Von ſant
vbel vn̄ gut verſtund. da het es got lieb vn̄ dienet im mit vleyß. mit beten. mit vaſten. mit wachen vnd mit vil ander guter vbung. vnd flochdie welt. vnd kam in ein clauſen. darinnen laßer die heyligen geſchrifft mit groſſem vleyß.vnd fand guten troſt darin. vnd lebt heyligklichen vnd tugentlichē. vn̄ da er in dē zweyvnd/zweyntzigſten iar was. da ward ſein tugendtweyt vberaͤl in dem land erkant.¶ Nach dem zoch ein groß her von teutſchēlanden auff den kunig von Franckreich. Dawaren die teutſchen dennoch nit gelaubig. vn̄wz ir her vil ſtercker vn̄ groſſer den des kuniges here. Da kam der kunig in groſe nott. vndgelobt got vnd vnſer lieben frawen in dē groſſen leydē er wolt ſich bekeren vn̄ ſprach. HerrIeſu criſte biſt du ein als gewaltiger gott alsman von dir ſagt ſo hilff mir das ich meinenveinde angeſig. ſo wil ich mich laſſen tauffen.vnd wil an dich gelauben dz du des ware gottes ſun biſt. Da er das gelobt het. da bereyttet er ſich zu dem ſtreyt mit ſeinē here da mitbrach er vnder die veind. vnd geſigt in an mitder hilff gottes. Da ward er fro vnd ließ ſichtauffen vnd tauffet in d̓ biſchoff Remigius.vnd da er in creſmen wolt da was kein creſemda. dz wz remigio gar leyd. da tet im gott ſeingenad vnd bracht im ein weyſſe taub ein ampeln mit creſem von hymel. Da ſalbet er dē kunig mit dem creſem vnd dancket got ſeiner genaden. Da behielten ſye mit vleyß die ampelnzu franckreich. vnd ſalbet man die kunig nochda mit. vnd der kunig ward ein guter menſchvnd dienet got biß an ſein ende vnnd ſtaͤrb dagar ſeligklichen.¶ Nuͦ ward ſein ſun Clodoueus kunig nachim der het ſant Remigin gar lieb. vnd ſprach.er wolt ſein biſtumb begaben vnd wolt im dzland alles geben als vil als er ſein in dem mittag moͤcht vmbgeen dye weyl er ſchlieff. Dagieng der lieb herr ſannt Remigius auß vndkam zu einer muͦle. vnnd da er die muͤlen vmbgeen wolt. da trib in der muͤlner dannen. vndwolt in die muͤlen nit vmbgeen laſſen. vnnd dap ſant Remigius von der muͦle gieng. da lieffen¶ Vdreder alle widerſins an der muͤlen. Da erſchrack der mulnier ſer vnnd ſprach. du dienergottes kum her ſo haben wir dy muͤlen miteinander. da ſprach ſant Remigius. wid̓ mir nochadir ſol die muͦl beleybē vnnd zehand thet ſich
das erdtrich auff vnd verſchland die muͤle alle. das was dem muͤllner leyd vn̄ verſtund ſichwol das er ſich an dem biſchoff Remigio verſundet hett.¶ Darnach weſt ſant Remigius in dem geyſtwol das ein hungrichs iar ſolt kummen. vndſamlet einen groſſen hauffen mit getreyde ineinem dorff da waren truncken bauern inn. vn̄da ſie dz horten vnd ſahē da ſpotteten ſy deslieben heyligen vnd zunten im das getreyd anvnd verbrenten es alles. Da das ſant Remigius hoͤrt da eylet er zehand dar. wan̄ es wasdie nacht kalt vnd fror in vnd wermet ſich beydem fewer vn̄ ſprach guͤtlich. dz fewer iſt allweg gut zuwermē. aber dy es angezunt habēdie ſelben vnd ire kinder ſullen vmb die ſundeſtraff leyden. Ir toͤchter gewinnen all kroͤpffan den helſen. vnd die man̄ werden all an irengemechten zerbrechen das geſchach auch indem ſelben dorff.¶ Der lieb herr ſant Remigius was gar demutig. vn̄ bat got mit groſſem ernſt fur dy ſtatdas ließ in got genieſſen vnd thet im ſein genade. vnd er gab auch gern durch gott. vnd wzgetrew vnd ſenfft vnd erber. vnd richtet gernden armen. dauon waren im die vogel vnd̓tenig. vnd flugen zu im. vnd namen brot auß ſeiner hant. vnd macht auch vil menſchē geſundtdurch ſeines andechtigen gebets willen.¶ Eins mals kam ſant Remigius zu einē blinden der was behafft mit dem boͤßen geyſt. daſprach er ſein gebet zu gott. da ward er geſehent. da ward er gar fro. vnd dancket got vndſant Remigio der genaden.Eins mals ward ſein ſtat brinnen gar vaſtvnnd thet das feuer gar groſſen ſchaden. Dalieff er gegen dem feuer. vnd bat gott dz er imſein genad thet. da hub ſich das feuer embor.vnd lieff zu der ſtat thor auß recht als es vbelhet gethan.¶ Ein edle mayd was in der ſtat zu Rom diewas von iugent auff behafft mit dē veind derpeyniget ſy gar ſer. Da ſandtē ſy ir freund zuden heyligen die da zu Rom gemartert warenvnnd da man ſye zu vil kirchen het gefuͤrt. Daſprach der veind auß ir es iſt alle ewer arbeytverloren vn̄ vmb ſunſt. mich mag nyemāt vō d̓iunckfrawen treyben wan̄ der heylig biſchoffſant Remigius. Da ſy das hoͤrten. da furtē ſydie imeftawen mitfrenden zuͦ dem bſchoeff