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Legenda aurea, deutsch
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CCLr
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Ratherina

.Cl.

ſich gewaſchen in dem blut vnſers liebenherren Ieſu criſti mit rechter andacht. Iu dēſibenden mal hat vnſer lieber herr Ieſus criſtus ſant peter begabt mit einē groſſen liechtda er ſterben wolt. vnnd inn dem ſelben liechtward ſein ſel gefurt zu den ewigen freuden.Alſo geſchach auch der heyligē iunckfrawenſant katheriua da ſy inn dem vinſtern kerckerlag. da erſchyn ir ein groſſes liecht. dz ſah diekeyſerin vnd Porphirius. da vielen ſie nyder.vnd mochten den ſcheyn vnd die klarheyt nitgeſehen. vnd wurden bekert. Die genad hettſie von irem ſtarcken gelauben den ſie an gotden almechtigen het das ſie nyemant von gotmocht bringen. Zu dem achten mal hat ſiegott geleychet mit ſant Iorgen dem wurdenſcharpffe reder gemacht. da bat er vnſern lieben herren Ieſum criſtum das er in der marter vberhuͤbe vnnd das die reder zerbrechen.da kamen die engel von hymel vnd zerbrachen die reder. Die genad thet auch vnſer herreſant Ratherina. Wann ſie rufft iren gemahelmit ernſt an. vnnd bat in das er ſye der martervberhuͤbe. da kamen die engel von hymel vndzerbrachen die reder. Die genad hett ſie vond̓ groſſen gedult die ſie het in irem leyden. Zu dem neunden mal thet vnſer lieber herrIeſus criſtus ſant Clemeus die genad da erſtarb. da bereyten im die engel ein grab vnndbegruben in. Die genad thet vnſer lieber herrIeſus criſtus auch der heyligen iunckfrawenſant katherina. wann die engel furten ſie wolzweyntzig tagweyd von Alexandria auff denberg Synai. da hetten ſy ir ein grab bereyt. vn̄begruben ſy da wirdigklichen. Die genad hetſie von irer demuͤtigkeyt. darum ward ſy wirdigklich begraben. Iu dem zehenden malthet vnſer lieber herr Ieſus criſtus ſant Niclas die genad das auß ſeinem grab oͤl floß.Die genad thet vuſer lieber herr Ieſus chriſtus der heyligen iunckfrawen ſant katherinaauch. wan̄ es fleuſſet alle zeyt oͤl auß ire grab.vnd welcher menſch da mit geſalbet wirt derwirt geſundt von allem ſeinein gebrechē. Diegenad het ſie verdient mit irer groſſen barmhertzigkeyt das ſie ir veterlich erb verkaufftvnd gab es armen leuten. als barmhertzig wzſie. Iu dem eylfften malthet vnſer lieberherr Ieſus criſtus die genad ſant Margareten das ſie ſchoͤn vnd edel was. danon gewan

der richter Olibrius groß lieb zuir vnd̓ gelobet ir vil eren vnd gutz. da thot ir der almechtig got die genad das ſie in verſchmecht vnndalles zeytlichs gut vnd ere durch die liebe Ieſu criſti. Die genad thet auch vnſer lieber herrIeſus criſtus ſeinem lieben gemahel ſant katherina. die was noch vil edler. wann ſie waseines edlen kuniges tochter. vnnd was zumalſchoͤn. vnnd von der vberfluſſigen ſchoͤn vnndedle die an ir was het der keyſer Maxenciusgroſſe lieb zu ir vnd ſprach zu ir. Du ſolt diealler negſt nach mir ſein vn̄ gelobt ir vil gutsvnd eren. vnd wolt ein bild nach ir machen laßſen vnd wer fuͤrgieng der muͤſt im neygen. vn̄muͤſt ſie anbeten fur ein goͤttin. Da thet ir vnſer herr die genad das ſie in verſchmehet. vndalle die ere vn̄ zeytlich gut die er ir gelobt hetdurch die lieb des almechtigen gottes. die genad het ſy von irem rechten leben. Zu demzwelfften mal thet vnſer herr ſant Dyoniſiodie genad da er in dē kercker lag vn̄ meſß darin̄ ſprach vnd die oblat geſegnet hett. da kamvnſer herr zu im vn̄ gab im ſelber ſeinen fronleychnā vnd ſprach. biß fro. wann dein lon iſtgroß bey mir. die genad tet ir vnſer herr auchda er zu ir kam in̄ den kercker an dē zwelfftentag da gab er ir ſelber ſeinē zarten fronleychnam mit ſeinen goͤtlichen henden. vnd ſein roſenfarbes bluͦt das was ein edle gab vnd einzeychen der vberfluſſigen lieb die er zu ir het.Die genad het ſie von der hoffnung die ſie zugot het. da thet ir vnſer herr noch ein groͤſſervberfluͤſſiges liebezeychē vn̄ ein lieblich gabda er ſie gemehelt vnnd er ir ein klar guldeinvingerlein an iren golduinger ſtieß mit ſeinergoͤtlichen hand. vn̄ ſprach zu ir. O Ratherinamein außerwelter gemahel mit dē vingerle invermehel ich dich mir in einē rechten criſtenlichen gelauben. dz ſol ein rechtes warzeychen ſein einer ſteten gantzen lieb zwiſchen mirvnd dir hie vnd dort ewigklichen. das ſolt dubehalten biß an deinen tod. die genad liſt māvon keynē heyligen mer. aber darumb das ſieder almechtig got ſunderlichē lieb het fur allheyligē. ſo hat er ſy vermehelt imſelbs mit einem freuntlichen mahelſchatz. vn̄ er erzeygetir die groſſen lieb daran dy er zu ir het dauonmocht ſie furbaß weder lieb noch leyd̓ nochder tod von got geſcheydē. Vnſer lieber herre begabet ſie auch leyblichen das ir gel