Leodogario
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vnd baten in durch got das er d̓ mayde hulffdz ſy erlediget wurd. Da ſprach er des ir vonmir begert des bin ich von got nit gewert. Irſullet ſelber got mit andacht darūb biten. Dabaten ſy aber ſant Remigiū das er gott darumb bete. Da ſprach er ſein gebet mit ādachtzu got da ward ſy ledig vnd loß von den boͤſen veinden.¶ Nun was nahent dabey ein biſchoff derwas ſant Remigio gar lieb. der ſtarb ſchier.Darumb da was den leuten gar layd vmb iu.Da trug man den leychnam in ſant Iohanns.kirchen vnd wolten in begraben. Da kam ſantRemigius auch dar. vn̄ weynet ſeer vmb in. vn̄viel auff ſeine knye. vn̄ rufft vnſern herrē miternſt an. vnd hat in das er ſein genad an demtotten erzeygte das er in wid̓ lebentig machte. vnd da er das gebete geſprach. da ward erwider lebentig. Da dancktē ſy got vn̄ ſant Remigio der genaden.¶ Darnach da ſtarb die iunckfraw auch dieer von dem veind erlediget hett. Da ſprach erſein gebet mit ernſt zu got. vnnd bat in durchſein barmhertzigkeit das er der iunckfrawenir leben wider gebe. Da erhoͤrt in got aber vn̄ward die iunckfraw wider lebentig vnnd wolgeſundt. Da dancket ſant Remigius got ſeyner genaden mit andacht. vn̄ da er nun in ſeinalter kam. da erſchyn er in̄ vil tugenden. vnndthet vil zeychen vnd ſtarb ſeligklichē. vnd furſein ſel zu den ewigen freuden. das was nachCriſti vnſers lieben herren geburt funff hundert Iar. Darnach trug man ſeinen heyligenxXM¶IIIi i INaalIe wirXſ
leychnam zu der heyligen Timothei vn̄ Apolinaris kirchen. vn̄ wolten in da begrabē habēvnd da man in fur die kirchē bracht. da wardder leychnam als ſchwere das man ſein nichthinein mocht bringen. Da trug man in zuͦ eynem kleynen kirchlein darinn raſtet ſant Criſtoferuͤs vnnd ander heyligen. da ward er zuhand leycht. Da brachten ſy in in̄ die ſelbē kirchen. vnnd legten den heyligen leychnam ſantRemigij in ein grab mit eren. vn̄ an der ſelbigen ſtat thet er vil zeychen. Darnach machetman die kirchen weytter. vn̄ machten ſant Remigio ein grab hinder den altar vn̄ wolten indarein gelegt habē. da ward er aber als vaffſchwer das ſy in nyndert bringen mochtē. dalegten ſie ſich nyder vnd ſchlieffen. da fundēſy zumitternacht das die engel ſeinen heyligen leychnam mit groſſen freude in das grabhetten gelegt. wan̄ die menſchē waren nit wirdig das ſie in darein legten. Da wurdē ſy garfro. vnd da ſy ſeln heyligkeyt ſahen. da machten ſy im einen ſilbrin ſarch vnd legten in mitgroſſen eren darein. Man begeet den liebenheyligen nach den oberſten als er ſtarb. Vn̄nach ſant Michels tag als er erhaben wardeHeyliger herr ſant Remigius hilff vns vmbgot erwerben das er vns hie menſchen machnach ſeinem lob. vn̄ vns geb vnſers lebens eingutz ende. vnd nach dyſ em leben das ewig leben Amen.Von ſant Leodogario