Von ſant
ciſcus willen vnd macht dz kind lebentig.¶ Eines mals da wz ein fraw tot in iren ſunden. da bat ſant Franciſcus vnſern herren furdy frawen. da ward ſie wid̓ lebentig. vn̄ beychtet all ir ſund. vnd ſaget wie ir d̓ lieb herr ſantfranciſcus geholffen hetEs was ein fraro vnnd ein man auff einerburg dy hetten nur ein kind dz ſtarb in. da wzin leyd vmb das kind. wan̄ ſy hetten keyn kind̓mer. Da het die fraw ſant Franciſcū lieb. vndrufft in mit ernſt an. vnd entſchlieff alſo. da kāſant Franciſcus zu ir vnd ſprach. wie weyneſldu vmb dein tochter. mir iſt von got gegebendas ich dich dein tochter geſundt ſol laſſen ſehen. da erwachet dy fraw. da het man dy tochter auffgehebt vnd wolt ſy begraben. da lieffſy bald zu der tochter vn̄ griff ſy an vn̄ ſprach.Hilff mir heyliger herr ſant Franciſce. da tetdie tochter als ob ſy von dem ſchlaff erwachtwer. vnd ſtund auff friſch vnd geſundt. vnnddancket ſant Franciſco der genaden.
¶ Iu einē mal viet ein hauß nyder. vn̄ ſchluteinen jungling zu tod. dz wz ſeiner muter leyddo rufftſy ſant franciſcū an. da ward er wid̓ lebentig. vnd ſtund in d̓ nacht auff. da ward dyemuter fro vn̄ dancket ſant franciſco d̓ genadē¶ Es was ein barfußer der hieß Iacob. derſaß in einē ſchiff bey ſeinē geſellē. da wolt dzſchiff vnder ſein gangen. da kamen ſein geſellen wol auß an dz geſtat. zuletzſt wolt er auchdar auß treten. vnd trat zuſchwer das er demſchiff den boden vmbkert das er in dz waſſerviel. da rufft er ſant Franciſcū an in ſeinē hertzen. vnd ſein geſellen dy ſprachen auch. Heyliger franciſce kum im zuhilff. Da gab im gotdie weyßheit dz er dē ſchiff an dē grunt griffvnd hielt ſich daran biß er damit außfloß. dawurden ſie gar fro. vnd danckten gott vn̄ ſantFranciſco irer genaden. O du heyliger franciſce hilff vns vmb gott erwerben nach dyſemleben das ewig leben Amen.Von ſant Thayſis
Hayſis wz ein ſchone fraw. vnd wz lang ein offne ſunIderin. vnd verzeret manigē man̄ ſeingut vn̄ maniger man ſein erb durch iren willenIu d̓ zeyt da wz ein guter munich d̓ hieß Pafuncius. der hoͤrt von der ſunderin dz was imleyd vmb ir ſel. wann er wz ein guter munich.vij trachtet mit vleyß wie er die frawē von ireſunden vnd vō irē ſundtlichē lebē moͤcht bringen. vnd fand eynen klugen ſyn. vnd zoch dyegeyſtlichē kleyd̓ ab vn̄ leget weltliche cleyderan dz mā in nit erkant. vn̄ kam zuͦ irē hauß daließ man in hynem. dy ergerung leyd er durch
gott. Da erbot yms dy fraw gar wol wann ertrug pfenning. vn̄ furt in in ein kamer dy wasgar wol gezyret nach d̓ welt. da ſprach er zu irGee wir an ein andre ſtat. da es noch heymlicher ſey. da furt in die frawan eī heymlichreſtat da bat er ſye aber zu dem andern mal. dasſy in furet da es noch heymlicher wer dan̄ da.Da ſprach dye ſelbig ſunderin. Es iſt hie garheymlich. furchteſt du aber got das er es ſehedē iſt doch nichts verborgē er ſicht es vberal.Da ſprach d̓ frum munich zu d̓ frawen. gelaubeſt du dz d̓ almechtig ewig got ſeinē freūdēdie ewigē frend wil geben vn̄ den ſundern dy