Cecilia
CCXXXVIII.
Ecilia die lieb iunck.fraw iſt vō edlem roͤmer geſchlechtgeboren. vnnd was gar ſchoͤn. vnndfleyß ſich vil tugent in irer iugent. vnd lernetcriſten gelauben. da tauffet ſie d̓ babſt Prbanus. da dienet ſy got mit groſſem vleyß. vn̄ betet mit groſſer andacht vnd lebet vernufftigklichen vnd wz zuchtig vnd keuſch. vnd begeret das ſie vnuermayligt belib biß an ir ende.vnd keſtiget iren leyb ſer mit weynen. mit beten. mit vaſten vnd mit wachen.¶ Iu der zeyt da aͤchtet man die criſten garler. vnd vieng ſy wo man ſie aukam vnd d̓ criſten muſten ſich vil verbergen. dauon floch d̓babſt Vrbanus inn ein hoͤl. Nun ward ſantCecilia lob vnd ere vberal gebreytet vnnd dawurbē vil iungling vmb ſie. da gelobet man ireinen reychen edlen man. d̓ hieß Valerianus.der het einen bruder der hieß Tyburcius. diewarē heyden. des erſchrack die iunckfraw gatſer vnd klaget ir leyden got. vnnd faſtet vnndwachet vil vor der hochzeyt. vnnd bat got miternſt dz er ir ir keuſcheyt behielt. vn̄ bat auchander gut leut das ſy gott beten das er ſy behuttet. Vnd da nun die hochzeyt ſolt ſein daſorget ſy gar ſer darauff vn̄ beualhe ſich gottmit andacht. Da legt man ir gar ſchoͤnes gewandt an dz wz mit ſilber vnd mit gold durchwurcket. Aber ſie thet an den leyb ein herinsheind. damit erzeyget ſie das criſtus ir breutiegam were. Nun kamen vil ſpillent dar die triben ir ſpil auff der iunckfrawen hochzeyt. vn̄wolten ſy frolich machen. des verdroß ſie. vn̄beduncket ſie ein zergencklich wounne vn̄ freude. vnd wz die ſpilleut triben ſo was ir ir hertzbey got. vnd begeret das er ir ir keuſcheyt behuttet. Da nun die nacht kam vnd ſie zu irembreutigam in̄ die kamer kam. Da ſprach ſy zuim. Du allerliebſter herre vernym mich. Ichhab etwas heymlichs mit dir zureden dz ſoltdu nyemant ſagen. Da ſprach Valerianus dzwil ich geren thun. Da ſprach ſie. Es iſt ein engel bey mir der behutt mir mein keuſcheyt getreulichen. dauon biß von mir gewarnet dz dumich nicht berureſt damit du mein iunckfrewliche reynigkeyt moͤchſt verſerē. vn̄ tuſt du desnicht ſo wirft du von got ſchwerlichē geſtraſfet. bewareſt du aber mir mein reynigkeyt ſohat er dich als lieb als mich. Da ſprach Valenanus. Wilt du das ich deinen worten ge-
laub ſo laß mich in ſehen vnnd bekeunen. ſichich dann das er ein warer Engel iſt ſo thu ichwas du wilt. wilt du mich aber effen das eynand̓ iſt den du lieber haſt dan̄ mich. ſo ſchlachich dich vn̄ in zetod das du mir furbaß nichtmer liegeſt. Der red ward Cecilia gar fro. vn̄ſprach. Liebes lieb wilt du an meinen got gelauben vn̄ wilt dich laſſen tauffen ſo ſihſt duden engel gottes als wol als ich vnd ſaget imgar vil von criſtē gelauben das im ſein hertzerleuchtet ward. vnnd ſprach er wolt es gerenthun. Da ſprach ſy ſo gee hin zu dē babſt Vrbano dē vindeſt du in̄ d̓ hoͤll vn̄ ſprich ich habdich zu im geſahdt. Darnach da kam er zu dēbabſt. vnd da er hoͤrt das in Cecilia zu im geſandt hett. da ward er garfro. Vnd hub ſeinhend auff vnd ſprach. O herr Ieſu criſte empfahe heut die frucht die du an Ceciliā haſtgeſeet. wan̄ der man was ein wilder leb. vn̄ iſtſenfft worden als ein lemlein. Vnd dye weylVrbanus die wort ſprach. da ſah Valerianus einen engel neben im ſteen d̓ was ſchoͤnvnd liecht vnd klar. vnd was ſchoͤn gekleydet.vnd trug ein buch in der hand. Den engel hetgot durch d̓ iunckfrawen gebet dar geſandt.Vund da Valerianus den engel ſah da erſchracker als ſer das er nyder viel. Da hub inder engel gottes auff bey d̓ handt. vn̄ ſprach.Furcht dir nit vnd gee her vnd ließ. da ſah erdas das buch mit gulden buchſtaben geſchribeu was vnnd ſtund daran. Es iſt ein gelaubvnd ein tauff vn̄ ein herre des gewalt iſt vberalle ding. Da valerianus dz gelaß da ſprachder engel zu im gelaubeſt du das. Da ſpracher ia werlichen. damit verſchwand der Engelin den ſchoͤnen kleydern. da ward valerianusgetaufft von dem babſt Vrbano. da freuet erſich gar ſere das im die genad begeguet was.vnd kam heym zu ſeiner breut dy was im nunlieb wordē. da ſah er einen engel bey ir ſitzen.da ward ſie gar fro vn̄ ſprach ir gebet zu gotvnd dancket im ſeiner gute dz er ar iren gemahel bekert het. vn̄ er was des Engels gar fro.wan̄ er het in beyden zwen krentz bracht vonſiligen vnd von roſen. den einen krantz gab erCecilie. den andern Daleriano. vn̄ ſprach zuin. Die krentz haāt euch gott geſendt auß demparadeyß vnd die roſen vnd dy hligen dorrennit vnd verlierē auch iren gutē geſchmack nitSynag anch wenmontgeſchen deſ dkeuſch