Druckschrift 
Legenda aurea, deutsch
Seite
CCCXXv
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DorrIaret

ſchilt vnd ſper. das lag in̄ d̓ kirchen. Da rufftvnſer liebe fraw Mercurio. da kam er zuhantgerytē als eī wolgewappēter ritter mit ſchiltvnd mit ſper zu vnſer lieben frawen vnd neyget ir. da ſprach ſy zu im. Reyt bald hin. vn̄ toͤtden boͤßen Iulianū d̓ mich vnd mein kind alsſer echtet vnd als ril zuleyd thut. Da reyt derritter hiu vn̄ tet als im vnſer liebe fraw beuolhen het. damit kam Baſilius zu im ſelber vndbeſah als bald ob Mercurius in̄ dē grab leg.da was er nit darinnē. vn̄ beſah auch ob ſeinewappen da weren. da waren ſy auch hyn. Dafraget er die andern wo es wer. da ſprachē ſiewir wiſſen ſein nicht. es was erſt nechten hyevn̄ an dē andern tag da gieng d̓ biſchoff wid̓zu dē grab. da vand er Mercuriū̄ darinnen ligen. vnd vand das wappen an ſeiner ſtat vnddas ſper was blutig. vnd was friſch blut daran. vnd vnder dem kam ein man von dem keyſer der ſaget er wer tod. vnd ſprach. wir lagenzu veld. da kam ein wolgewappenter ma auffden keyſer geryten vn̄ ſtach ſein ſtarckes ſpermitten durch ſeinen leyb. vnd was man ſchreydas halff alles nit vnnd reyt bald wid̓ ſeinenweg. vnd weſt nyemant wo er kam oder wer erwas. Vnd da der Reyſer in ſeinē blut lag. danam er ſein hand vol blutes vn̄ warff es vberſich vnnd ſprach. Ieſus von Galylea du haſtmich yetzund vberwunden. vnd ſtarb on rew.Da erbarmet es nyemant d̓ in begruͤb vn̄ latvnerlichen. da dancket Baſilius got vn̄ ſeinerwirdigſten muter das ſy in vnd die heyligē criſtenheyt erloͤſt het. Darnach ward d̓ heylig Baſilius ſiech vn̄ mocht vbel vn̄ wolt ſterben. da gieng ein Iud vber in der hieß ioſephden ſah d̓ biſchoff gern. wan̄ er hofft er wurdgelaubig. der ſelb Iud was ein guter artzt. vn̄het ſant Baſilio gern geholffen vnd griff iman die adern. dy geuielen im vbel. da erſchracker ſer vnd ſprach zu ſeinē dienern. d̓ biſchoffmag mit geneſen. das hort er wol. Aber er erſchrack ſein nit. vnd ſprach zu dē Iuden. Dubiſt verirrt dir gebricht d̓ kuͤnſt hye. da ſprachder Iud gelaubt mir das ir nicht mer lebenshabt vnd ee die ſunn vndergeet ſo ſeyt ir tod.Da ſprach Baſilius. ich leb ob gott wil nochdyſen tag. Da ſprach der Iud. dz iſt ewer natur vnnuglichen. Da ſprach d̓ biſchoff ob ichmorgē vmb die zeyt noch lebe. wz wilt di darzuthin da ſpach der hud vnd ſtebt ir nitſo

ſticb aber ich. Da ſprach der heylig ſant Baſilius. das beger ich von got nit das du in deinen ſunden ſterbeſt. Da ſprach d̓ Iud. ich verſtee wol wz ir meynt. ich wil euch werlich volgen. vnnd lebt ir morgen noch ſo wil ich michtauffen laſſen. da getrauet er vnſerm herrē erließ in vntz biß morgen leben vnd ſprach. dasſolt du ſteet halten. vn̄ des andern tags lebetder biſchoff dennoch von d̓ genad gottes. vn̄da der Iud das ſah da ſprach er froͤlichē. herrdu biſt ein warer gottes diener. wan̄ gott hatdein natur gewandelt mit ſeinē gewalt durchdeinen willen. dauon beger ich des tauffs. dagab got dem biſchoff als vil krafft dz er vondem bett auffſtund vnd zu der kirchen gieng.vnd den iuden ſelber tauffet. vnd da er dz volbracht het. da leget er ſich wider nyder in̄ ſeinbett. vnd ſprach ſein gebet frolich zu got. vnddancket im ſeiner genaden dy er mit im getanhet. vnnd gab da ſeinen geyſt mit groſſer andacht auff. vnd fur ſein ſel zu den ewigē freuden. Ge ſant Baſilius ſiech ward vn̄ ſtarbda was ein fraw dy het gar ſchwerlichē wyd̓got geſundet. dy ſchryb ir ſund an einē brieffvnd ſchreyb die groſſen ſund zuletzſt. vn̄ gabden brieff dē heyligen ſant Baſilis da er dēnoch lebet vnd bat in mit ernſt das er got betdas er ir ir ſund vergebe. Das thet er vn̄ gabder frawen den brieff wid̓. vn̄ da ſy dē brieffauffthet. da waren all ir ſund abtilget on dyeallergroͤſten ſund. da ſie dz ſah da wz ir leydvnd ſprach zu ſant Baſilio. Erbarm dich vbermich gottes diener vn̄ erwirb mir ablaß vberdie ſund als vber die and̓n ſund. da ſprach er.Frar gee von mir wan̄ ich bin ein ſund̓. vn̄ bedarff als wol ablaß als du da wolt ſie nit ablaſſen vnd bat in ernſtlich dz er got fur ſy betDa ſprach er Gee zu dē ſeligen man̄ Effremder mag dir wol vm̄ got erwerben wz du vonmir begeteſt. Da gieng die fraw zu dē eynſidel Effre vnd ſaget im dz ſy ſant Baſilius zuim geſendet het dz er ir ablaß vber ir ſund erwuͤrb. Da ſprach Effrē. ich bin auch ein ſund̓darum gee bald zu Baſilio wan̄ er iſt ein heyliger man. vnnd mag dir wol ablaß vmb deynſund erwerben. vnd gee bald das du in lebentig findeft vn̄ da ſy wider zu im wolt geen datrug man in tod gegen ir. vnd wolt in begrabēdaſchrey ſie laut vn̄ ſprach. Nun ſehe es gotan vnd vrteyls zwiſchen mir vnd dir. wan̄ du-