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Legenda aurea, deutsch
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CCLIr
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Uonrat

ccxvi.

behender mit ſeinē hertzen von d̓ genad gottes Sein weyßheyt die wz fleyſſig gemercketin allen ſachen vnnd von allen menſchen. Derlieb herr ſant Conrat het groß gut von vatervnd von muter. das teylet er armen leuten mitvnd het groß mitleyden mit in vnd kam in zuſtatten mit allem ſe inē vermuͤgen. Nun hettēdie armen einen guten furſprechen an im gegen dem biſchoff. wan ſie weſten wol das erin gern halff durch gottes willen. Vnd vmbſeiner groſſen tugenden vnd guten werck willen etwelten in die heren zu einē Brobſt vonfemeynes nutz wegen. Iu den zeyten da ſtarb der Biſchoff vonCoſtentz. da ward̓ ſein heyliger leychna garwirdigklich begraben von dem heyligē erwirdigen biſchoff ſant Blrich von Augſpurg. d̓gebot den brieſtern allen das ſie drey tag vaſteten. vnd den heyligen geyſt anrufften vmbeinen biſchoff der in nutz vnnd gut were vorgott vnnd vor den menſchē. Da lieff ein großvolck zu von frawen vnd mannen die rufftenalle got an vmb einen biſchoff. vnd wartettenall von ſant Blrichen. wen er des erſten uennet zu einē biſchoff. dauon das er ein mechtiger man wz. Da ſprach der heylig geyſt ſantVlrich un ſein hertz mā ſolt ſant Conrat nemen zu einem biſchoff der nit allein vnſtrefflich iſt er iſt auch volkumme in allem dem dzder zwelffpot ſpricht vnd ſchreybt. vn̄ zuhādwas die ſtym̄ in aller menſchē oren vn̄ mund.vn̄ ſprachē mit gemeyner begyrd. den hat vnsgot geben zu einē biſchoff. darum ſo woll wirin haben. Da ſant Conrat dz vernam. da erſchrack er ſer vnd wz im leyd. vn̄ ſprach. Ichbin nit wirdig zu einē verweſer des biſtumbsAllzuhandt da erhochtē die von Coſtentz dēbiſchoff vnd ſatzten in auff den biſchoffſtul.vnd erhuben in mit vil lobes vnnd eren die ſieim erboten. vnd freweten ſich die brieſter dasin got als eine guten biſchoff zu het gefugt d̓in vor moͤcht geſein mit weyßheyt vn̄ mit furſihtigkeyt vnd das volck alles gemeinlichen.Da pflag der lieb herr ſant Conrat desAmpts mit groſſem vleyß. vnd dienet got tagvn̄ nacht mit groſſer andacht vnd mit groſſervbung. vn̄ wz er dz volck leret mit den worten.dz volbracht er mit dē wercken. vn̄ gewan̄ gotvil ſelē mit ſeinē gebet vn̄ mit ſeinē gutē wercken vnd lere. Es ſprachenauch die armē men

ſchen dz ſy emē vater an in hettē wan̄ er troſtſie emſſiglichē mit miltigkeyt. vn̄ bawet in einhauß in d̓ ſtat. darin̄ waren zwelff armermenſchen den ſchicket er alle tag ſpeyß. vn̄ wz armer menſchen ſunſt dar kamen ſo gab man inauch zu eſſen in dē ſelbē hauß. Eins malsan einē Oſtertag da hett ſant Conrat meſß.vnd da er nun vnſers herren fronleychnā empf angen het vn̄ dz heylig ſacrament von demkelch emphahē wolt. vn̄ als er in auffdeckt daſah er dz ein ſpyn̄ darein gef allē wz da von d̓auſſer menſch ſtirbt. aber d̓ inder mēſch troͤſtet ſich des vntoͤtlichē trancks. vn̄ het einē veſten gelauben. vn̄ getrawet got es wer nichtstoͤtlichs od̓ ſchedlichs da vn̄ verzeret dz ſacramēt begirlichē mitſampt dē gifft. vn̄ gedachtdaran dz er dy gifft d̓ altē ſchlāgē vberwūͤdēhet mit d̓ gab des leydēs vnſers herren Ieſucriſti. Da nun ſein diener ſahē dz er da vo erblichē wz da forchtē ſy er ſtuͤrb da von. vn̄ warē ſer betrubt. Vn̄ nach d̓ meſß giēg ſant Cōrat zu tiſch vn̄ ſaß ein weyl vn̄ aß nit. da fragtman in heymlichē wz im brech. Da ſprach er.ich wart eines gaſtes d̓ kūpt ſchier. vn̄ neygtſich mit dē haubt auff dē tiſch. vn̄ thet ſeinenmund auff. da giēg die ſpin̄ herwid̓ auß. wan̄ſy mocht im keynē ſchadē gethun. dz wund̓ ſahen ſein diener vn̄ wurdē fro. Sant Conrat mocht von natur nit geuaſtē. des ergertenſich ſein diener. vn̄ meynte er moͤcht wol geuaſten vn̄ eins mals ſolt mā im viſchē. da fur erauch mit den viſchern verr von ſemer herbergauff den Coſtentzer ſee. da legtē ſein dienermit einand̓ an dz mā dz viſchē lang auff dentag verzug dz er deſter lenger muͤſt faſtē. vndda ſein zeyt kam dz er eſſen ſolt da ſagten imſein diener warum ſy dz viſchē als lang hettēverzogē. da ſprach ſant conrat. ſo geſege euchgot. vn̄ gieng auff dem waſſer heym als aufftruckner erd. da ſahē ſie wol dz er ein heyligermenſch wz. vn̄ dz es gottes will wz vn̄ hettenims mit furuͤbel. Darun̄ eſſen dy leut in̄ dē ſelben land in̄ d̓ vaſtē keß vn̄ eyer. Da ernun hetgelebt biß an ſein end. da ward er ſiech vnndſtarb an dē nechſten tag nach ſant katherina.da fur ſein ſel zu den ewigē freudē Heyligerherr ſant Conrat hilff vns vmb got erwerbēdz wir auch kummē zu dē ewige freudē Amē.Von ſant Gregorio.heyligen babſt genant auff dē ſteyn ſe