Von ſant
ein teyl. vnd kochtē damit. da ward es zu blutals bald. Da ſie das groß wunder ſahen. Danamen ſy das veßlein mit dē heyligē oͤl vn̄ wzſie im genummen hettē. vnd kamen wid̓ zu im.vnd baten in dz er in des ols ein teyl gebe. dzthet er vnd thet dz veßlein auff. Da geſchachein groſſes wunder. das vor blut wz geweſendas ward wider oͤll. Da ſchyeden dy ſchaehermit ſchanden von dannen.¶ Ein edelman was von der ſtat ſtopach derwolt iren heyligen leychnā genummen habenvnd wolt in in̄ ein andre kirchen gethan habēvnd bereyttet ſich darzu mit vil geſindes. Daſchlug ſie die goͤtlich krafft vnd kam ein groſſer vinſter windt dz man kaum geſehē mochtvnd ein groſſer erdbidem. der warff die groſſen berg vnd velß nyder dz man es noch heutauff dyſen tag ſicht. Alſo rach got ſeinē gemahel ſant Ratherinā. Da kam der ſelb edelmankaum in̄ die kirchen da d̓ heylig leychnā innenlag. vnd gewan rew vnnd leyd vber ſein ſund.vnd gelobet got vnd der lieben heyligē iunckfrawen ſant Ratherina beſſerung. vn̄ gab dēmunichen vnd der kirchen groß gut.¶ Iu einem mal da was gar ein geyſtlicherman der het die heyligen iunckfrawē ſant katherina gar lieb. der furet eines mals tuch. dzgehoͤret dē munichē zu kleydern die ires grabes huͤtten. vnd kam damit in ein ſtat. Da kamen die rauber an in vnd namen im das tuch.Da klaget es der gut man dem richter. in d̓ ſelben weyl da verhenget got vnd ſein lieber gemahel die heylig iunckfraw ſant katherina dzdie rauber erblindeten. vnd zytterten vn̄ bidmeten gar ſer. vnd weſten nicht wo ſy waren.vnd wo ſye hin wolten. Da gewunnen ſie rewvber ir groß ſund vnd gaben dem guten man̄ſein tuch wider. da wurdē ſy geſehent. vn̄ wurden gar fro.¶ As was ein offneſunderin die het ſant katherinā garlieb. vnd thet das gantz iar nymmer kein gut dann an irem abent ſo faſtet ſy.vnd betet andechtiglichen an irem tag. vn̄ hetrew vber ir ſund die ſye das gantz iar gethanhet vn̄ bat ſie mit groſſem ernſt das ſy ir eingut end vmb got errourbe vnd dz ſy von gottnymmer geſchyden nurde. Vnnd da ſye daszweyntzig iar gethan het. da gieng ſy an ſantRatherinen abent in̄ die kirchen ſant Ratheriuen vn̄ wolt nach irer gewenheyt beten. In
der ſelben kirchen was ein groß bild ſant Ratherina hoch auffgemacht. Da viel ſie nyd̓ vn̄betet mit groſſer andacht vnd rew. vn̄ het einen guten furſatz ſy wolt ſich beſſern. In d̓weyl viel das groß bild herab vn̄ viel auff ſiedas ſy ſtarb. Da gieng d̓ meßner in̄ die kirchēvnd wolt veſper leuten. vnd ſah die frawen alſo tod da ligen. da ſaget er es dem volck dyeerkanten die offnenſunderin wol. vnd weſtennit wie ſie tod was. da gebot der pfarrer demvolck allem das ſie got anrufften vnd in betēdas er ſy erkucket. das theten ſie mit ernſt. daward ſie wider lebentig. vnnd ſprach. O duheylige ſant Ratherina wie groß genade erwirbſt du den die dich eren vn̄ lieb haben. vn̄hieß ir einen beychtiger bringen. vn̄ beychtetall ir ſund. vnd empfieng vnſers herren fronleychuā vnd die heyligen oͤlung. Da fraget ſieder brieſter wie ir geſchehē wer. da ſprach ſieich hab in zweyntzig iaren nye als guten furſatz gehabt das ich mein leben beſſern woltals heut. Vnd da ich in̄ dem guten willen wzda forcht ſant Ratherina ich verlur den gutewillen vnd volbrecht in nicht vnnd verhengetdas ir bild auff mich viel vn̄ mich ertoͤttet dzich inn meine guten willen belib. alſo ſtirb ichanderweyd yn vnſerm herren Ieſu chriſto indem ich mich ewigklichen frewe vn̄ ſtarb alſo.da fur ir ſel zu den ewigē freudē.¶ Ds was ein boͤßer richter der het ſant katherinam gar lieb. vnd wenn ir abent kam ſogelobet er allweg etwas heymliches zelaſſendurch iren willē vnd was man in bet in irē namen das wolt er nit verſagē. Da ka ſy einsmals zu im in̄ einē boͤßē rock als ob ſy gar einarmes menſch were. vnd bat in dz er ir etwasgeb durch ſant Ratherina willen. Da ſprachder richter. was heteſt du gern. Da ſprach ſy.ich het gern dein rechte handt. da giēg er hinvnd nam ein beyhel. vnd ſchlug im felber ſeinrechte hand ab vnd gab ſie der frawē. da verſchwand ſie. Vnd da ſein freund ſahen dz ernur ein hand het. da ſchemtē ſie ſich ſein garſere vndryeten im dz er in ein cloſter ſolt kumen. das thet er. Vnnd da er ſiben iar in demcloſter was geweſen da erſcheyn im dy heylieiunckfraro ſant Ratherina. vnd ſprach zu im.Ich bin die dy dich deiner hand beraubt hat.das thet ich darunm̄ das ich dich bey gott behielt. Wan ich nocht dich in keiner ondernt