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Legenda aurea, deutsch
Seite
CCLIIIv
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Von ſant Gregorio

halff man im fur die ſtat. Da bat er das manſein wartet. vn̄ wen̄ er kem das man in widereinließ. des gelob ten ſie im. Da reyt er heymlichen vber das feld fur des hertzogē gezeldda in der hertzog ſah da wappnet er ſich baldan vnd hieß im ſein pf erd bringen vn̄ reyt gegen im. Vnnd da in Gregorius ſahe. da entweych er fur das tor vnd wolt da ſein beyten.ob er im da moͤcht werden. vnd ob er allein zuim moͤcht kummen. Da kam er zu im. da warder gar fro vnd ſchlugen beyd mit den ſchwerten zuſamen. da halff got dem lieben Gregorio das er den hertzogen zempt. vnnd furt inmit gewalt zu der burg tor. Da eylten im ſeinritter nach. Da lieſſen dy burger Gregoriumein mit ſeinem gefangen vnd ſchlugen dz torzu. da ward ein michler ſtreytt dauor. alſo dzvil menſchen erſchlagen wurden. Darnach da bracht Gregorus den hertzogen fur die frawen vnnd bezwang in daser ſeiner muter muͦſt ir land widergeben dz erir angewunnen het. vnd muͦſt ir die ſchedē dyer ir gethan het all bezalen vnnd außrichten.Vnd muͦſt ſie auch ſichern vnnd des ſelbigeneinen ayd ſchweren das er wider ir noch denburgern daſelbſt nymmermer kein leyd woltthun. das hielt er auch vnd alſo er.oͤßet Gregorius ſeiner muter land vnnd begieng großere da mit. Darnach ſprachen die burger daslannd wer vnbewart von einer frawen ſy ſoltir einen man nemen das gelobt ſie in. da wurden ſie gar fro. vnd ſprachen das ſie nem wenſie wolt. Da nam ſie iren ſun Gregorium vndſprach. Er hatt mir mein land ritterlichen erſtryten. dauon wil ich in haben zu einem eelichen mann. Da het er ſye mit gantzen trewenlieb. vnd beſchyrmet ſein lannd mit gantzemvleyß vnd het die tafeln heymlich in ſeiner kamer. vnnd laß ſie alle tag. vnnd bat got das erſeinem vater vnd ſeiner muter ir ſund vergebe. Nun het er ein mayd die mercket wol daser allweg guttes muts was wen̄ er in̄ die kamer gieng. vnnd allweg traurig was wenn erdarauß gieng. des wundert ſie ſere vnd meynet ſie wolt es innen werden wauon es were.vnd verbarg ſich eines mals in der kamer. daſah ſy das er die tafeln laß vnd wo er ſie hinleget vnd da er herauß kam. da gieng ſye zufrawen vnd ſaget ir dz er allweg traurig auß

der kaner gieng vnd das ſie geſehen het daser ein tafel leſe vnd ſer darzu weynet. vn̄ zeygtir wo er die tafeln het hingelegt. da laß ſy dytafel vnd ſah das ſie ſein muter was vnd bekant die tafel wol. Da erſchrack ſie gar ſer dzſie in als groß ſund gef allen was vn̄ gedachtir. ich mag nymmermer fro werden. wann ichbin zu der hell geboren vnd klagt got dem almechtigen ir groſſe peyn vn̄ leyden darein ſiegef allen was. Nach dem da ſandt ſie nach irem mannGregorio. vnnd da er zu ir kam da was ſie ſererblichen vnnd weynet yemerlichen. da ſpracher. Fraw wie gehabt ir euch als vbel. da antwurt ſye vnnd ſprach mit ſeufftzendem hertzen. ich bin vol hertzenleydes. got von hymelſey es geklaget. Herr ſagt mir bald von wannen ir geboren ſeyt. vnnd ſprach. Seyt ir dervon dem die tafel geſchriben iſt. vnnd weyſetim die tafel. So haben wir beyde ſeyb vnd ſelverſencket. ſo bin ich ewer muter. ewer weyb.vnd ewer baß. Da erſchrack er ſer vnd ſprachHerr got hymelreych. du haſt mich anderſtgewert dann ich meynet. Ich bat dich das dumich zu meinen freundē fugteſt aber nit dasmein muter mein weÿb ſolt ſellſleh hab aefelefreund alſo geſehen das ich nymmermer fromag werden. vnd waren beyde in groſſem leyden. ir leyb vn̄ ir ſel. Darnach ſprach dy frawLieber herr vnd ſun muigt ir mich icht getroͤſten das ich mein ſuͤnde hie auff erdtrich gebuſſen mug. ich furcht ich muß in dy abgrundder helle. Da ſprach er. Ir ſolt an got dem almechtigen nicht verzweyffeln. wann ich habgeleſen das gott ware rew vnnd buß fur allſundt nympt. wan̄ ſie dem menſchē recht leydſein ſo vergibt er ims durch ſein große barmhertzigkeyt. Ou ſolt aber in deinem land beleyben vnnd ſolt dir abbrechen an eſſen vnndauch an trincken. vnd ſolt freud vnnd gemackfliehen vnd gib den armē dein gut durch gottes willen. vnd baw Cloͤſter durch gottes willen. damit ſenffteſt du vnſers lieben herrē Ieſu criſti zorn. ſo wil ich mein ſund auch buſſenMuter das ſol die letzſtred ſein. vnnd du geſihſt mich nymmermer. Damit ſchyed er vonir vnd gieng von dem lannd vnd bat got daserm ein wuſt fuget da er ſein ſund in̄ buſſetboß an ſeinen tod. Vnnd gieng einen ſchme-