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Legenda aurea, deutsch
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CCCXXIr
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ccci.

hetteſt mich wol mit gott verſuͤnet. vnnd haſtmich zu einē andern geſandt. vnnd warff denbrieff mit groſſer betrubnuß auff die bar. vn̄bat in das er got fur ſy bet. vn̄ nam dē brieffwider von der bar da wz die ſund abgetylgetda dancket ſie got vnd dem lieben heyligen d̓genaden. da lobt das volck got vm̄ dz zeychēNan biten wir in darch ſein heylgkeyt das

er vns auch vmb gott erwerb ablaß aller vnſer ſunden vnd vns geb vach dyſen leben dzewig leben Amen.Von ſont Iohanns dēalmußner vnd Patriarchen.

Ohannes der wasein heyliger Patriarch in̄ Alexandria vnd dienet got mit vleyß. vnndbetet offt die gantze nacht mit groſſem ernſtvnnd eines nachtes da betet er. da ſah er einſchoͤne iunckfrawē dy het ein gruͤnes krentzlein auff von olbaum. Da fraget er ſy wer ſyewer. Da ſprach ſy. Ich bin die barmhertzigkeyt. vn̄ bracht den ſun gottes vō hymel auffdie erden in vil leydens vnd in den tod. vn̄ duſolt mich zu eine gemahel nemen. wan̄ ich wildich auch gern zu einē gemahel nemē. ſo wirtdir got zu mir ere vnd gut geben. vnd da er wider zu imſelbs kam. da gedacht er im. got hatmich das geſiht durch guten troſt laſſen ſehēvnd gewan die tugent d̓ barmhertzigkeyt zumal lieb. vnnd gab als vil alnmuſens dz man inIohannes den almußner hieß wan er het diearmen als lieb das er ſy ſein herren vnnd ſeinfrawen hieß. vnd ſprach. das hymelreych iſt irvnd wil ich es habē. ſo muß ich es kauffen vōin vnd alle ſein vredig was auff barmhertzigkeyt. Eines mals da ſaget er ein gleychnuß anſeiner predig vnd ſprach. Es was ein reycher

geytiger zoluer d̓ tet keinē armē nymmer keingut der hieß Peter. vnnd zu den zeyten lagenvil armer an der ſunnen vnnd lobten die dy invil gaben vn̄ redten auch von den dy in nichtzgaben vnd beſunderlich von dyſem peter daser keynem nye keyn almuſen het geben. vn̄ eynbettler ſprach zu den andern. was wolt ir mirgeben ob ich dem kargen Peter ein almuſenabgewinne. ſo ir doch all ſprecht er geb keynalmuſen vnd hab nye keyns geben. Da gelobten ſie im etwas zugeben. da lieff er bald hinzu des Peters tur. vnd da er ein gute weyl geſaß. da gieng d̓ karg peter heym vn̄ ward garzornig das d̓ bettler vor ſeiner tuͤr ſaß. wan̄ erwz ir vngewan vnd da er fur in gieng. da bater in durch got das er im etwas geb. da ſah ervmb nach einē ſteyn vn̄ wolt in damit geworſfen habē. da fand er keinē. vn̄ alle dyweyl trigſein knecht ein korb mit brot in ſein hauß. Dalieff er im nach vnd nam ein brot auß dē korbvnd warff in̄ zorn den bettler damit. wann erhet nit geacht das es ein ſteyn wer geweſen.Da nam der ſelb bettler das brot. vnnd wardfro vond gieng zu den armen vnd zeyget in dzalmuſen. Da gaben ſie im wes ſie im gelobe