du mir gebeſt einen beratt das ich mich mūg bedencken. dasthet der richter gern. vnd in̄ der ſelben zeyt daempfieng er das heylig ſacrament den leychnam vnſers lieben herrē Ieſu Criſti mit groſſer andacht vnd ſprach damach zu dem richter Fabricio. Nun bin ich bereyt williglichēzuſterben in̄ dem namen vnſers lieben herrenIeſu criſti. Allzuhandt do hieß in der richter
zu fluckē haren rn̄ hieß in fur dy tyer vn̄ fuͤrdie voͤgel werffen das ſie in ſolten verzerē. dzleyd er alles gedultiglichen. vnnd ſtarb ſeliglichen. Vnd ſein ſel fur frolichen auff zu Criſto der ſein heyligen zu allen zeyten eret. vndder auch all zeyt von in geeret wirt. der do regyeret mit dem vater vn̄ mit dē heyligē geyſtewig herre vnnd ewig gewaltig von ewig zuewig. Heylige iunckfraw ſant Dorothea mitſampt dem heyligen Theophilo. erwerbt vnsauch vmb got das wir in dyſer zeyt verdienendas wir kummen zu den ewigen freudē Amē¶ Von ſant Reychartdem heyligen kunig.
Ant Reychart wasbon edlem geſchlecht geborn. wannſeiner muter brud̓ was ein kunig inEngelland d̓ hieß kunig Otto. da der ſelbigkunig geſtarb do geuiel das kunigreych ſantReycharts vater. vnd nach ſeinem todt geuieles ſeinē ſun ſant Reychart. der eren vnd wirdigkeyt wer er gern vbrig geweſen wun̄ er erkant wol das im dz leben nit fuget. vn̄ meynter wolt das kunigreych einem andern beuelhen. Aher er ward bezwoungē von ſeinē volekvnd auch ſein freund gemeynglichen noͤttē indas er kunig muſt ſein wan̄ er gemel got wolvnd hetten in die menſchen gemeynglich lieb.wan̄ er was ſchoͤn vnd eines reynen keuſchenhertzen vnd guͤtig an worten vnd wercken vn̄feſt an d̓ ritterſchafft vnd kuͤn an flreytē vndgerecht an dē gericht vnd beſcheyden an denreten vn̄ beſchirmet witwen vn̄ weyſen vn̄ hetgot ſunderlichen lieb vnd dienet im mit fleystag vīpacht mit berē faſlen wachen vn̄ nit
vil and̓ guter vbūg vn̄ alſo gruͤnet er in tugēden vn̄ in vil and̓ gutet vbung. vn̄ richtet dz kunigreych wirdiglich vnd wol auß etliche zeytnach gottes lob vn̄ nach ſeines neheſtē nütz.Darnach bekant ſant Reychart vnd merel et dz in dz weſtlich geſchefft vn̄ die ere vn̄das gut jrret dz er got nit mocht nach geuolge. vn̄ gedacht im offt in ſeinē hertzē er woltgottes ere allem nachuolgē. vn̄ gedacht auchvil an den ſpruch d̓ in̄ dē ewangelis geſchribēſtet. d̓ ſpricht. Wer durch meine willē nit auffgibt freund ere vn̄ gut vn̄ alles dz er hat dermag mein iūger nit ſein. Darnach ließ er ſeinkunigreych vn̄ alle ſein freund ere vn̄ gut vndbereytet ſich mit ſeinē zweyen ſuͤnē ſant Wilbolt vnd ſant Wunbolt. vn̄ wallet vberal mitin zu dē heyligē ftetē als ein elend̓ bilgrim.¶ Eines mals da warē ſy auff einē ſchyff vn̄ſunſt vil leut. vnnd wolten vber ein waſßer domacht d̓ boͤß geyſt ein groſßes vngewitter. d̓d̓ wmenſchē heyl alt zeyt gemn iret. dz erkant d̓