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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Anmerkungen.

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Trojan erinnert sich nicht mehr ob er an der Versammlung theilgenommen oder nicht.Gregor Szaszkiewicz desgleichen; er hat sich an den einzigen noch lebenden rutheni-schcn Abgeordneten gewandt der ihm auf diese Aufforderung ins Gedächtnis zurückrief wasihm Sz. zu jener Zeit im Vertrauen mitgetheilt hatte. Graf Karl Gleispach schreibt mirGrätz 27. Januar 1883: „Mein Erinnerungsvermögen ist zwar schon bedeutend geschwächt— nichtsdestoweniger würde mir doch irgend ein Eindruck haften geblieben sein wenn ichjenem wichtigen Acte beigcwohnt hätte. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ich vermuthevielmehr daß ich, wie ja öfter, den größten Thcil jener Nacht zur Zusammensetzung desProtocolls der Abendsitzung verwenden mußte." So heißt es auch iu den Aufzeichnungendes Grafen Huhn, er habe unter den von der Bcrathung fortgchenden Abgeordneten„Palack/ Brauner Lasser Hclfert" erkannt; rücksichtlich des erster» kann cs aber keinerkennen, sondern nur ein verkennen gewesen sein.

207) S. 325. R. W. Die Sprengung des österr. constituircndcn Reichstages zuKremsier; „Leuchtthurm" Nr. 13 S. 178—184: „Wilduer der Hhperministcriclle sagte,er habe sich von der Kammer im Interesse des Ministeriums treten lassen wie ein Hund,und nun sei er so schmählich betrogen worden." Eine solche Aeußerung mag ihm imPrivatgespräch entschlüpft sein, öffentlich hat er es wohl nicht gesagt. Trotz aller Auf-regung und Leidenschaft bewegte sich, wie mir der Eindruck davon geblieben ist, die ganzeVerhandlung durchaus in den Gränzcn parlamentarischen Anstandes.

208) S. 327. Graf Huhn in seinen Aufzeichnungen schreibt: „Stadion geberdetesich ganz aufgeregt, sein geistiger und körperlicher Zustand vereinigte sich ihn in ungewöhn-licher Weise zu ergreifen. Ich hatte schon vor einiger Zeit in Wien, nach einer Unter-redung die ich iu der Stacht mit Stadion gehabt, Zweifel über seinen Gesundheitszustandgefaßt und meine Beobachtung auch dem Fürsten Schwarzenberg mitgetheilt".

209) S. 328. lieber meine früher erwähnte Anfrage sandte mir der jetzige greise Dom-herr von PrzemyA Gregor Szaszkiewicz die Abschrift eines an ihn gerichteten Schrei-bens des Pfarrers Joh. Lomnicki in Horucko, damals in Jawora, Abgeordneten fürTurka und Szaszkiewicz' Kremsierer Zimmeruachbars, worin cs heißt: „Stadion hatteden iu der Confercnz Versammelten das Ehrenwort abgenommen daß sie über das Ge-schehene, bis die Entscheidung von Olmüz erfolgt, Stillschweigen bewahren werden. Darumhaben auch Euer Hochwürdcn uns darüber nichts gesagt, bis nach Auflösung des Reichs-tages"

210) S. 330. Eine erste kürzere Mittheilung über die Verhandlungen in der Woh-nung Smolka's brachte der Krakauer „O.us" vom 12. März 1849 und nach diesemHavlkock'S »bla,rockni blovin/" Sir. 64 vom 16. S. 254. Ausführlicher ist KarolWidmann in seinem „l?rantis?.olr Smollm" S. 230—232, wo jedoch der Auftritt etwasdramatisch, und zwar auf Kosten des „Imkratb" Grafen Mcrcandin ausgepicht ist. Amglaubwürdigsten schildert den Hergang ein mit 8n. unterzeichnetcS Feuilleton im „St. Wr.Tgbl." Nr. 73/4: „Aus der ersten Präsidentschaft Smolka's. Nach mündlichen Mit-theilungen des Herrn 4>r. Franz Smolka." Doch haben sich auch da einige Ungenauig-keitcu cingeschlichen. Die Datirung des 9. März gleich zu Anfang ist ein bloser Druck-fehler, da im weitern Verlaufe richtig vom 7. die Rede ist. Dagegen will Smolka zuMercandin gesagt haben: „Ich habe für den heutigen Tag eine Sitzung des Reichstagesanberaumt" — auch Widmann verfällt in diesen Jrrthum — während Smolka in Wahr-heit die Sitzung vom 6. gemäß den vorausgegangencu Abmachungen mit den Worten ge-schlossen hatte: „Die nächste Sitzung wird sein am 15. d. M." In den Hnhn'schen Auf-zeichnungen heißt es: „Bei einer sehr kurzen Besprechung mit Smolka erklärte ich dem-selben daß keine Versammlung, auch nicht zum Zwecke der Mittheilung des kaiserlichen