Von ſant
vn̄ alle die dy durch dich gelaubig werden. d̓wirt vil vn̄ gab ir da ſeinē heylige fronleychnā vn̄ ſein roſenfarbeß blut mit ſeinē goͤtlichen hendē dz wz ein edle gab vn̄ was ein zeychen d̓ groſſen lieb dy er zu ir het. des dancketſy got mit groſſer andacht. Es ſol nyemāt daran zweyfeln das ir got ſelber ſeinen heyligenleychnam gab. wan̄ das ſagt ſie ir diener einem heymlichen. der ſaget es.Darnach kam der keyſer Maxentius wid̓vnd het ſein ſach gericht. vnd hieß ſant katherinā fur in bringen vnnd ſah ſie an. da was ſyals gar ſchoͤn als ſy vor nye geweſen was. vn̄nam in wunder das ſie als ſchoͤn wz. vn̄ manir doch in zwelff tagen nichtz zueſſen het geben. Er weſt aber nit das ſie got furſehen hetmit der hymliſchen ſpeyß. vnd ſprach zorniglich zu ir. du ſolt deinen gelauben laſſen. oderdu muſt ſterben vn̄ iemerlich gepeyniget werden auff ſcharpffē redern. Der troung achtetdie lieb Iunckfraw nicht vnd wz ſtet an got.Da hieß der keyſer die drey forchtſame greuliche reder machen die waren mit ſchneydenden ſcharſachen. die ſoltē iren leyb allē durchſchneyden. Vn̄ da ſie dy ſcharpffen reder anſah. da tufft ſy irē gemahel an mit groſſer andacht vnd bat in dz er ir zuhilff kemē. Da erhoͤret ſie vnſer herr vn̄ kam ein groſſer donerſchlag en̄ zerbrach die reder dz ſy zerfurē vn̄die meſſer ſprungen vnd̓ dz vngelaubig volckvnd toͤdten vier tauſent heyden. da dancket ſygot ſeiner genaden. Da ſprach die keyſerin zuirem man̄. Wielang wilt du wider den warentfot fechtē. ſiheſt du nit ſeine groſſen gewalt.da hort er wol das ſie ein criſtin was dz wasim zemalleyd. vn̄ hieß ir dy bruͤſt abſchneydeda ſtieß man ir zwen eyßnen ſpyeß durch irbruͤſt vn̄ wandt ſie als lang vmb biß ſie ir herab vielen. da het ſy Ieſum in irem hertzen vn̄in irem mut. Darnach gebot der Reyſer dasman ir ir haubt abſchlug. Da ſprach dye keyſeriu zu katherma. Bit got das er mein ſel empfach. da ſprach ſie. Laß dir dein leben durchgot nemen ſo wirt dir heut vmb einē armē todein reyches leben. vnd fur einē toͤdlichē vngelaubigen man wirt dir heut got geben zu einēewigen breuttigam. Da ward ſie gar fro. vndſprach zu dem hencker das er alles das an irthet das er wolt. Da ſchlug man ir das haubtcb da gebot der kefſer das man ſie nit ſoſt be
graben. da ließ man ſy vor den hunden ligen.da fur ir ſel zu den ewigen frenden.¶ Darnach nam Porphirius iren leychnambey der nacht. vnd begrub in. da ſaget man dēkeyſer man het die frawen begrabē. da warder gar zornig. vnd wolt wiſſen wer es gethanhet vn̄ vergoß vil vnſchuldiges bluts darum.Da das Porphirius vernam. da ſprach er zudē keyſer. Wilt du wiſſen wer daran ſchuldigiſt. Ich hub ſie ſelbs mit meinen henden aufvnd begrub ſie auch ſelber. wann ich bin auchein criſtē. Da geſchach im nye leyder. vn̄ hießim die zweyhundert ritter holen. vnd ſprachzu in. Saget mir wie ewer herr an den vnrechten gelauben kummen ſey. Da ſprachen ſie allVnſer herr vnd wir haben einen rechten gelauben an vns genummen vnd gelaubē an vn̄ſern herren Ieſum criſtum wan er iſt der wargot. von dē wollen wir nit kummē. wz wir darumb leyden ſullen. Da ward d̓ keyſer gar zornig. vn̄ hieß die zweyhundert ritter enthaubten. das lyden ſie gern durch got. da furen irſelen zu den ewigen freuden. da gab in gott d̓mertrer lon. Darnach hieß er ſant Ratherināfur in bringen vnd ſprach zu ir. Das ich meinfrawen hab verlorn vn̄ mein ritter all. das iſtalles dein ſchuld. dauon wil ich dz man dirhaubt auch abſchlach. Da bracht man ſye andie ſtat da man ſie enthaubten wolt. da bat ſyden zuͦchtiger das er ir friſt geb biß das ſy irgebet geſprech. dz thet er. Da hub ſy ire augēauff in den hymel. vn̄ ſprach. O herr Ieſu criſte ein zyerd vnd em heyl aller criſten. O guttger herr Ieſu criſte ein ere vnd ein hoffnungaller iunckfrawen ich ſag dir genad vn̄ danckdas du mich außerwelt haſt dz ich durch deinen willen leyden ſol. Vn̄ bit dich auch durchall dein guͤt alle die menſchen die mich anruſfen vnd mein leyden eren. das du den zuhilfkummeſt in allen iren noͤten. Da kam ein ſtymvon hymel dy ſprach. Kum̄ mein liebe tochtervnnd mein gemahel. des hymels thuͤr ſteet diroffen. kunm̄ in das breutbett deines gemahelsvnd alle die menſchen die dein marter eren vn̄dich anruffen in iren noͤttē dē wil ich zuhilffkummen in allem irem leydē. Da ward ſy garfro vnnd neyget da ir haubt zu der erden. Daſchlug man ir ir haubt ab vnd ir ſel fur zu dēewigen freuden zu irem gemahel Ieſu criſtoda ſie die ymmerwerenden freud vnd wuune