Elßbeten
ccxerr.
mir vnd allen ſundern zu troft. O Maria nunkum mir an meinem end zuhilff vnd biß meingeleyt. Damit verſchyed ſy vn̄ ir ſel fur zu denewigen freuden. Da ſie geſtarb da was ſie indem funffondzweyntzigſten iar.Die lieb fraw ſant Elßbet bran vnder irē augen recht als ſie lebt. vn̄ gieng vier tag ye einguͦter geſchmack vber den andern tag von irbiß das man ſy begrub. Darnach ward ir heyliger leyb begraben nach furftlichen eren zuMarckburg in heſſen land in dē ſpital in eyuer capeln. nach chriſti geburt zwelff hundertvnd in dem einßvnddreyſſigſten iar. Wer dielieben frawen hie eret dē wirt dort die ewigefreud geben. dz hat meyſter Albertus bewertvnd vnſer herre Ieſus criſtus. Wan̄ welcherſiech iren leychnam beruret d̓ ward geſundt.¶ Ein menſch der nam irs hors der gewanngenug die weyl er lebet.Ein menſch ſchnyt ir die negel ab das het¶ſelde vnd ere die weyl es lebt.¶ Ein brieſter was von Ciſtercienſis d̓ hettden kalten ſiechtum̄ ſiben iar dz er in nye verließ dan̄ die weyl er meſß ſprach. d̓ kam zu irēgrab vn̄ rufft ſy mit groſſem ernſt an. da warter geſundt an leyb vnd an ſel.¶ Ein prelat der was zu koͤln d̓ het ein magtgenotzoget die ruffet vnſern herren an vnndſprach. Ich het mir keuſcheyt vnd reynigkeytauß erkoren das klag ich dir herre vnd deinermuter Maria das ich die hab verlorn. zuhandkam das wild fewer an den prelaten. vn̄ breunet in gar ſer. darum was er ſer betrubet. vndentſchlieff. Da ſprach ein ſtym zu im. Du ſoltgen Marckburg kūmen zu ſant Elßbetē grabdie iſt got eī außerwelte freundin. dye ſolt duauruffe ſo kumbſt du auß aller not. da ſpracher zuhandt. Fraw ſant Elßbet. Ich gelob dirmein keuſch die weyl ich lebe vnd hilff mir dzich geſundt werd. vn̄ het groſſe rew vber ſeinſunde. Vnd reyt zu dem grabe. vnnd opffertſich vnd das freulein dem er ſein ere genumēhet inſant Elßbeten ſpital. da ward er zuhādgeſundt an leyb vnd an ſel. vnd ward ein guter brieſter vnd ſang teglichen meſß auff deraltar einem in dem ſpytal. Da wurden ſechtzehen menſchen lebentig. vnnd neunvndzweyn/tzig wurden geſehent. ſechtzehen lamen wurden gerecht. funff ſtūmen wurden reden. vier
taub wurden gehoͤrent vnd ſiben waſſerſuchtig wurden geſundt. vnnd von dem vallendenſiechtuͤb wurden geſundt funff. die das gichthetten auch funff. vnd ſechtzehē bettriſen dyſtunden auff. ſiben die geſchwollen waren diewurden all geſundt. zwen die der tropff hettgeſchlagen vnd einer an dem harmſteyn. vndſechtzehen wurden geſundt vnd erloſt von dēboͤſen geyſten.Es was ein fraw der ward ir man zu koͤlen geſchlagen vntz auff den tod. da ſie dz hoͤret da was ir gar leyd vnnd ſchrey iemerlichēda kam ein gutz munichlein zu ir das ſprach.Gee zu ſant Elßbeten grab vnd ruff ſie miternſt an die mag dir wol gehelffen. wann gotder almechtig verſaget ir kein ding. Da giēgdie fraw zu irem grab. vnd rufft ſie mit ernſtan vnd bat ſie das ſie ir hulff das ſy iren manfunde. vnd gieng da wider heym. Nun wz irman die weyl dort erhangen worden des waren ſibē tag. Nun het ein reycher man zu koͤlen die gewonheyt das er vil auff dz velt ſpazyren reyt. Nun fuget es ſich das er nebendem galge reyt. da ſprach der man der daranhieng. Lieber freund ſagt dem biſchoff vnndden pfaffen dz ſie bald mit d̓ proceſſion kummen vnd die Landtgref in ſant Elßbeten empfahen dy mir vnder meinen fuͤſſen ſteet. Dadas der ſelb burger hort vnd ſah. da ſaget eres dem biſchoff. der kam mit einē groſſen geſinde vn̄ mit der pfaff heyt. dy ſahen alle ſantAlßbeten das ſie leuchtet als die ſun̄. Da namen ſie den man ab dem galgen. vnd furtē inauff den thum zu dem fronaltar. da empfiēger vnſers herrē leychna. vn̄ verſchyed zuhandvn̄ die engel furtē ſein ſel zu den ewigen freuden. vn̄ verſchwand der todt leychnam vor inallen. vnd ward funden auff d̓ heyligē frawen ſant Eßbetēn grab das wunder ſahen vilmenſchen.¶ Ein biſchoff was zu Mentz d̓ hieß Seyfrid der was ſelig vnnd tugentlich. vnnd hettmeyſter Contaten der heyligen frawen ſantElßbeten beychtiger gar lieb. die redten miteinander von den groſſen zeychen dy ſie thet.Nun wz der biſchoff ein groſſer meyſter. vn̄het zuͦ pariß dē beſtē pfaffen geleſen. d̓ ſandtnach vel pfaffen die wolgelert waren. Da dieallkanen da ſtund meyſter Contat auff dye