Baſilio
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was vil volcks dar kummen. da ſahe er in̄ wolgekleydet in biſchofflicher ordnung. vnd hettein ſchoͤne infeln auff ſeinē haubt als der biſchoff recht iſt mit gold vnd mit berlein. vnndda in Effrē als wolgekleydet ſah. da gedachter im. die herrſchafft die der biſchoff hat iſtdem nit geleych das mir geſagt iſt. vnd geuielim nit. vn̄ gedacht im tregt er ſoliche er in ſeinem biſtum ſo mag er wenig geyſtligkeyt haben. ſol er ein fewrine ſeul ſein dz nympt michwunder ich erfars dan̄ noch anders.¶ Nun weſt der heylig biſchoff wol in demgeyſt das ſich effrem ſein geergert het. vn̄ ludin in̄ ſeinen palaſt. vnd het got in ſeinē hertzē.vnd redt in̄brunſtiglich von got mit im. vn̄ daſie in dem lob gottes bey einander ſaſſen. daſah Effrem das dem biſchoff ſein zung in dēmund vor ernſt gluet. vnd redt als andechtiglichen von got das er von lieb entzundt ward.Vnd da das Effrem ſah da bekant er wol dzer ein heyliger menſch wꝫ. vn̄ ſprach mit freuden. Baſilius iſt groß vor got an den genadēvnd iſt werlich d̓ criſtenheyt ein ſeul. vn̄ ſprachdarnach zu im. Ich hab lang begert dz ich dykriechiſchen ſprach wol kundt reden. darumbbit ich dich von lieb wegen das du mir darum̄got helffeſt bitē. Da ſprach Baſilius ſein gebet mit andacht zu got vnd bat in das er Effrem ſein begird durch ſein guͦt erfullet. Dakund er zuhandt kriechiſch wie ſein hertz begert. da ward er gar fro vn̄ dancket got ſeinergenaden. vnd gieng da von im.¶ Iu den zeyten was ein and̓ Eynſidel. d̓ hetauch vil von ſant Baſilius heyligkeyt gehortvnd het in gern geſehen. vn̄ kam auch an eineheyligen tag in̄ dy kirchen vnd was vil volcksdarinnen. da gieng er ſchon mit der proceſſenvnd het ein koſtliche infeln auff dz geuiel dēEynſidel nit. vn̄ gedacht im. Eya herr wz hatman von des biſchoffs heyligkeyt geſagt. iſter demuͤtig das ſiht man an ſeinē gewand vn̄an ſeiner infeln uicht. es mag on hoffart nitfeſein im muß wol damit ſein. Da entſchuldiget got ſeinen demuͤtigen diener. wan̄ es hortder Eynſidel ein ſlym̄ ob dem altar dy ſprachzu im. Du haſt dich des biſchoffs geergert dzer wolgezyert iſt vnd meynſt er ſey hoffertigdu ſolt das wiſſen das er nit hoffertig iſt. vn̄dz du mer luſtes haſt da mit dz du dein katzēeſt dan er mit allē ſeine reychtum̄ hatt.
Da erſchrack der Eynſidel ſer vnd gieng wid̓heym vnd bat got das er im ſein ſund vergeb¶ Es was ein kirch in einer ſtat zu der zeytda was vil kriegs vmb von zweyen teylen. Dzein teyl waren criſten. das and̓ teyl warē ketzer vnd hieſſen arriani vnd wolt yeglicher teyldie kirchen habē die gab d̓ kunig den ketzerndas was den criſten leyd. wann der vngelaubnam dauon zu vn̄ clagten es dē biſchoff Baſilio der kam zu dem kunig vnd ſprach zu im.Warumb ſchmechſt du den criſten gelaubendas du den ketzern die kirchen haſt gebē darzu ſy nicht recht haben. Da ward der Rumczornig. doch erleuchtet im got ſein hertz daser ſichſerkant dz er ſich nicht wol bedacht hetvnd ſprach zu dembiſchoff. Du ſolt dar kummen vnd ſolt den gelaubē beydenthalbē verhoͤren vnd ſolt ſy dē rechten vnderweyſen vn̄ſolt den krieg verrichten. das thet er vnd kamdahin vnd hieß die kirchen zuſchlieſſen vnndhieß die zwen teyl dy ketzer vnd die criſtē furdie tuͤr kummen. vnd ſprach da. Geet nū voneinander vn̄ bit yeglich teyl got dz er im helffvnd wer recht hab das ſich die kirch dem ſelben teyl entſchließ. Das geuiel in allē wol vn̄gelobten dem alſo zuthun. Da baten dy Arrianiſchen ketzer drey tag vor der kirchen. dabelib ſy ymmermer beſchloſſen vn̄ wolt nichtfegen in auffgeen. Da ruffet ſant Baſiliusgott mit groſſem ernſt an. vnd bat in dz er imhulff vnd den criſten zu hilff koͤm vnnd legetſich darnach an als ein biſchoff. vnnd rufftendy criſten got auch an mit groſſem ernſt. vndgiengen mit der proceſſen vnd gieng in der biſchoff voran vnd ſchlug gar ein wenig an diekirchentuͦr mit ſeinem ſtab. da entſchloß ſichdie kirchtuͦr allzuhandt. Da giengen dy criſtēmit freudē in̄ die kirchē. wan̄ ſy wz in gar wolgefallē. da wurdē dy ketzer betrubt vn̄ ſchyeden von dannen. vnd da d̓ kunig hoͤrt das diecriſten die kirchen gewunnē hetten. da wz imleyd. wan̄ er het es mit den ketzern vnnd torſtes doch nit offenlich an den criſten rechē. vn̄ſprach zu dem biſchoff. Freund ſtee mir bey.vn̄ ſprich ich ſey gerecht. darum̄ ſo wil ich dirgroß ere vnd gut geben. vnd wil alles das tundas du wilt. Da ſprach er zu dē kunig. du redeſt gar kintlichen. du ſolt wiſſen dz ich meines rechtē gelauben durch keyn zergencklichgut noch ere nit verlaugen wil. da ward d̓ ku-