Von ſant
vn̄ reyn iſt. Dauon ſo behaltet ewer keuſch inrechter reynigkeyt ſo habt ir die roſen vnd dieliſigen dy weyl ir lebt. Daruach ſprach aber d̓engel zu Valeriano. ſeyt du nun getaufft biſtſo hit was du wilt des wirſt du geweret. Daprach er. Ich hab einen lieben brud̓ vmb dēbit ich das er bekert werd zu criſtem gelaubē.vnd zu d̓ warheyt die got ſelber iſt. Da ſprachder engel des biſt du gewert. vnd ſchyed vō in¶ Darnach zuhand kam ſein bruder fur dyekamer. vnd ſchmecket einen guten geſchmackvon roſen vnnd von liligen. Da gedacht er imwannen kumbt der gut geſchmack. vnd da erin̄ die kamer kam. da ſah er das ſein bruder vn̄ſein gemahel ir gebet zu gott ſprachen. vnndſchmecket den gutē geſchmack aber baß dan̄vor vn̄ ſprach zu in. Eya lieben wannē kumptder roſen vnd d̓ liligen geſchmack vn̄ iſt dochyetzo wintter. onnd ſprach. Ich ſchmecket nyeſo guten geſchmack. vnd ſeyt ich den gutē geſchmack vernumē hab ſo hat ſich mein gemuͦtverkeret. vnd wundert nmich ſere. das ich der liligen vnnd der roſen nicht ſihe. Da ſprach valerianus. Lieber bruder die roſen vnd die liligen die du ſchmeckeſt die haben wir hie beyvns vnd ſind weyß als der ſchnee vn̄ haſt nyeals ſchoͤn geſehen. Aber dein vngelaub irretdich das du ir nit geſehen magſt. bekereſt dudich aber zu got vnd zu criſten gelauben vndleſt dich tauffen ſo wirſt du die ſchoͤnen bluͦmen fehen. Da ſprach Tyburcius. Lieber bruder ſind dy wort ein ſchympff oder traumt esdir vnd ſprach. vns ſind dy ding noch gar verrDa ſprach Valerianus. Ia werlichen lieberbruder vnſer leben iſt biß her ein traum geweſen. Wer hinfur ſol wir erkennen dy warheytgottes d̓ wird vnſer furbaß pflege. da ſprachtiburcius. wanne haſt du ſolche red. da ſpracher das wilich dir ſagen. mir hat ein engel dyewarheyt kundgethan bon got. vn̄ leſt du dichtauffen vnd gelaubſt an Ieſum criſtum vnndkereſt dich von den abgoͤttern ſo leſt dich gotden engel vnd die roſen vnd die lilien auch ſehen. Darnach ſprach Cecilia zu T iburcio. Esiſt leyder der vngelaubige gar vil. ergib dichvnd dien dem almechtigen got der hymel vnderd geſchaffen hat vnd vns mit ſeinē tod erloſet hat. Die red geuiel im gar wol vnnd ſeinhertz ward im da von erleucht. vnd ſprach zuir dui haſt esrecht wol außgelegt ich wol deig
nen gelauben recht geren lernen. da ward ſiegar fro vnd dancket vnſerm herren vn̄ ſprach.Freund got ſey gelobet das du vnd dein bruder zu dē rechten gelauben kummen ſeyt. datumb gee mit deinem bruder zu dem babſt vn̄empfach den tauff ſo ſihſt du dann die engelgottes die huͤten dein mit groſſem vleyß. Daſprach er. Bruder wer iſt der man. Da ſprachWalerianus er heyſt Vrbanus der hat michgetaufft. da ſprach er. O wee bruder den haben die furſtē in die echt gethan. vnd ſprachich kum in groß leyden. Da ſprach ſant Gecilia. des ſolt du nicht achten. wan̄ es iſt hye einkurtz leben. vnd kumpt darnach ein ewigs leben den menſchē die in criſtē gelaubē beſteenwan̄ gott iſt ſo rechtbarmhertzig das er nyemant leſt der im getrawet. Wan̄ er iſt menſchdurch vrs worden auff das das wir gott mitim wuͤrden. vnd hat den bittern tod durch vnsgelyden auff das er vns erloſet von dem ewigen tod. Da ward Tiburcio ſein hertz vn̄ ſeingemuͦt zuhand bekert. vn̄ ſprach. Brud̓ bringmich bald zu Vrbano das ich getaufft werdvnd das ich mein lebē furbaß wirdigklich behalt vnd den engel gottes ſehe. Nach dē kamen ſie zu dem lieben herren ſant Brbano d̓ward von gantzem hertzen fro. vn̄ taufft Tiburclum. Darnach ſah er gar offt den Engelgottes. Die lieb iunckfraw ſant Cecilia vnndBalerianus lebten gar keuſchlichen vn̄ garin vil guten tugentten. vnd der lieb herre ſantTburcius auch mit in. vnd dy criſten dy manertoͤttet die begruben ſy vnd gaben ir gut armen leuten durch gott. Da ward Almachiusinnen das ſie dy totten begruben das thet imzorn vnd griff ſy nit geren an. wann ſy warenedel. doch hieß er ſy vahen. da bracht man ſiefur iij. da ſprach er zu in in zorn. warumb begrabt ir die verdamptē die wir getoͤdt habenIr muſſent auch vnſern goͤttern opffern vndwolt ir das nit thun ſo wirt es euch gerewen.Da ſprachen ſie. Es iſt billich das wir vnſermgot opffern alle tag. da ward almachius zornig vnd hieß ſie in̄ den kercker legen vnd empf alh ſie eine ritter d̓ hieß maximus. d̓ ſprachzu in. Ir edlen iungling mich nympt wund̓ dzir mit frewden in̄ den kercker geet. vnnd dochwol wiſt dz ir darnach ſterbē muſt. Da ſprachValerianus. erkenneſt du dy freude die gottden menſchen vilgebennach dyſem lebe die