Fteffan
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Iahandt macht ſich Lucianus auff an ſeingebet. vn̄ ſprach zu got. Herr iſt das war dasich geſehen hab. ſo bit ich dich das du mir esdreyſtund kund thuſt. Vnd da d̓ ander freytag kam. da entſchlieff er aber. da kam gamaliel aber zu im als vor vnd ſprach zorniglichēzu im. Iuciane luciane. wy haſt du meine wortverſchmecht. da ſprach er herr ich hab es darumb gethan das ich mer bewernuß wolt vongot haben. Da ſprach Gamaliel. Merck welliches yeglicher heylig ſey. vnd thu deine augen auff vnd ſih was ich dir zeyg. da zeygeter im vier ſchoͤne vaß. dy drey warē guldin vn̄dz ein ſilbrin. Das ein guldin vaß wz vol roter roſen. vnd die andern zwey warē vol weyſſer roſen. vnnd das ſilbrin vaß het einen edelnſteyn das was ein weyſſer ſaphyr. vn̄ leget imda auß was die vaß bedeuttē. vnd ſprach. Dzvaß mit den roten roſen dz iſt ſant Steffansſarch mit ſeinē heyltum. vnd die rotten roſenbedeutten ſein groſſe marter. vnd die kron dieer nun tregt. vnd die zwey guldine vaß mit dēweyſſen roſen die ſind mein vnd Nicodemusvnd oedeutten die lauttern hertzē dy wir hetten. ſo iſt das vierd ſilbrin vaß mit dē ſaphyrmeines ſuns Abiba vnd bedeuttet die keuſchheyt die er het von ſeinē kindlichen tagen. damit verſchwand er. vn̄ Lucianus erwachet. vn̄gieng aber an ſein gebet. vnd ſprach. Herr ſeydz geſiht war ſo laß mich es zu dē dritte malſehen. An dē dritten freytag da entſchlieff eraber. da kam gamaliel als vor. vn̄ ſprach hertiglich zu im warum haſt du nit geworbē alsdir von mir beuolhē iſt. damit verſchwand er.Da ſtund Lucianus zuhand auff vn̄ giēg froͤlichē zu dē biſchoff Iohānes vn̄ ſaget im wzim von got in de ſchlaff verkuͤndt was wordēDa wz d̓ biſchoff ein guter man. vn̄ ward garfro vn̄ lobet got darum. vn̄ gieng mit dē brieſter Luciano vnd mit aller brieſterſchafft mitd̓ proceſſen vn̄ giengē vntz an den berg ſyon.da man in hin geweyſet het. vn̄ grubē vaſt einvnd weſten doch d̓ rechten ſtat nit gentzlichēDa erſcheyn Gamaliel einē munich der hießMichecius vn̄ ſprach. Gee bald zu dē volck.vn̄ ſprich zu Luciano. wir ligen an d̓ ſtat nichtda ſie grabē vn̄ weyſt im die rechten ſtat. Damit verſchwand er. Da lieff d̓ muͤnich bald zuLuciano. vn̄ ſaget im wz im Gamaliel emboten het. Da warder gar fro. vn̄ grubē an dei
handt ein zeychen. vn̄ bewegt ſich dz erdtrichda die heyligē lagē. Da ward ein als guter geſchmack da vnd wz als groß dz dreyvndſibē/tzig menſchē da geſundt wurden von allerleyſiechtum̄ den die menſchē hettē. Da wurdē ſygar fro vnd lobten got all darum̄. Vn̄ Lucianus fand die heyligen gentzlichē als im Gamaliel kund het getan. vn̄ bekant auch welchsyeglicher heylig was. Da namē ſie das heyltum mit freudē herauß. vnd d̓ biſchoff brachtſant Steffan gar mit groſſer andacht inn diekirchē die da ſtund auff dē wirdigē berg ſyonDa ward er begraben zu dē andern mal. Derberg Syon ligt zu nechſt bey Ieruſalē. Aberdie ſelb kirch iſt ſeyder zerſtoͤrt wordē vō denheyden vnd d̓ Biſchoff ließ im einen groſſerreychen ſarch machen. vn̄ leget in mit wirdigkeyt darein. Sant Steffan ſtarb in dē augſtē.vn̄ ſein heyliger leychna ward zuͦ weyhēnachten funden. Nun hat man die hochzeytlichēfeſt verwandelt. vn̄ begeet es zu weyhennachten als er ſtarb. darum das dz feſt groſſer iſtals er ſtakb dann da er funden ward. darumbhat mā ſein feſt an den nechſten tag nach dēCriſt tag gelegt. wan er wz d̓ erſt martrer. ſohegeet ma in in̄ dē augſtē als er funde ward.¶ Eines mals wz ein fürſt d̓ hieß Aleranderd̓ wolt vber meer faren zu dē heyligē grab vn̄ſein fraro mit im. vnd kam gen Conſtantinopel. Da horten ſy die groſſen zeychen die gotdurch ſant Steffan thet. da gewan̄ der furſtgroß lieb zu ſant Steffan. vnnd bawet im einreyliche kirchen. vnnd bat das volck da. ob erſturbe das man in dan̄ zu ſant Steff an legetDa ſtarb er. da legtē ſie in an ſant Steffansſeyten. Da belib ſein frar ſiben iar da iij. derſtat. Darnach wolt ſie heym faren vnd wz irandt vmb ires herren leychnā vnd bat den biſchoff als lang vntz er ir erlaubt dz ſie i mievir furt vnd gieng mit d̓ frawen an die ſtat daAlexander vnd ſant Zteffan bey einand̓ lagen in zweyen ſilborin ſarchen. dy warē an einander geleych. da weſt d̓ biſchoff mt in welchem ſarch der herr lag. vn̄ ſprach zuͦ d̓ frawēBekennet ir eweren ſarch nit. da ſprach ſie vagar wol vnd da ſy die ſaͤrch auſah. da nam ſiſant ꝟteffans ſarch. vij ſprach. dz iſt meinesherren ſarch. vnd wolt wenen er wer es vnndbacht in uff en ſchiff nofurenntit. de