Ratherina
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hat. da geſchahen zuhād zwbey groſſe zerchen. Das erſt das ſchone nullich von irer kelenfloß vnnd machet das erdtrich als feucht alsob es begoſſen were. das wz ein zeychen irermagtlichen vnſchuld. Das ander das die engel da waren. vnd huben iren leychnam hochauff in dy lufft vnd furte in biß auff dē bergSinay darauff gott Moyſi die zehen gebotgab. wann es was nyemant wirdig der dy heyligen iunckfrawen begrub. dan̄ die engel. darumb bereytten ſie ir ein zyerlichs grab in eynem mermelſteyn. vnd begrubē ſie gar wirdiglichen.¶ Auff dem berg da ſant katherina begraben ligt. Da waren zu der ſelben zeyt gar vilſteyn vnd iſt in einē yeglichen ſteyn ein zeychen als ein ruͦtt. vn̄ wen̄ man die ſteyn von einander ſchlecht vnd als vil ſtuck darauß werdeſo hat ein yeglichs ſtuck ei geſtalt als ein ruͦtten. Das bedeut die lieb in der ſie dy groſſenſchleg gedultigklichen leyd an der ſeul mit dērutten. Die heylig iunckfraw ſant Ratherinagab iren geyſt auff zu tertz zeyt an einē freytag. als vnſer lieber herr Ieſus criſtus gemartert ward. da man zalt von Criſti geburt dreyhundert vnd funfftzehen iar.Iu der zeyt was Silueſter babſt vnd Haxencius keyſer. bey dē ward ſie gemartert. Esgeſchahen auch gar vil zeychen auff dē bergda die heylig iunckfraw begraben iſt. vn̄ fleußſet alle tag oͤll auß irem grab vnd von iren gehydern. oder wo ires gebeyns iſt da troffet oͤllherauß.¶ Der heylig Dyemar fur vber meer mit andern bilgrim. vnd kam an die ſtat da gott geweſen was. vnnd kam in die kirchen auff denberg Sinay vnnd ſah das grab vnd den ſarchder heyligen iunckfrawoen ſant Ratherinen. d̓was ſo adelich bereytet von den engeln in einem marmelſteyn. vnd was erhebt ob dē erdtrich vnd ſah das man das grab da auff vndzu thet. vnd ſah das oͤll darinnen flieſſen. Dagieng der biſchoff mit im. vn̄ beteten gar mitgroſſem vleyß vnd andacht. Vn̄ der biſchoffthet im das grab der heyligen iunckfrawenſant Ratherina auff vnd hieß in hinein ſehenda ſah Dyemar gar ein ſchoͤnß heyliges antlitz vnd kuͤſſet es mit groſſer andacht. vn̄ ſahire gelyder aneinander hangen vnd ſah ſie obdem oͤlt ſchwyenmen vnnd ſoh das oͤl flieſſen
von allen iren gelyderm. Da fraget Syemarwie ire gelyder inn die kirchen weren kumme.Da ſaget man im es wer ein Einſydel zu d̓ ſelben zeyt vntē an dem berg geſeſſen d̓ het tagvnd nacht vil klarheyt da geſehen. wan̄ da diemēſchē die heyligē iuckfrawen ſant Ratherisnam nit weſten zu eren. da erten ſye die engel.vnd brachten brinnent kertzē an die ſtat da irheyliger leychna was. Da wundert den Einſydel was dz were. vnd weſt nit darum̄. vn̄ giēgherab in die kirchen die vnten an dem ſelbenperg Syna ligt vnd ſagt dem biſchoff vnd dēmunichen das geſiht das er teglich ſehe. Dawurden ſie gar fro. vnnd giengen andechtigklichen mit dē Einſydel auff den berg. da zeyget er in die ſtat vnnd ſprach. da ſehe ers. Dafunden ſie iren leychnam in dem ſarch. vn̄ weſten doch nit weß er was vnnd wunderten ſerwie er dar kummē were. vn̄ rufftē vnſern herren mit groſſer andacht an vnd baten in daser in kund thet wes der leychnam were. da erhort ſie got. vnd ſandt einen Einſydel dar beyeinem Engel. den furten die engel durch denlufft wol zweyntzig tagweydt vō lllexandriada die lieb iunckfraw ſant Ratherina gemartert ward biß zuͦ dem berg Sinay vnd d̓ Einſydel ſaget mn das. das es d̓ liebē iunckfrawēſant Ratherina leychnam were. der wirdigenmertrerin. vnd ſaget in auch das ſie in Alexādria gemartert wer. vnd das nyemant wirdigwer der ſie begruͤbe dann die heyligen engel.die hettē ſie auff den berg gebracht mit groſſem lobgeſang. vnd mit ſeytten ſpil. Da wardder biſchoff gar ſer fro vnd dancket gott ſeiner genaden. vn̄ ſampten alles gelaubig volckdar zu vnnd namen ſant Ratherina leychnammit dem ſarch den die engel gemachet hettenvnd trugen in inn die kirchē an dem berg Sinay. vnd die munich die des grabs pflagen dyſagten dem lieben heyligen Dyemar das vnſer herr Ieſus Chriſtus vnd ſein liebe muterMaria noch offt da den leutē ſihtigklichē ertſchynen.¶ Es was ein mnich in dem ſelben Cloſterder wolt des oͤls von dem grab furen in einēveßlein. vnnd kam da mit in ein wuͤſt. da kamēdie ſchacher vnnd die rauber zu im. vnnd namen im das heylig oͤll. vnnd alles das das erhett. vnd giengen da von im vnnd theten dasſelb xeßlan auff. ond naen des ſelben oͤls