Druckschrift 
Legenda aurea, deutsch
Seite
CCLIIv
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Nhynſant

ein vſcher was arn vnd ſaß mahent loeh dentcloſter vnd het vil kind. d̓ ander was reych vn̄ſaß verr von dē cloſter vn̄ het nur ſein tochter. Varnach ſprach d̓ abbt zu dē armē viſcher. nym dich des kindes an vn̄ wer bich fragtwes es ſey. ſo ſprich es ſey deines bznd̓s tochter kind. vnd wen̄ nun die veſperzeyg kumpt ſokum̄ zu dem cloſter vnd bit mich das ich daskind ſelber tauff. vnnd nam des goldes zweymarck vnd die ſeyden tuͤcher vnd gab es demarmen viſcher das er dz kind damit zuge. vndgab dem reychen ein marck dz er es hulff verhelen vnd er behielt das ander gut. der viſcher thet als er in hieß. vn̄ trug das kind zu veſperzeyt zu dem cloſter vnd ſprach zu dē abbt.Herr dz kind ſendet euch meines brud̓s tochter. vnnd bit euch gar fleyſſig das ir es ſelbertauffet. Da der abbt vnd die bruͤder dz ſchoͤnkind ſahen da wurden ſy gar fro. vn̄ ſprach d̓abbt. Seyt ſie des cloſters diener ſind ſo ſull eywir in das nit verſagen vnd hieß das kind zudem tauff tragen. vnd hub es ſelber auß demtauff. vnnd hieß es nach im Gregorius vnndſprach Seyt ich des kindes geyſtlicher vaterbin ſo wil ich es gern haben vnd zeuch mir esſchon das wil ich dir gern dancken. vnnd ließkeinen tag er ſehe das kind als lieb wz es im.Da nun der viſcher das kind ſechß iar gezogen het da nam es der abbt zuͦ im in̄ das Cloſſter vnd kleydet es gar ſchou vnnd ließ es dieheyligen geſchrifft lernen. vnd wz zu trewenvnd zu eren vn̄ zu fruͦmkeyt gehoͤrt. da lernetes gar wol vnd was es ſein meyſter hieß dasthet es alles gern. vnd die kind dy vor jnm dreyiar inn die ſchul waren gegangen die fuͤrfuͦres mit ſeiner kunſt. vn̄ ſprach der meyſter. ichgeſah vnder allen kinden nye kein ſyn̄reycherkind. Es iſt der iar ein kind onnd der witz eürjan. Da es nun eylff zar alt wz. da wz es gargelert dz keyn beſſer gramaticus wz dan̄rius. Darnach vber drey iar verkertenin̄ dz in dy gotheyt gar durchleuchſe kunſt iſt von d̓ gotheyt. Nū batß frawlang iren man das er ir ſaen im das gold kummen wer. vn̄ geſy wolt es nt ſagen. da ſaget er ir dzorius was geweſen. vnd wie man inwaſſer funden het. Das verſchwigbiß Gregorius funfftzehen iar altſpylet er eins mals mit des viſchers

kinden vnd thet einem wee an ſeinē nack. dalieff das kind weynent zu ſeiner muter. vn̄ klaget ir Gregorius het in geſchlagē. da ſprachdie frawin einem zorn. hab ich das an im erzogen dz er mein kind ſol ſchlahē. nun hat main auff emem ſee funden. vnnd weyß nxemantwannen er kummen iſt. Nun wz Gregoriusmit dem kind heym gegangen. vnd hort von d̓frawen wannen er kummen was. vnd was imleyd vnd gedacht im wed̓ iſt die red war odernit. vnd kam zu dem cloſter vnd ſaget es demabbt wie ſein aim geredt het vnd bat in vleyſſigklichen dz er im ſaget ob es war wer. vnndſprach. iſt dem alſo ſo wil ich mich mit engſtēvnd mit notten begeen wie ich mag als ein ellender knecht. ſeyt ſy ſpricht ich ſey ein fuͤndelkind. der red wil ich nynmmer gehoͤrē. Ich findwol ein ander land da nyemant nit weyß vonwannen ich kummen bin. ſo willich mich mitmeiner kunſt wol hinbringē. hat ſie es heut geredt das es einer hat gehoͤrt ſo redt ſie es einander mal dz es drey oder vier hoͤren. daruwil ich der ſchanden nit einnemen. Das wasdem abbt gar leyd vnd ſprach. Ich wil dir raten als meinē lieben kind. dir hat gott vil vernufft geben das dieremagſt ſchickezu eren oder zu ſchandelt. daruf volg fmenerer das iſt dir nutzlichen vnd erlichen/ du ſoltkeyn ding in deinem zorn thun das dich hinnach gerew. du haſt nun mit der pfaff heyt gewont vn̄ haſt darauff gelernet. dauon beleybdabey. wan̄ ich hoff du werdeſt der geſchrifftein weyßer mā ſo ſein dir die leut gemeinlichen hold. ſo bin ich nun alt vnd ſtirb ſchier. vndhoff ich woͤl dir wol vmb die bruͦder erwerbēdas ſie dich nach meine tod zu abbt machen.was mag dir dan̄ einer boͤßen frawē klaffenfeſchade. ſo wilich es wol vnderſteen das ſyes nymmer thut. Der lieb Gregorius ſprach. Herr ir habtgot an mir geeret. vnd habt mir dz beſt getan.vn̄ geraten. ſo iſt meiner tumheyt ſo vil dz icheuch nit geuolgen mag. wan̄ ich werß wol dzich des viſchers ſun mt bin vnd dz ich des geſchlechtes bin das ich wol ritter mag werdenvnd hab auch ye den willen gehabt het ich dygeburt vnd das gut ich wolt ritter werdē. Daſprach der abbt. Sun die red iſt nit gut. wannwer ſich nach der pfaffheyt ſtelt vn̄ darnachzu d̓riterſchafft kert d̓ verwuckt ſoley