Von ſant
mig gar zornig das in der Biſchoff alſo verſchmecht. vnd fand in ſeinem hertzen eine argen liſt. vnd wolt in verſenden. vn̄ ſchreyb eynen brieff mit ſeinen henden. vn̄ da er dz erſtwort geſchryb. da zerbrachen im drey federn.vnnd ward im die handt zyttern vnd bidmen.da ward er als zornig. das er den brieff zerreyß. alſo halff got dem biſchoff von dem kunig das im nye keyn leyd geſchach.Iu den zeyten was ein guter reycher mander het ein tochter dy was gar ſchoͤn. vnd wzzu iren tagen kummen vn̄ hett ſy ir vater gernin ein cloſter getan. vnd ſy het auch ſelber liebdar zu das ſie keuſchlichen vnd reynlichen leben ſolt. da reytzet der boͤß geyſt ires vatersknecht das er ir zu der ee begert. vn̄ ward imals wee nach ir dz er da vor kein ru mocht gehaben. vnd ſenet ſich alle zeyt nach ir. wie woles im doch vnmuͤglich was. wann ſy was edelvnnd reych. Da bat der knecht einen zaubrerdz er im hulff das im die inuckfraw wurd. daſprach er. wilt du das dir die iunckfrarw werdſo muſt du dich dem teufel zu eygen geben. daſprach er. das wil ich gern thun. do weyſet imder zaubrer ein ſtat vnd ſprach zu im. Gee andie ſtat in̄ d̓ nacht ſo kumpt dir der boͤß geyſtdas thet er. da kam Sathanas d̓ teufel in denlufften vnd fragt in wes er begert. da bat inder knecht dz er im hulff dz im die iunckfrawwuͤrd. Da ſprach d̓ veind. wilt du gottes verlaugen vnnd wilt dich mir zu eygen geben. ſowil ich dir helffen dz dir die iunckfraw werd.Da ſprach er. das wil ich gern thun. da ſprachder teufel. ich ken̄ euch criſtē wol ir habt michofft betrogē. Wen̄ ir mein bedurfft ſo ergebtir euch mir. vnd wen euch das wirt das ir vonmir begert ſo verſchmeht ir mich dan̄ vn̄ kerteuch wider zu ewrem criſto d̓ nympt euch dan̄gern. Da ſprach der kuecht. Gott ſol mir furbaß nymmermer helffen. wan ich wil ſein verlaugnen vnd wil dir hinfur dienen. da ſprachder teufel. des gib mir einen brieff dz du mitdes nicht abgeeſt. Da ſchreyb er einen brieffvij gab in dem teufel. da macht der ſathanasdas die junckfraw des knechtes begert vn̄ inlieb gewan̄ vnd gieng zu irē vater vn̄ ſprach.Lieber vater gib mir den knecht. wan ich wilin ye habē. Da erſchrack der vater gar vbel vn̄ſprach. Mein liebes einiges kind. ich wil dichgot geben vnd opffern. was erye geredt das
halff alles en ir nicht. ſy volt ye dē knecht haben. da weynet d̓ vater ſer. da weynet dy tochter noch mer vnd lag im vnd allen iren freunden als lang darum an biß man ir den knechtgab. Da gab er ir den knecht zu einē eelichenman̄ mit groſſem ſeufftzen. vnnd gab in großgut zuͦ einander vn̄ ſprach. Du haſt deinē willen volbracht wart wy es dir furbaß gee. vnder keret ſich zu got.¶ Da ſie nun zu einander kamē da dienet dyfraw vnſerm herren als ſy dan̄ vor het getan.Aber ir man was gewonlich bey den ſpylernvnd bey andern boͤßen leuten. vnd kam nymmer in kein kirchen noch zu keyn guten dingēvnd geſegnet ſich nit. das merckten dy leut vn̄ſprachen zu d̓ frawen. wart wer dein man ſey.er iſt mt ein criſt. da erſchrack ſie gar vbel. vn̄ſprach zu im. Man hat mir geſagt du ſeyſt uitein criſt. iſt dē alſo ſo mag ich nymmer fro werden. Da ſprach er. gehab dich wol wan es iſtnit alſo. Da ſprach ſie. ſo gee morgen mit mitin̄ die kirchen ſo gelaub ich dirs. Da verſtunder ſich wol. das es ir nicht verſchwige mochtbeleyben vnd ſagt ir wie er zu ir kummen wz.da ſchrey die fraw vnd ſprach. O we d̓ ſchauden vnddes leydens ſol ſich der teufel vnſersſundigen lebens frewen vnd vnſer alſo gewaltig ſein. Darnach gieng die fraw vn̄ d̓ knechtzu dem biſchoff Baſilio vn̄ klagtē im ir groſſes leyden vn̄ baten in das er got fur ſie bete.da ruffet er got an mit groſſem ernſt vnd batin dz er den menſchē von dē veind erloͤßet. vn̄ſprach zu im. Rnecht wilt du dich wid̓ zu gotlere. Da ſprach er mit groſſer rew. Owe woltgot mir mein ſund vergebē ſo wolt ich ſy gernbuͤſſen het ich nuͦr meinen brieff wider dē ichdē teufel gab ſo wolt ich mich furbaß vor ſunden huͤtten. Da ſprach der biſchoff. du ſolt angot nit verzweyfeln. wann es ward nye keynſund als groß wen̄ d̓ menſch rew daruber hetgot der vergeb ims durch ſein guͤte. Wilt dubehaltē werde ſo muſt du mir gehorſam ſein.vn̄ muſt thun was ich wil. da ſprach er dz reilich gern tun. Da geſegnet in der biſchoff mitdē heyligen creutz vn̄ mit vil guten wortē. vn̄ſperret in drey tag ein. vnd bat gott mit groſſem ernſt fur in. An dem dritten tag fraget inder biſchoff wie es im gieng. da ſprach er. dieboͤßen geyſt treyben manigerley geſchrey vormit. vn̄ zeygen mir den brieff offt vn̄ ſprechē.