Von ſant
zu dem ſteyn weyßet. da ſprach er. was ſol diemue. ich weyß wol dz er vor laugſt erhungertiſt zu tod. doch lieſſen ſie nit ab. Des morgēsweyſet ſy der viſcher zu dem ſteyn. da ſahen ſyſant Gregoriū an. der was gar iemerlich vn̄nacket vnd bloß vnd wz mit har verwachßenvnd was gar mager worden. doch was d̓ heylig geyſt mit im geweſen. das er die kunſt dyeer von den buchern het nit vergeſſen het. Vn̄da ſie in auſahen da weynten ſie vor freuden.vnd beſchwuren in bey got das er in faget ober Gregorius hieß. Da ſprach er ia. da ſagtēſie im warum̄ ſie dar werē kūmē. da erſchracker gar ſer vnd weynet vnd ſprach. meiner ſunden iſt alſo vil das ich billichē hie beleyb vntzan mein tod. Ich zym zu keynem babſt nicht.wann ich hab in ſibentzehen iaren nye keynenmenſchen geſehen. Ob nun got durch ſein genad meiner ſund vergeſſen hat. ſo geb er vnsein warzeychen vn̄ helff vns dz wir dē ſchluſſel finden damit ich verſchloſſen bin wordenin̄ den ſteyn oder ich wil hie ſterben. da viel d̓viſcher fur in weynent vnd ſprach. Ich warffden ſchluſſel in̄ den ſee vnd hab ſeyder nye aneuch gedacht vntz geſtern. da fand ich denſchluſſel in einem viſch. vnd ſchloß da dy eyßnen ketten auff. da legten im die Roͤmiſchenherren ein ſchoͤnes ſeydins gewand an. vn̄ namen in auß dem ſteyn vnd furten in gar wirdigklich mit in. Nun het ſant Gregorius ſeiner tafeln vergeſſen in̄ des viſchers hauß. dabat er vnſern lieben herren das er im hulff dzer ſein taf eln fuͤnd. da ſuchtē ſy die tafeln. vnfunden ſie alſo ſchoͤn an der ſtat ligen dar aner ſie hett gelegt. da wurden ſie gar fro vnndſprachen. werlichen er iſt ein heyliger man. vn̄namen in vnd furten in mt freuden gen rom.vnd die ſpeyß ergab in gar wol. wann was ſieda von namen ſo wurden ire vaß ye wider vol.vn̄ drey tag vor ee er gen Rom kam da leuteten ſich alle glocken ſelber die in̄ der ſtat waren vnd verkundten dz ir heyliger babſt kem.da furen ſie gegen in drey ertagireyd. vn̄ trugen im ir heyltun entgegen vnd gienge wuͤllen vnd barfuß gegen im mit lobgeſang vndmit groſſer wirdigkeyt vnd empf iengē in mitgroſſen freuden vnnd lagen vil ſiecher an derſtraſſen auff ſeinen troſt die wurden all geſundt wann er ſie berurt mit ſeinē ſaum. odermit derhandt welcheley ſechtun̄ ſie hetten.
vnd lebet ſeligklichen. vnnd was den ſunderngar genedig vnd troͤſtlich.¶Nun hoͤret ſein muter wie der Babſt denſundern gar troͤſtlich wer. da gedacht ſie ir ſywoͤlt auch zu im kumme vnd ir ſund beychtenvnd kam zuͦ im vnnd beychtet all ir ſund. aberſie weſt nit das er ir ſun was. doch hett ſie ſichſo ſer entſtellet vor groſſem leyd vnd rew dieſie vmb ir ſund hett das er ſie auch nit erkantvntz dz ſie ſich nennet. da bekant er dz ſy ſeinmuter was vnnd lobet got darumb das ſie inrew vnd in buͦß lebet. vnd dancket gott das erſie ſehē ſolt. vn̄ ſprach zu ir wiſt ir nit ob ewerſun noch lebe od̓ todt ſey. da erſeufftzet ſy ſervn̄ ſprach neyn. Ich weyß aber wol dz er alsgroß rew ober ſein ſund hat dz ich nit gelaubdas er noch lebe. in hab dan̄ got großlich enthalten. Da ſprach er. So ir in ſehet kennet irin aber. da ſprach ſie ich gelaub ſehe ich in ichkant in wol. Da ſprach er widerumb. Secht irin aber gern. da ſprach ſie. mir mocht in dyſerzeyt nit liebers geſchehen. Da ſprach er es iſtmit lang das ich in ſah vn̄ gehabt ſich wol vniſt hie. Da ſprach ſie ach heyliger vater helfftmir das ich in ſehe. Da ſprach er vil liebe muter ſecht mich an ich bin ewer ſun vnnd ewerman. vnd wy groß mein ſund warē ſo hat ſichdoch got genedigklichen vber mich erbarmet.vnd hat mich zu dyſem gewalt erwelet. vn̄ hatmich von ſeinē genadē an ſein goͤtliche ſtat erwelet. vn̄ hab mich got ergebē. vn̄ ſaget ir alle ding wie es im ergangen was auff dē ſteynvnd er gab ir guten troſt. vnd enpandt vnd erlediget ſie von allen irē ſunde mit ſeinē bebſt/lichen gewalt der im von gott verlihen was.Da ward ſie gar fro. vnnd ſprach. Herre ichdanck dir der groſſen genaden die du mir vn̄in gethan haſt das du vns zu einander gefuget haſt. vnd alſo beliben ſie bey einander inder ſtat Rom biß an iren tod. vnnd er erwarbſeinem vater vnd ſeiner muter das ewig lebē.Nun bitten wir den lieben herren ſant Gregoriū das er vns vmb got erwerb rechte rewvmb vnſer ſund. vnnd beßrung vuſers lebeus.vnd darnach das ewig leben Amen.Von ſant Saturnino