Baſiliō
Cccxxx.
Dn kameſt zut wus vnd wir nit zu dit vn̄ gabſtdich vns williglich das bezeugt d̓ brieff. derangſt vnd der not hab ich drey tag ril gehabtDa ſprach der biſchoff. hab nuͦr ſtete rew in̄deinem hertzen. vnd hoff zu got ſo mugen ſiedir nit geſchaden vnd thet ein creutz vber in.vnd verſchloß in aber vnd gab im alle tag eynwenig zu eſſen. vnd ſprach zu im. Sprich alletag dein gebet mit andacht zu gott dz wil ichfur dich auch thun vnnd verzweyfel nit. Datnach ſchyer kam d̓ biſchoff aber zu im vn̄ fraget wie es im gieng. Da ſprach er. Oy boͤßengeyſt ſind mit verrer worden vnd ich ſihe ſyenymmer. ſy ſchreyen aber vnd ſchelten gegenmir. Da ſprach der Biſchoff. halt die buß in̄groſſer rew dein leyden wirt ſchyer gut. vnndthet ein creutz vber in. vnnd verſchloß in aberals vor vnd bat got mit ernſt fur in. Vnd daer viertzig tag darinnen gelegen was da kamaber der biſchoff zu im vn̄ ſprach. Lieber ſunwie geet es dir noch. Da ſprach er. Vater ichbin geneſen mit d̓ hilff gottes vnd von deineandechtigen gebet. Wan̄ mir ſeind dye veindverr worden. vnd got ließ mich heint ſehen dzdu erlichen fur mich ſtryteſt gegen den veinden vn̄ mit deiner tugent haſt du ſy vberwunden. Da ward d̓ biſchoff gar fro. vnd nam dybrieſterſchafft zuſammen vnd macht ein proceſſen. vnd nam den ſundigen man herfur vn̄hieß das volck alles got fur in biten. vnd denman furt der biſchoff bey der hand neben imDa ſchryen dy teuf el. mā ſol vns den menſchēlaſſen wan̄ er iſt vnſer eygen. vn̄ griffen in anvnd wolten in hingefurt haben. da ſchrey derman mit lautter ſtym. Owe vater hilff mir.wan̄ die krafft der teufel wil mich hinfuren.vnd hielt ſich an den biſchoff vnnd ward alsein groß hewlen von den boͤßen geyſten dz d̓leut vil fluhen. Die teufel zugen in hin. da zobin der biſchoff herwider. vn̄ ſtriten alſo miteinander. Da ſprach d̓ Biſchoff zu den veinden flyehet ir boͤßen geyſt vnd laſt got dy erean d̓ edlen geſchoͤpff die ſein goͤtliche krafftnach im gebildet hat vnd gemacht. vnd fart in̄die ewigen peyn die ewer erb iſt. Da furē dieveind hoh vberſich vnd mochtē bey ſeinē heyligen leben nymmer beleyben. vn̄ ſprachē. OBaſilie du thuſt vns werlich vnrecht das duvns vnſern diener nymbſt der ſich vns geeygnet hat. Sih das war vrkund an dyſem brieff
Dahieß in der biſchoff den breff gebē daſprachen die teufel. das wol wir nit thun. wirwoͤllen in behalten vn̄ wollen da mit bezeugēdas vns vnrecht geſchicht. Da ſprach der biſchoff ſein gebet zu got vnd gebot den veinden dz ſie im den brieff geben. Iuhandt wurſfen ſie den brieff nyder. da hub in d̓ biſchofauff. da fluhen die teufel von im. Da ſprach d̓biſchoff zu dē man̄. Kenneſt du den brieff. daſprach er ya wol. da zerreyß baſilius dē brief.vnd verbrennet in vnd bracht den knecht mitim in̄ das munſter vnd beſtetiget in an dē gelauben.¶ Nach dem kam d̓ keyſer Iulianus in dieſtat da Baſilius biſchoff inne was. da eret d̓biſchoff den keyſer vnd gieng im entgegē. vn̄nach gewonheyt gab er im brot von gerſtē gebacken. das brot ſah d̓ keyſer vnwirdiglich anvnd hieß Baſilio hew hinwid̓ gebē. vn̄ ſprachzu im. Seyt du mich vihlich haſt geſpeyſt ſoſpeyß ich dich auch vihlich. Da ſprach Baſilius guttiglichen hinwid̓. ich hab dir ſpeyß geben dy wir ſelber eſſen. ſo haſt du mit hew gebē zu ſpeyß dz dir nit zympt zueſſen. da wardder keyſer zornig. wan̄ er mercket wol das erein criſt was. vnd ſprach. wen̄ ich von Perſialand herwider kum vnd mein ding gericht. ſowil ich die ſtat alle nyder legen. Da ward ſantBaſilius ſer betrubt das d̓ boͤß keyſer dye eregottes an der ſtat wolt vertrucken. vnd giengin vnſer lieben frawen munſtet vnd betet mitgroſſer inngkeyt biß verr in̄ die nacht. vn̄ batvnſern herre dz er die heyligē criſtenheyt furſche vnd ſie behutet. da ward er entzuckt. vndſah ein groſſe ſchar der engel in̄ der kirchen.vnnd ſah mitten vnder in die ſchonſten iunckfrawen die erye geſah. wan̄ es wz die wirdigmuter gottes maria. vnd was reylichen gezyeret. die ſah vberal vmb vnd ſprach zu den engelu. Rufft mit mercuriū dē ritterlichē held.den hab ich mit erwelt das er mich vnd meynkind an dē boͤßen Iuliano rech an dē abtruͦnnigen munich. wann er hat den errſten vil leydes gethau vnd in hat ſer gedurſt nach d̓ eriſten blut. darum̄ wilich dz in Mercurius baldverdruck. ¶ Nun wz Mercurius ein tugentlicher ritter geweſen dy weyl er lebet. vij hettin der boͤß Iuliuanus uewlich vmb criſten gelauben gemartert vnd getoͤdt vnd wz ſeinſelbey got aber ſein heyliger leychnam. wappen