Von ſant
wmen vnd gieng gegen in vn̄ vmbfieng in. vn̄gab dē breutigam vrlaub vn̄ nam iren rechtenman vnd wurden fro vnd dancktē got vn̄ ſant
Naſtaſia die wz einſiunckfrawe vn̄ het got lieb. vn̄ achteter welt nit. vn̄ meynt ſie wolt gottu lob ir keuſcheyt behalten. vnd ir vater wasjn reycher man zir Rom vn̄ was vngelaubig.Da was ir muter heymlich ein criſtin vn̄ lerettochter criſten gelauben mit vleyß. vn̄ taufftie der heylig Criſogonus. da was ſie demug durch got. da gelobt man ir einē man vberren willen. das wz ir gar leyd. vnd keſtiget irēeyb gar ſer. vnd floch iren man all zeyt. vn̄ troͤket die ellendē menſchen in dē kercker. vn̄ gabn eſſen vnd trincken vnd gewand. des wardman innen vn̄ thet im zorn. vn̄ ſetzet ir leutſe ir huͤtten vnd ir darauff ſolten mercken vn̄egeret in ſeimē hertzē dz ſie ſtuͤrb ſo wolt ernt irem groſſen gut ein andre nemen. vn̄ wzgar hert. Nun loͤßet ſie got von ſeiner guͦton irem man̄. wan̄ er ward ſiech. da ward ſiegar fro vnd gab ir gut froͤlichen durch got. dzthet dē veind zorn vn̄ ſchuff dz man ir vil leydens anlegt vm criſten gelaubē. ¶ Nun hetint Anaſtaſia drey meyd bey ir. dye warenhweſtern vnd waren criſten vn̄ dienten ir alle zeyt. Nun hoͤret ein herr das ſie crſtē waoet vnd vieng ſie all drey vnd ſchloß ſie in einfuchen vnd gieng darnach zu in vn̄ wolt ſeinb. ßheyt mit in getriben habē. da behuͤtet gotdie iunckfrawen vnd verhenget dz dē herrenſein ſyn̄ veruͦckt wurdē. da er zu in gieng. vndſeinen willen mit in haben wolt. da vmbfiengerhefen vnd keſſelheblichē ab in wol gelue
ſtet vnd haſet vnd kuſſet ſie vnd drucket diepfannen an ſein antlitz vnd an ſein bruſt. wan̄erhet nit vernufft. vnd het wol geſchwore esweren die drey meyd geweſen. Da ſahen dieiunckfrawē vil wund̓s von im vnd da er dz vilgetrib. da gieng er herauß vnd meynet er wergar ſynnig. Da ſah ſein geſind dz ſein gewādvn̄ ſein antlitz als ruſſigwꝫ. vn̄ warē im ſeinekleyder zerriſſen. da gedachten ſie in er werebehafft. vnd bunden in dz er nyemantz keineſchade thet. Da ward er zornig vnd gieng zudē keyſer vnd klaget im dz mā ſein ſpottet. vn̄dz ſie in geſchlagē hetten. Da ſah in der keyſer vnd dy ſeine als einen torn an. vn̄ ſpottetēſein vnd ſchlugen in. das muſt er alles leydenDarnach kam er wid̓ zu ſeine ſynnē. da wz imgar leyd vnd thet im zorn auff dy iunckfrawēvnd gedacht im ſie hetten in alſo gezaubert.vn̄ hieß ſie nacket abziehen vnd gedacht im erwolt ſie ſchendē als er von in geſchendet wasworden. da thet got ein groß wund̓ durch deriunck frawen willen. vnd halff in dz die kleyd̓als vaſt an in klebten dz ſie kein menſch vonin mocht bringē. da d̓ herr das ſah da ward erals zornig dz er ſie zutod ließ ſchlahen. da furen ir ſelen zu den ewigen freuden. da gab ingot der mertrer kron zu lon. Darnach ſprachd̓ keyſer zu einē ritter. verſuch ob du Anaſtaſiam darzu mugeſt bringen dz ſie vuſern goͤttern opffer ſo wil ich dir ſy gebe mit allē iremgut. da was d̓ritter gar fro. wan̄ ſie wz ſchoͤnvnd rech darun̄ hett er ſie gem gehabt end