Gbregorio auff dem ſtayn
CCIIII.
jch het dich zu einē pfaffen erwelt. theteſtdu das ſo wuͤrd ich fro. Herr ich bin noch eyniunger man vnd ich wil noch wol lernē zu derritterſchafft. ich ſag euch furwar ſeyt ich michye verſtund auff gut od̓ auff vbel. ſo wer ichgern ritter geweſen. wan̄ was ich bucher kandas geraro mich nye ich kuͤnd ir gern mer. wiewol ich aber gern alle buͤcher gekūdt het. dēnoch wen̄ ich ein buich in meiner hand hett. ſogedacht ich ye an einē ſchilt. vn̄ zu dem griffelwas es mir ye als ob es ein ſper wer vnd wermir nymmer baß dan̄ ſo ich auff einē roß ſeßvnd den ſchilt an dē hals neme vn̄ dz ſchwertin̄ d̓ hand furt vnd das ſper vnter dē arm neme. nn̄ helfft mir lieber herr zu d̓ ritterſchafftſo habt ir mir wol gethan. wil mich gott darnach zuͦ einē andern leben ſchicken dz ich ſollein pfaff werdē ſo hab ich mich vnuerſaumptWan ich bin d̓ geſchrifft ſo wol gelert dz ichwol mag ein brieſter werdē. Da ſprach d̓ abbtSun du haſt mir vil geſagt das mich ſer woundert wie es dir in̄ den ſyn kummē ſey. Ich hoͤrwol das du des gemuttes nit ein Cloſtermanbiſt. ich wil dir ſein nit wenden. got geb dz esdir wol gee zu der ritterſchafft. vnnd hieß imguß dem pfeller hen er boy i fand gewanidtſchneyden zu d̓ ritterſchafft das im nun wolzeme. Da er nun Ritter ward dennoch het imder abbt nichts von der taf eln geſagt vn̄ vondem gold. vn̄ gedacht im wen̄ er zu der ritterſchafft nit het ſo belib er hie vn̄ volget meinērat. vnd verſucht in aber vn̄ ſprach. Lieber ſunbeleyb hie bey mir. du haſt nun ritters namenvnd wuͤrſt dich ſer ſchemen das du nit dar zuha ſt weder freund noch gut. Da ſprach ſantGregorius. So wil ich mit fruͤmkeyt vm̄ herren vnd frawen verdienen dz ſy mich gutlichgruſſen vnd mir hold ſein. wz bedarff ich merſich hab das pferd vnd einen knecht vnnd binwol geharneſcht. vnd nam vrlaub von dē abbtvnnd ſprach. Ich wil nit lenger beleyben. Daſprach d̓ abbt. ſun ich verſtee wol dz dir ernſtiſt dauon gee mit mir. ich wil dich ſehē lan wzich deines dinges hab. da gab er im dy tafelnda laß er das er von zweyen geſchwiſtergittēgeborn were. da erſchrack er gar ſere. vn̄ weymet vmb die ſund. vnd laß auch dz man in mitden zweyntzig marck goldes zyehen ſolt.Darnach ſprach d̓ abbt. Sun du haſt wolgeleſen wie allen deinen dingen iſt ſo hab ich
den viſchem der marck drey gegeben dy dichgezogen haben vnd hab dir mit den ſibentzehen marcken anderhalb hundert marck gewuͤnen. Da ſprach Gregorius. Gott muͦß ewerewiger lon ſein vmb alle die trew dy ir mir erzeygt habt. vn̄ geſegnet in. da weyntē ſy beydvnd ſchyden ſich mit iamer von einander. Daſaß er auff ein ſchyff. vnd nam alles ſein gut.vnd beualhe ſich vnſerm herrē vnd bat in mitgroſſem eleyß das er in zu ſeinen freundē fuget vnnd mit im were. Da fur er lang auff dēwaſſer vnd ſchlugen in die wind in ſeiner muter land. das was ſer verbrennet als vor geſchriben iſt. vnnd was ir nichts beliben dannein haubtſtat. vnd da er die ſtat auſah da hießer den ſchiffman hinzu ſchiffen. das thet erda ſagten im die burger als bald das die ſtatgroß veindſchafft hett. da ſprach er. dz fugetmir wol wan̄ ich wil gern ſtreyten.¶ Da gewan d̓ lieb Gregorius herberg beyſeiner muter vn̄ ſprach zu ir. ich wil euch gerendienen wie ir ſein begert. vnnd was reylichenmit der zerung. vnd wo er hin kam da was erein wirdiger gaſt. vnd da er hort das dy frawkeynen man het vnd das ſie als ſchon was. dadienet er ir aber gerner dan̄ vor. da ſagt mander frawen auch vil von ſeiner zucht vnd vonſeiner frumkeyt. dauon ſah ſy in aues gern. vn̄ſah in fleyſſiglicher an dan̄ ye keynē man. dasmacht ſein gewand. vnd ſprach wid̓ ſichſelberiſt das nit das ſeyden tuch das ich zu meinemkind leget. oder es hatt villeycht ein hand gewuͤrckt vnd geuiel ir Gregorius gar wol vndſie im auch. vnd fliß ſich durch iren willen deſter mer zucht vnd eren. vn̄ wan̄ die burger andy veind kamen ſo ſtrit er als manlich dz manin fur ſie all lobet. dauon ward er wol in demland bekant vnnd lobten in ſer. wann ſein begyrd ſtund allweegen zu dem ſper vnd zu demſchwert. vnnd het rechte kunſt von der ritterſchafft.du der zeyt het d̓ hertzog der d̓ ſtat veind̓was das lannd ſer verwuͤſt vnd verbrant dasim nyemant angeſigen mocht. da gedacht imGregorius. Ich wil den hertzoge vahen. wan̄ich hab die ſterck vnnd den mut wol vnnd wilmein gut auff in wagen. villeycht gelingt mitdas ich im angeſig des het ich ymmermer erevnnd ſagt ſein meynung dem oberſten herrenhemlich vnd zoch des moeſens zu fels. de