Eoertet
ſeinj die erden ſteken darauff muiſt ſant thoma hin vnd her geen. da halff im gott das esim nit ſchadet. wann es ran ein waſſer vō eynem brunnen d̓ da entſprang vber die ſper vōdē willen gottes dz machet ſy kuͤl. Darnachthet man in inn einen gluenden ofen. da kamein wind von dē willen gottes vnd machet inals kuͤl das in nye kein leyd geſchach. dz izdem kunig leyd.¶ Nach dem hieß in b̓ kunig fur die abgoͤtter furē. vn̄ ſprach zu im. wilt du lebē ſo opfervuſern goͤttern. Da ſah er den abgot an vnndſprach. Du boͤßer geyſt ich gebeut dir dz duvon dē abgot fareſt vn̄ fuͤr mich ſteeſt. vnd wzich dich heyß das thu. des was er im zehandtgehorſam vnd ſtund fur in. In ſah aber nyemant dan̄ er. Da ſprach aber ſant thoma wen̄ich auff die knye fall ſo zerfuͤr den tempel. daſprach der teufel. Gunn mir das ich die heyden toͤdt. Da ſprach er. thu nuͦr dz ich dich geheyſſen hab. vnd viel da nyder auff ſeine knyeda zerfur der tempel des erſchracken die Biſchoff ſer. da ſtach einer einē ſpieß durch ſantThoma.da fur ſein ſel zu den ewigen freudēda floch der künig vnd der hertzog. wan dasmerer teyl des volcks het es mit ſant Thomavnd giengē gemeynklich mit ſant thoma genkirchen vn̄ begrubē in mit andacht. Darnacherwarb d̓ kunig von Syria von dē keyſer Alexandro. dz er im ſant thomā geb. da furt er inmit groſſen eren gen Ediſſa vn̄ leget in in̄ einen koſtlichē ſarch vn̄ hieng in mittē in d̓ kirchen an vier ſilbrin kettē vnd geſchehē vil zeychen da. vnd wer genad von got vnd von ſantthoman begert d̓ wirt gewert vnd zu d̓ ſelbenzeyt mocht kein heyd. kein iud. noch kein ketzer in̄ d̓ ſtat leben. noch auch keyn tyran̄ mochtar geſchadē von des brieffs wegen den vnſerherr Abagaro dē kunig d̓ ſelbē ſtat ſendet. vn̄an dē antlaß tag wen̄ d̓ biſchoff vnſers herrēfronleychnā geſegnet ſo gab in dan̄ ſant thoman dē leutē. die ir ſund berewet vn̄ gepeychthette mit ſeiner hand. aber ſeiner hād ſah mānit man ſah nuͦr vnſers herrē leychnā in d̓ geſtalt des brots. ¶ Darnach furt mā ſant thowan in des reychs haubtſtat dy hieß Huͦlff.die iſt als weyt als vier tagweyd. vnd dy ſteynmauer die darum geet die iſt als dick dz zwenvegen nebē enander darauff geen. vn̄ iſt alsjoch aloelm hoherpurn. vnd miten duch dey
ſtat fleuſet d̓ vier waſſer eins dz auß dē Paradeyß rynnt. dz waſſer gibt d̓ ſtat fruchtberkeyt vnd den andern waſſern. vnnd man findtgar edels gold in dē waſſer vn̄ edels geſteyn.da von werdē die leut reych in d̓ ſtat. Vn̄ eswas des ſelben mals dz kein ſundiger criſtenkein weyl in d̓ ſtat mocht beleyben eyntwed̓ ermuſt ſich beſſern od̓ er ſtarb. Es mocht auchkein vngelaubiger menſch inn d̓ ſtat geſein erbekeret ſich danj. Vnd es ligt ein berg einenkleinen weg von d̓ ſtat dar vmb geet ein tyefferſee vnd oben auff dē berg da ſtet ſant thomas munſter. vnd in dē vmlauff des bergs daſein zwelff munſter die ſein geweycht in d̓ ered̓ heylige zwelffpotē. vnd es mag nyemāt vorwaſſer in ſant Thomas munſter kummē. wan̄d̓ groß ſee geet dar vmb. vnd wen̄ ſein tag ſolkummē ſo geet dz waſſer acht tag vor alles abvnd acht tag hinnach. vn̄ wen̄ d̓ patriarch dasampt begeen wil ſo kumpt alles volck zuſamegelaubig vn̄ vngelaubig. vn̄ geen mit dē Patriarchē in dz munſter vnd alle dy menſchē dyſiech ſein die werdē von ſant thomas genadēgeſundt vn̄ in dē kor des muͤnſters da iſt euwolgezyrte ziborig dy iſt mit gold bedeckt vn̄mit edlē geſteyn wolgezyret dy ma in dē waſſer findet. vn̄ in der ziborig hangt em ſilbrinkron an einer ſilbrin ketten vn̄ die lampen dyvor dē ziborig hangen ſein vol balſams. vndbrinuen ein iar wen̄ man ſie einſt anzundt. vn̄wirt des balſams nit mynder. vn̄ wer mit dembalſam von dē patriarchen beſtrichen wirt d̓wirt von allem ſiechtum geſundt. Darum beſtreycht er alle die da mit dy dar kummē. vndwen̄ der patriarch mit den biſchoffen dy vnd̓im ſeind fur den altar geen. ſo nemen ſie dasguldin tuch mit lob vn̄ mit geſang darein ſātthomas gemacht iſt vn̄ brayttē es mit groſſerandacht auff. Darnach nemen ſy ſeinen heyligen leychnā vn̄ ſetzen in neben den altar auffeinen gulden ſeſſel. da iſt alle ſein geſtalt vndgeleychnuß vn̄ ſcheynt ſein ātlitz als dy liechten ſtern. vnd ſein har iſt im rot vnnd geet imauff die achßelu vnd ſein bart iſt im auch rotvnd krauß vn̄ nit gar langk vn̄ ſein gewand dziſt noch vnuerſert als da er auf erdtrich giēgAlſo ſitzt er neben dem altar auff dem guldinſtull die weyl man die meſß ſingt. vnd wen̄ diezeyt kumpt dz man die leut berichten ſol. So