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Legenda aurea, deutsch
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CLXXXIr
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Ieronymo

.CLXXXj.

ires gebetes willen. Da dye iunckfraween dashorten. da lobten ſy got vnd ſant Ieronymumdarumb vnd baten in mit andacht dz er demveind vrlaub geb auff dy red das er gelobt dzer furbaß nymmermer herwider woͤlt kumme.vnd baten in auch gar gutlichen dz er in ewitklichen von dem cloſter tribe. Vn̄ da ſy dz gebet volbrachten. da fur der veind gar mit groſſem geſchrey dahyn. vnd kam zu dem zaubrervnd nam in bey dem hals. vn̄ ſchlug in gar iemerlichen mit groſſen knutteln als lang vnndals ſer das er nahent tod was. vnd ſprach mitgrymmē. du vnſeliger zaubrer du biſt ſchuldigan dē groſſen ſchmertzen den ich von ſant Ieronymo gelydē hab. darumb ich mich gar mitgroſſen ſchlegen an dir riche. vnd da der zaubrer als groſſen ſchmertzen leyd. da gieng er inſichſelber vnd mercket wol das er mit d̓ kunſtſer betrogen was vnd gewan groß hoffnungzu ſant Ieronymo vnd ſprach. kum mir armenzuhilff. wann ich fleuch zu deinen genaden. vn̄getraw dir wol du helffeſt mir in meinē leyde.wann ich gelob dir ob du mir auß dyſem leydēhilffeſt das ich dir furbaß ſtetigklichen dienēwil vn̄ mein kunſt laſſen. vn̄ zehād verſchwādder boͤß geyſt. vnd was der zaubrer ein gantziar ſiech. vnd gewan rew yber ſein ſund. vnd eedas er gar geſundt ward. da hieß er ſeine zauberbuͤcher alle verbrennen. vnd verkauffet alles ſein gut. vnd gab es den armen durch got.vnd kam darnach in ein rouͤſte darin̄ het ſantIeronymus vier iar gewonet. vnnd beleyb dabiß an ſeinē todt. Vnd da der arm knecht innen ward das im dy iunckfraw nit mocht werden da hieng er ſich vor leyd an einē ſtrick vn̄ſtarb vnſeligklichen. vnd fur in dy helle. da behut vns gott vor. dauon ſol ſich ein yeglichermenſch vor toͤrether lieb huten. In Samaria was ein vnſeliger ſpyler derverlor alles gutt mit wurffelſpil. vnd da er mtgewin het da ward er als zornig dz er dē heyligen man ſant Ieronymū gar ſpoͤtlich ſchalt.vnd da er dy boͤßen wort in ſeine mund het daverhenget got durch ſant Ieronymus ſeynesdieners willen das ein groß fewer von hymelkam das verbrēnet in zutod. darumb ſollē wirſeinen namen nit vneren. Darnach warē dreyander ſpyler die kamen zu einander. die woltēauch ſpylen. die hetten wol gehoͤrt wie es dy-

len Da ſprachen ſy. Ieronyme thu alles deinvermugen darzu das wir icht ſpylen. dennochſo woͤllen wir vnſer ſpil volbringe wider deinēwillen. vnnd zuhand da ſie das redten. da thetſich die erd auff. vnd verſchland die drey ſpyler das es menig menſchen ſahen. Es ſaß ein edler ritter zu ieruſalem der wzgar reych. der het einen ſun der wz im gar lieb.Alſo das er im kein vnzucht noch keyn vntugent weret noch kein torheit. vn̄ der ſun wardtauch ſchier ſpylen. vn̄ verzeret all ſein zeyt mitdem ſpil vnd mit den boͤßen ſcheltworten. vndda er zwelff iar alt was da ſaß er bey ſeinē vater vnd ſpylet. vnd gieng im vbel. vn̄ er ſprach.vermag ieronymus ichtz das erzeyg er. Vndwie wider im dz wurffelſpil iſt ſo will ich den/noch ſpilen vnd von der ſtat nicht kummen ichhab dan̄ das ſpil gewunnē. vnd da er dy wortnur geſprach da kam der boͤß geyſt. vn̄ nam inin ſeines vaters angeſihte. vnd ander leut dyeda waren. vnd furt in hin das man in nymmermer geſah. darumb ſollen die veter vnd dy muter ire kind tugentlichen ziehen. Eines mals was ein ſundiger brieſter innCandia in der kirchē der lebt in groſſen ſuͤnden vnd vnkeuſcheit vnd in trunckenheit vn̄ invil andern vntugenten d̓ ſtarb. Da begrub māſein leychnam zu andern brieſtern. vnd an derandern nacht da hub ſich in der kirchen vnndauff dem kirchoff gar ein groß vnſtumigkeitdas alle menſchen erſchracken dy es hoͤrtē. vn̄forchten ſich gar ſere vnd luffen zu der kirchēda meret ſich die vnſtuͤmigkeit. vnd leuttē ſichdie glocken alle ſelber. Da het dz volck gar geren gewiſt was das wunder bedeutet het. vndbaten vnd rufften got den almechtigē gar mitgroſſem ernſt an das er in kund thet wz er damit meynet. vnd des morgens da dy vnſtuͤmitkeit auff horet. da funden ſy alles dz das in d̓kirchen was altartuͤcher ampeln vnd buͤcher alles vol feuriger flammē. da erſchracken ſy ſerevnd weſten nit warumb das was. Da gebot d̓ertzbiſchoff allem volck das ſy got anrufftenvnd beten in das er in kund thet was dz wund̓bedeuttet. das theten ſy vn̄ des andern nachtes ward die vnſtuͤmigkeit zwir als groß. Dawaren ſy aber in groſſem leydē. Datnach desandern tags da erſcheyn in ſant ieronymus inder kirchen vnd gieng zu dē altat mit groſſerlaheltend lerchterſchohyer dan dy ſrme n̄