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Legenda aurea, deutsch
Seite
CLXXXIXr
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Franciſcen

.CLXXXjX.

zeyten. wann er was ein frummer menſch. vndbetet gern. vnd zu einē mal hetten die bruͦd̓ cōplet geleuttet. da was der gut man auff demweg vnnd wolt dar ſein. Da kamen boͤß leutan in die waren behafft mit dem boͤßen geyſt.vnd ſchlugen in in dem ſelben zorn nyder. vndſtieß einer ein ſchwert durch in vnd ließ es ſtecken vnd fluhē bald. da lieff ſein fraw ſchreyent zu vnd weſt nyemant wer den ſchaden gethan het. vnd clagt vnd weynt vnd was ir gatleyd vmb iren man. vnd da dy mittenacht kamdas die barfußer metten leutten. da gieng esder frawen durch ir hertz vnd ſprach. Standauff lieber herr meiner. wann das wz all zeytdein gewonheit dz du zu metten giengeſt. Dathet got ein groß wunder. wan̄ der wund manrecket ein hand von im vnd wincket den leutedamit. das man das ſchwert auß im zuͦg. vndzuhand ſprang das ſchwert vō im. da ward erwol geſundt vnd ſprach. nun lon dir got heyliger franciſce. vn̄ ſaget den mēſchē er wer berim geweſen. vn̄ ſprach. er hub ſein heylige wuden an mein wundē da ward mir baß. da wolter von mir ſein ee ich geſundt ward. da wincket ich im mit der hand das er dz ſchwert außmir zoch. da machet got vnnd er mich wol geſundt. vnd furbaß dienet er im mit vleyß lieber dann vor.Eines mals da wz ein armer man der ſolteinem reichen gelten das wolt er ye haben. dabat er den reychen das er im ein lenger zil gebe das wolt er nit thun. das was im leyd. vnndbat in durch ſant Franciſcē willē dz er beytetbiß an den andern tag. Da ſprach er. Ich willdich des heyligen laſſen genieſſen vn̄ wil dicheinſperren ob er dich muͤg erloßen. vn̄ ſperretin ein. da kam der lieb herr ſant Franciſcus zuim. vnd troͤſtet in vnd loͤßet im alle ſeine bandauff vnnd bracht in geſundt heym. da ward erfro vnd dancket got vnnd ſant Franciſco irergenaden.Iu einem mal da baten dy barfußer einenman das er in einē wagen lihe ein cleyne weyl.da ſprach der man wol hin ir munich ich woltlieber ewer zwen ſchinden den̄ dz ich euch einrad oder eine wagen lihe. Da kam zuhand dyrach gottes auff ſein kind das es ſtarb. da wzdē vater leyd vmb den ſun. vnd gewan ein rewvnd viel weynent nyder fur dz kind vn̄ ſprach.veyliger Franciſce mir iſt leyd dz ich die

erzurnet hab mit meiner torheit. O heyligervater du haſt dem kind vnrecht gethan es iſtvnſchuldig daran. ich hab vbel gethan du ſolteſt mich ertoͤt haben. vnd ſprach. O heyligerFranciſce gib mir das kind wider. vnd ſchreyals lang biß ſich das kind wol geſundt auffrichtet vnd ſprach. vater biß fro vnd merck wzich dir ſag. ich was tod vn̄ was gar verr in einander land kummen. da nam mich ſant Franciſcus in ſein hut. vn̄ bracht mich in ein gruͤnewyſen. da ſprach er zu mir das ich herwid̓ kemdu wereſt gar ſer betrubt. da ward ich wid̓ lebentig. da ward der vater fro. vnd dancket gotvnd ſant Franciſco irer genaden. Es was eins mals ein boͤßerritter wenn d̓hoͤrt dz man von ſant Frauciſco heyligkeit ſaget das thet im zorn. vnnd wolt ſein nit gelauben. Nun ſpylet der ritter eins mals da wz erzornig vnd ſchalt wann er verlor. vnd nam diewurffel in die hand vnd ſprach. iſt ſant Franciſcus als heylig als man ſaget ſo ſol er michachtzehen augen laſſen werffen. vnd dy weyler dz redt. warff er die wurffel auff. vn̄ warffauff dreyen wurffeln auff yeglichē ſechß augen. vnd alſo warff er neunſtund nach einand̓ye achtzehen augen. dennoch was ſein hertzbſind. vnd wolt ſein heyligkeit nit erkenne. darnach ſprach er aber. iſt ſāt frāciſcus als heyligals man ſagt ſo muß ich heut an eine ſchwertſterben. da erſtach in ſeiner ſchweſter ſun alsbald mit einē ſchwert dē het er vbel zugeredtalſo rach got den lieben heyligen.Eines mals was ein guter man d̓ hett ſantFranciſcu gar lieb. der het einē boͤßen fuß vn̄mocht nyendert kummen. vnd wz man in daran ertzneyet das halff alles nit. da rufft er dēheyligen an mit andacht. vnd ſprach. O heyliger franciſce. nun hab ich dich auff erden geſehen vnd hab dich auff meinē eſel gefurt. vn̄hab dir dein fuß gekuͤſt. nun hilff mir an meinē fuß des bit ich dich. da erſchyn im ſantfrāciſcus mit einem ſtab den duncket er im in ſeinbeyn. da ward er geſundt. vnd ward fro. vnddancket im ſeiner genaden. Iu Rom da vel ein kind zu einē vēſter hinauß das es ſtarb. dz wz ſeinē freundē leyd vn̄rufften ſant franciſcū mit ernſt an. vnd batenin das er in huͦlff das dz kind lebentig wuͤrdeals er andern menſchen vor offt gethan hett.intrau-