Von ſant
Eodogarius wz eincriſten. vnd het gott lieb. vnd dienetIlim mit fleyß tag vnd nacht mit betēmit vaſten. vnd mit wachen. vnd mit vil anderguter vbung. darūb macht man in zuͦ biſchoffIu den zeyten da ſtarb der kunig Lotharius.da machet d̓ biſchoff des ſelben kunigs bruder Hildericum zu kunig mit der furſten ratt.Nun was ein herr der hieß Ebranus der hetTheodoricū gar geren zu kunig gemacht derwas auch des kunigs bruder. da aber das nitgeſein mocht. da forcht er d̓ kunig rech es anim. vnd wer im darumb veind. vnd kam in eincloſter. Da het der kunig ſeinē bruder in groſſer hut das er icht wider das reych thet. vn̄ d̓biſchoff lebet in groſſer heyligkeit. vn̄ wz furſihtig. vnd frewtē ſich dy menſchē ſeines heyligen lebēs. dēnoch verſagt man dē biſchoffgegen dem kunig. da trachtet er wie er in getoͤdtē moͤcht. Da kam ſant Leodogarius einsmals zu dem kug. vnd bat in freuntlichen dzer den Oſtertag mit im het in d̓ ſtat da er wzvnd entpfieng ſeinen veind als ſeinē freund.da ward dem biſchoff an dem ſelben tag vongot kund gethan das d̓ kunig meynet er woltin in̄ der ſelben nacht toͤdten des erſchrack ernicht. vnnd aß des ſelben tags mit dem kunigob ſeinem tiſch. vnnd floch darnach das er nitan im ſchuldig wurd. vnd kam in dz cloſter daEbranus iunen wz. vnd thet im gar vil tugentvnd ward Abbt darin̄ vn̄ ſchier darnach ſtarbder kunig. Nun ward ſein bruder Theodoricus kunig nach im. da bat das volck gemeynklich den abbt ſant Leodogariū das er wideruff das biſtumb ſeß. dz thet er. da kam ebrajus auch auß dem cloſter vn̄ ward boͤßer dan̄zor. vn̄ ward des kunigs marſchalck. vn̄ trachtet mit vleyß wie er den biſchoff moͤcht ertoͤtten. vnd ſendet vierritter zu im das ſie in ſolten vahen vnd toͤtten. Da wolt in der biſchofftweychen. vnd gieng auß d̓ ſtat gar wol geeydet als ein biſchoff. da erſahen in die ritvnd viengen in. vnd brachen im dye augeniuß. vnd was zwey iar gefangen. darnach fuͤret man in vnnd ſeinen bruder in des kunigeshoff mit groſſem geſpoͤtt dz leyd er gedultigklichen durch gott. Darnach hieß man in nahent einen gantze tag neben eine waſſer barfuß eber ſcharpff ſteyn furen. Da lobt er got
in ſeinē leyden. Das thet Ebrans zoren vnndhieß im die zungen auß ſchneydē. da halff imgot das es im nit ſchadet. vnd prediget vleyſſigklichen von got als vil er mocht. vnd ſagetwie er vnd wen er vnd Ebranus ſterben ſoltēdas het im got kundt getan. Iuhand erſcheynim ein groß liecht auff ſeinem haubt in d̓ geſtalt als ein kron das es vil menſchē ſahen. dafraget man in was dz bedeutet. da viel er nyd̓auff ſeine knye vn̄ dancket dē almechtigē gotſeiner genaden. Danamē ſy in wider. vn̄ furtēin hiu. Da ſprach der biſchoff zu in bruͤder esiſt mt not das ir euch verrer noch lenger muͤeterfuͤllet hie den willen des d̓ euch hat her geſandt. Da wurden die drey man von der redevaſt beweget. vnd vielen im zu fuſſen. vnd baten in dz er in vergebe vn̄ got fur ſy bete. aberdē vierden dem vergieng ſein zoren nit. vnd d̓enthaubtet in. da fur ſein ſel zu dē ewigē freuden. da warff der veind den in ein fewer d̓ inenthaubtet. vnd ſtarb iemerlichen. da begrubman ſeinen heyligen leychnā mit groſſer andacht. da thet er vil zeychē. das hoͤrt Ebranusvber zwey iar. vnd thet im zorn. vnd ſendet eynen ritter zu ſeinē grab vn̄ hieß in beſehē obes war wer oder nicht. Da kam er dar vn̄ wasgar hoffertig. vnnd ſtieß an des heyligen biſchoffs grab vnd ſprach. Wer gelaubet dasein todter zeychē thu d̓ muß ſterbē. Da ſtarber zuhand. vnd beweret mit ſemē tod des heyligē heyligkeit. da Ebranus dz hoͤrt da warder zornig vnnd dacht wie er des heyligen lobmoͤcht vertruckē. darumb verhenget got vberin dz man in erſtach als is der biſchoff vorgeſagt het.¶ Der lieb heylig iſt gemartert wordē nachCriſti geburt ſechßhundert vnnd achtzig iar.Nun helff er vns vmb got erwerben das wirauch kummen zu den ewigen freuden da er iſtin ewigkeyt Amen.Von ſant jdalagiaAman zalt von Criſti geburt zweyhundert iar. da regiret der dreyvndzweyntzigſt Claudius von den Roͤmern. Iu den zeyten da hetten ſich acht biſchoff geſamlet in der ſtat antiochia von etlicher ſach wegen. vnd vnd̓ den