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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Anmerkungen.

des Ortes über Rieger losgezogen, der sich zu Anfang des Kreinsierer Reichstages sogut gehalten habe und dann unter die Radicalen gegangen sei, über Schuselka unddie Linkedie uns lieber heute als morgen an Frankfurt verkaufen möchten" ; die ärgstenaber seien Füster Goldmark Violand.Ja ja", riefen alle im Chorus,weuu's dieaufhangen da wird wohl niemand sich beschweren, die haben de» Latour auf'n Ge-wissen ..." Aehnliche Bekenntnisse bei Füster z. B. II S. 271 s. von der PoststationBarn:Ein betrunkener Förster schimpfte nach Herzenslust über den Reichstag."Vergl. meinen Bd. III Anm. >so über die Flucht Gritzner'ö im November 1848.

233) S. 362. Der Erlaß der akademischen Behörde, unterzeichnet von Prof,üur. st ?üil. vr. Karl von Appeltauer datirte vom 12.; s.Leuchtthurm" Nr. 12S. 178. S. auch (Prager)Wage" Nr. 35 vom 23. März S. 148 »ach dem GrätzerHerold", wo es heißt:Sonderbarerweise compromittirteu sich die Hörer der Rechte,sonst der intelligenteste Theil der Studentenschaft, am meisten bei diesen Vorgängen,während die Candidaten der Chirurgie, welche sich bekanntlich in Wien nicht denbesten Ruf erwarben, dagegen protcstirten. Auch die Techniker des letzten Jahrgangshaben sich tadelnd gegen das Vorhaben ausgesprochen." Von Seite der Gr. Ztg.Nr. 74 war es ein glücklicher Gedanke, am Jahrestage der ersten Constitutions-Ver-heißung in grüner Randvcrzieruug eine dankende Erinnerung an Ferdinand denGütigen zu bringen, welcher als Motto die Worte Klopstock's vorgesctzt war:

Vieles sah ich. Ich weiß was schön und groß istin dem Leben. Allein das ist das höchste,was des Sterblichen Augesehen kann: Ein König derGlückliche macht.

234) S. 364. Acten des Ministeriums des Innern. Am 31. März schrieb Sta-dion an Gotuchowski zurück: er sei rücksichtlich der Sicherheit Leinbergsvollkommenberuhigt; denn auf Ihre Entschlossenheit und Energie vertrauend bin ich überzeugt daßes Ihnen auch mit wenigen Mitteln gelingen werde dieNuhe in der Hauptstadt zu erhalten".

235) S. 364. Kundmachung des k. k. Militair-Stadtcommando zu Lembergvom 13. März. Zwei Tage später überreichten Graf Kasimir Wodzicki und Groß-händler Kirchmaher aus Krakau dem Grafen Stadion eine Bittschrift der in Krakauweilenden Emigranten um ferneren Aufenthalt in dieser Stadt. Der ministeriale Be-scheid hierauf lautete:Ich mache Ihnen bekannt daß dem Krakauer Gubernial-Präsidinm schon früher aufgegeben wurde, den durch Alter oder Krankheit zur weiternReise unfähigen Personen den Aufenthalt in Krakau in so lang zu gestatten als siesich tadellos betragen würden. Mit Rücksicht auf Ihre Bitte erlaube ich den Emi-granten auch außerhalb Galizien und Krakau in dem österreichischen Kaiserstaatc zuwohnen, wenn sie als Bürgschaft ihres guten Benehmens eine Cantion von 1000 fl.Conv.-M. erlegen. Diese Caution, die entweder baar oder in Papieren erlegt werdenkann, soll aber verfallen, wenn sich die betreffenden Personen einer wie immer gear-teten politischen Agitation schuldig machen."

236) S. 366. Schrieb doch Wessenberg schon am 21. Januar an Jsfordink(I S. 10):Die öechen treten wieder etwas selbständig auf, sie werden die TheilungBöhmens in drei große Bezirke nicht zngeben."

237) S. 369. Die Stimmung in Prag am 8. März charakterisirte dasConst.Bl. a. B." wie folgt:Die große Mehrzahl der Bewohner Prags gerieth bei der erstenNachricht von der Katastrophe in große Bestürzung, die ganze schwereWucht des Ereignissesbetäubte die Gemüther zu sehr als daß Hoffnung oder Furcht, Beifall oder Tadel hätte