Von ſant
in armer wadt. da bekant ſye wol das es iresvaters geſind was. da empfieng ſiß gutlichē.da ſprachen ſy zu ir. Es mag eroren vater denedlen kunig wol rewen d̓ ewer zu groſſen erēgedacht hat dz ir als gar zunicht wordē ſeyt.Da ſprach ſy. wer woͤlt ir wenē der ich ſey. ichbin ein grofſe ſunderin. vnnd hab das gebotgottes nye gehalten als ich ſolt. Darumb ſofurcht ich got billichen. Da ſprach einer zu ir.du edle kunigin far mit vns heym zu deinē vater. vnd beſitz dein reych vnnd dein erbe. Daſprach ſy. ich hoff ich beſitz meins vaters erbvnſers herren Ieſu criſti in ewigkeyt. vn̄ woltnit mit in. alſo ſchieden ſy vō ir. Darnach kamſant Aßbet zu der veſper vnd ſah in andachtirr muter ſel. die ſprach freuͤtlich zu ir. Einigetochter bit gott das er mir helff auß meinerpeyn. Da ſprach ſie zu got. Herre ich bit dichdas du meiner muter ſele auß irer peyn helffeſt vnd mir ir leyden gebeſt vn̄ entſchlieff alſo. da rufft ir vuſer herr vnd ſprach. Wiß dasdein muter aller peyn ledig iſt. Darnach erſcheyn ir ir muter ſelber. vnd dancket ir das ſyir genad vmb got het erworben. Vn̄ darnachgieng ſie zu Altenburg da ruffet ir ein armermenſch nach vnd ſprach. Ich bin behafft mitdem boͤßen geyſt wol biß inn das zwelfft iarlaß mich deinen ſaum beruͤren ſo muß d̓ boͤßgeyſt von mir faren. Da kuyet ſy nyder an derſtraß vnd kuſſet das arm̄ menſch. vn̄ gebot dēboͤßen geyſt in dem namen criſti dz er in verließ. da fur er von dē armen menſchē. Da kamſy zu dem cloſter. da ſaget man ir irr beychtiger meyſter Conrat wer ſiech. da giēg ſy baldzu im. da er ſy ſah da ſprach er zuir. liebe tochter wen̄ ich geſtirb wen wilt du den̄ zu einembeychtiger haben. da ſprach ſy. ir ſterbet nit irwerdet erſt wider die ketzer predigē ſo ich geſtirb. vnd werdet ewer blut durch vnſern herren vergieſſen. Meyſter Albertus ſpricht. erwer ein reyne magt. vn̄ wer ein ſuſſer lerer. vn̄ein groſſer mertrer.¶ Nun kam die zeyt das ſant Aßbet ſterbēſolt. da rufft ir vnſer herr vn̄ ſprach. Eyſabetmein freundin kum zu deinem genoſſen meinvater wil dich mit groſſen eren ſetzen auff dēſtul der ſeligkeyt den er dir ſelber bereyt hatt.Da kam ir beychtiger zu ir. vnd ſie ſagt im wyſie vnſer her geladen het. vn̄ ſprach. Ich brin
ne in ſeiner liebe vn̄ bit euch dz ir mich beychthort. Da was iu leyd das er ſy verlieren ſolt.vnd bewaret ſy mit vnſers herrē fronleychnāda ſprach ſie. Ich bin nit kranck wie mich gotgefordert hat vnd berufft. Da ſprach er. libetochter du ſolt mir vergeben was ich dir gethan hab. vnd dz ich dich nit gezogē hab alsich ſolt. Ich ſolt Aich zyhē ſo zeuchſt du nuichvnd knyet fur ſy nyd̓. vnd ſprach. Ich bit dichdas du got fur mich bitteſt. da ſprach ſy. ſteetauff wir ſein gewert wir haben beyd gleychēlon vor got. da ſaß ein diern vor ir tuͦr dy hoͤrtauß irer kelen ein wunigkliche ſtym̄. dy ſprachzu der frawen. Ach wy ſuß iſt die ſtym die vodeinē mund klinget. Da ſprach ſant Eſßbet.mir ward ein vogel geſandt der fang alſo ſuſſigklichen das ich froͤlichen mit im ſingē muſtwan̄ ſein geſang erwecket mich. Da thet ir vnſer herr kund das ſie in kein fegfewer kummēſolt. wann der heylig geyſt was mit ſuſſigkeitmit ir. vnd ward vor mitternacht erleuchtet dzſie die leut nit geſehen mochten ob ſie da lagoder nit. Die lieb fraw ſant Aßbet lag vnndlachet vnd ſah vil freuden vnd hoͤret dy ewangelia leſen die ſy alle zeyt behaltē het. daruin̄was got mit ir. ſie gedacht ir auch wie vil habich zeyt verloren wie ſol ich dem zoren gottesempfliehen vn̄ het groß rero vber ir ſund. Daſprach vnſer herr. liebe freūdin du ſolt in keynfegfewer nymuaer kummen vnnd die ſchoͤnenengel dienten ir. vnd hort ſie ſuſſigklichē ſingen vnd ſang ſelber ſuſſigklichen vn̄ froͤlichēmit in. Da weynten alle die dy bey ir warē. daſprach ſie weynet nit vmb mich weynet vmbeuch ſelber. vn̄ nam dz weychwaſſer vn̄ ſprenget das vmb ſich. vn̄ ſprach. Fleuch du boͤßergeyſt von mir. wan̄ ich hab dir widerſaget. vn̄ſah an irem ende vnſern herren an ſeiner muter bruͤſt ligen der hymeliſchen keyſerin. vnndward ein guter geſchmack vmb ſy das allē dēein freud ward die vmb ſy waren vnd den ſelben allen gab vnſer herr yeglichem etwas beſunders guttes durch iren willen da vō es erfrewet ward die bey ir waren. vn̄ kam manigſchar der engel zu irem end. vn̄ vil iunckfrawevnd witwen vnd vnſer herr Ieſus criſtus mitſeiaer hochgelobten muter Maria.¶ Da nun mitternacht kam da ſprach ſie. Zuder zeyt ward mein her ſſeſus grſtus geborē