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Legenda aurea, deutsch
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Von ſant

in der welt an ſchoͤne. an adel. an reychtumbnye ward. dauon ſprach ſie. Ich ſihe das ichſchoͤner bin dan all iunckfrawē in Alexandriadauon wil ich keinen man er hab dan̄ die vierdig an im. Seyt d̓ almechtig got ſant katherinam mit alſo groſſen manigueltigen zeychenvnd vberfluſſigen gaben vn̄ tugenten begabthat geyſtlichen vnd leyblichē mer dan̄ ye keynen heyligen auff dyſem erdtrich. ſo thut er irdort noch tauſentſtund mer genadē in dē ewigen freudē ymmer ewigklich on end. Darum̄ſullen wir keynen zweyfel haben ſye vermagnach vnſer lieben frawe mer bey got dan̄ keinheylig wan̄ ſy hat mer diener vn̄ dienerin wan̄keyn heylig. Wer wil nun die heyligen iunckfrawen ſant Ratherinam nit loben vnd eren.die got von hymelreych ſelber mit als groſſenmanigueltigen gaben hat geeret vnnd ſie alslieb hat gehabt das er als groſſe werck mit irvnd durch ſy gewurckt hat. Sie iſt wol lieb zu

haben vnd ir iſt gut zu dienē wan̄ on zueeyfelſy gibt widergelt. vnd leſt keynen dienſt verloren werden er ſey groß oder kleyn. das ſy offtvnnd dick hat bereeyſt das vindt man in irenzeychen. wan̄ ſie iſt die negſt nach vnſer liebēfrawen. vn̄ iſt ein genedige furſprecherin vorgot allen den menſchen die ſy anruffen vnnderen. dauon ſullen wir ir all zeyt gern dienen.Nun helff vns die heylig iunckfraw ſant Ratherina vmb vnſern herren Ieſum criſtum irēlieben gemahel erwerben durch all ir wirdigkeyt die ſy ewigklich mit im hatt. das wir hyemenſchen werden nach gottes lob. vnd vnſerslebens ein guts end. vnd darnach dz ewig leben. das helff vns got der vater vn̄ gott d̓ ſunvnd got der heylig geyſt Amen.Von ſant Conrat demheyſigen biſchoff

Erlieb herrſant Conrat iſt geboren vō edlem geſchlechtauß teutſchen landen. vn̄ dy geburtſeines ſtammes iſt gezyret vberfluſſig als einauffgende blum̄ in dem paradeyß. Sein leybliche geburt die erhocht in aber d̓ adel ſeinesgeyſtes erzeygt in vil hoͤher klerer vn liechterwan er wz in ſeiner iugent gantz verwandeltin adel des geyſtes von den oberſten genadevolget mit im ein anf ang der tugent. vnd beleyb auch in dem geyſtlichen leben in dē mittel vn̄ in dem allter. Nun ward der lieb herrſant Conrat von ſeinen freunden empfolhenwilen bruͦdern in der kirchen zu Coſtentz dz ſyetē die herligē geſchrift in d̓ ſelbē ſam

lung vieng er an vn̄ was ein diener des tabernactels der got gemacht was. wan̄ ſein hertzwas erfulet mit der genad des heyligen geyſtes. darum ward ir lernūg nutz wan̄ dy goͤtlichen kunſt beſchloß er inbrunſtlichē als eingelirniger menſch gottes. vn̄ ſein ſam brachtmanigueltige frucht vnd genad. Iu der zeyt was ein ervordiger biſchoffhieß Nortingus zu Coſtentz der ſah vn̄ erkant wol des lieben herrē ſant Conrads heyliges lebē. darum nam er in zu ſeinē dienſt. vn̄leret in wy er nach im biſchoff vn̄ ein vorgedes volcks ſolt ſein in geyſlicher furgeūg rnin allen geyſtlichen ſachen. wan̄ er was ein behender ratgeb mit ſeinen worten. rn̄ wz noch