Thoma
ccle
leget in auff ein groſſe guldine batenen. vndtregt in dan̄ ſant thomas dar mit groſſer andacht. vnd knyet fur in nyd̓ mit vnſers herrenleychnā vnd gibt ſant thoma dy paten mit dēheyligen ſacrament. dy nympt ſant Thomasmit d̓ rechten hand. vnd geet dan̄ alles volckzu im frawen vnd man. vnd empfahen vnſersherren leychnā vō ſeiner rechtē hand. iſt aberein menſch da dz in ſunden od̓ in vngelaubeniſt. vnd geet er dann hin zu vnd wil vnſers hetren leychnam empfahen. ſo zeucht er dy handwider zu im vnd thut ſie nit auff dy weyl dermenſch gegenwertig iſt. vnd kumbt d̓ ſundernicht außd kirchen. eintwed̓ er beſſer ſich od̓gewinn ware rew vber ſein ſund. ſo gibt er imdann vnſers herren leychna. od̓ er ſtirbt ee dzerherauß kumpt. Das zeychen haben vil vngelaubiger menſchen geſehen vnd ſein da vōerſchrocken vnd haben criſtē gelaubē an ſichgenumen. vnd wenn dz alles ergeet vnd d̓ patriarch vnd die biſchoff all ſant thomas hochzeyt die acht tag begangē haben. ſo nemen ſydann ſeinen leychna vnd ſetzen in wid̓ an ſeinſtat. So teylt ſich dann d̓ ſee vnnd das waſſerwider vmb das munſter als vor. Die ding vonſant thoma hat der Patriarch von India dēbabſt Sixto dem andern geſaget. dz hortē allCardinel vnd lobten got darum̄.¶ Ein dorff heyſt helbach. darinnen ſaß eynritter der hett ſant thoman ſunderlichen lieb.vnd eret in fur all zwelffpoten. vnnd verſagetkeynē menſchen ſein almuͦſen der durch ſeinēwillen bat vnd erbot im auch ſunſt vil eren. vn̄eins mals kam der boͤß geyſt inn geſpoͤtt furſein tuͤr vnd klopffet an. vnd bat in das er imherberg geb durch ſant Thomas willen. vndda er in dy herberg kam da wz er ſchier erfroren. wan̄ es war gar kalt. da ſandt im der Ritter ſein kappe dz er ſie auffſetzet biß dz er erwarmet. des morgens fruͤ ward der bilgrimverloren. vnd man kund die kappen nit findenda ſprach die fraw. Ir ſeyt offt betrogen vonſolchen ſchelcken vn̄ laſt noch da von nmit ir beherbergt ſie. da ſprach der ritter. Liebe frarſeyt darum̄ nit betrubt. des ſchadēs mag vnsgot wol ergetzen durch ſant thomas willē. dztet der boͤß geyſt darum dz er in zornig woltmachen. das geſchach nicht. vnd das der boͤßgeyſt dē ritter zu vbel het gemeynt dz kam imzu groſſem glick. wan̄ der riter trachtet zu-
handt wie er zu ſant thomas munſter moͤchtkūmen vnd bereytet ſich darauff mit zerungvnd mit allen dingen vn̄ da er fertig ward. danā er ein guldins vingerlein vnd brach es voſeinander. vnd gab dz ein teyl ſeiner frawē vbehielt das ander teyl ſelber. vnd ſprach zu irdē worzeychen ſolt du gelauben. wen̄ du dashalb vingerlein ſihſt vnd bit dich vleyſſigliodas du funff iar mein warteſt. ob ich die weynit herwider koͤm. ſo nym dir nach den funfiaren einen andern man. das gelobt ſie im getreulichen. Darnach fur er auß mit groſſer abeyt vntz das er zu ſant thomas ſtat kam. dempfieng man in freuntlichē. vnd thet im vieren durch ſant thomas willen. da gieng erſant thomas munſter. vnd befalh ſich vn̄ ſeifrawen dē heylige zwelffpoten. vnd gedachdaran das die funff iar an dem ſelbigen tatauß waren vnd erſeufftzet gar iemerlich. vn̄ſprach weynent. O herre mein got vnd liebeherr ſant thomas. nun nympt mein fraw eineandern mā wan̄ vnſer herr het ſeinen weggeirret darum hernach dz an im geſchach. vn der in̄ dē munſter alſo vmbgieng da ſah er deboͤßen geyſt dort ſteen vn̄ het ſein kappē auvnd ſprach zu dē ritter. Erhart kēneſt du mienit. Da ſprach er. neyn ich. aber die kappenddu auff haſt die kenn ich wann ſie iſt mein cweſen. Da ſprach er. ich bins der bilgrim dedich in ſant thomas ere vmb die herberg bavnd ſtal dir dein kappen. ich bin aber darumgar vaſt gepeyniget worden vnd bin es d̓ bēeyſt. vnd mir iſt von ſant thoma gebotē woden ee dz die leut heint entſchlaffen ſo ſol iedich heym bringen in dein hauß. Wann defraw hat einen andern man genume vnd wolen heint bey einander ligen vnd nā den ritauff ſeinen halß. vnnd bracht in heyn dasnye keyn leyd geſchach vn̄ da er fur ſein hatkam da gieng er hinein. da ſah er ſein frawbey dem breutigā ob dem tiſch ſitzen. vndſen. da bot man im zetrincken auß einē koVnd daer getranck da warff er dz halb vigerlein in den kopff. dz ſah ſein fraw vnddas vingerlein auß dem kopff. da bekaules zehandt. vnd nam das ein halb teyl desgerleins vnd hielt es zu dyſem teyl. da waeein ding. vnd bekant zuhandt dz er ir manvnd fur auff von dē tiſch. vnd ſchrey mit.den das iſt nennan. vmnd men herd̓iſtlke