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Anmerkungen.
es aber daß für dessen Rückversetzung nach Wien der rechte Zeitpunkt noch nicht er-schienen ist."
177) S. 255. Weiden hatte einige Tage früher nach Ofen berichtet, „wie schwergravirt viele der Reichstags-Deputirten erscheinen, namentlich Goldmark Fischhof undmehrere andere, in einer Art die sie sogar für den Galgen reif macht. Bei Auflösungdes Reichstages wären diese Leute sogleich zu verhaften und nach Verdienst zu behandeln.Es wäre eine vortreffliche Waffe mehr um der Welt zu zeigen was von der Wirksamkeitsolcher Menschen zu gewärtigen ist". Gegen Fischhof hatte die Th. Ztg. vom 7. Februareinen wahren Hephep-Artikel losgelassen.
178) S. 255. IVicl ina n» I?rant. Linolba, S. 18 f. Eine böhmische Zuschrift ausKorycan bei Chlomin November 1818 trug die Fertigung des Richters Andres Hubica undzweier anderer, wahrscheinlich Mitglieder der Gemeindevertretung : Jan Bylay und Rada.
179) S. 257. Slav. C.-Bl. Nr. 70 vom 11. März S. 280 Corresp. aus KremficrHbk. vom 2. März: „Unausgesetzt bringen Deputationen Petitionen und Adressengegen die Emancipation der Juden; selbst an solchen Leuten fehlt es auf dem Lande nichtdie unsere Landsleute in dieser Ansicht fleißig bestärken und aushetzen" rc.
180) S. 257. Vergl. Kudlich III S. 224, der mit Kann über den Vorfall Rück-sprache gepflogen. Kann, der sich entschuldigte durch Wein erhitzt gewesen zu sein, wolltezwar letzteren Umstand nicht zugeben: er „glaube" nicht eine solche Aeußerung gemachtzu haben, „das sei nicht seine Art"; allein zwölf zu Protocoll vernommene Ohrenzeugenbestätigten es.
181) S. 257. Vorsitzender der Wiener Hof- und Gerichts-Advocat vr. FranzSchmitt, Berichterstatter der Reichenberger Advocat vr. Wilhelm Polaöek, SchriftführerMathias Havelka Magistratsrath in Nimburg; Mitglieder die Advocaten vr. Smolka inLemberg und Or. Wiser in Linz; Ignaz Streit Magistratsrath in Jglau; FerdinandFörster Criminal-Actuar in Sambor; Nicht-Juristen waren nur Borrosch und Prato.
182) S. 258. Sehr klug und geschickt sagte Neuwall (Sten. Aufnahme V S. 61):„Meine Herren, eine gerichtliche Verfolgung gegen einen aus unserer Mitte ist immerein Flecken, und aus Sorgfalt für die Ehrenhaftigkeit dieser hohen Kammer müßen wirdem Angeklagten so schnell als möglich Gelegenheit geben seine Unschuld an den Tag zulegen". . . Viel derber drückte sich der Pseudonymus ckos. bka-äro in seinem Schreibenan den Reichstags-Präsidenten aus: „Warum verzögert man dort den schlechten KerlKaim auszuliefern? Ist das nicht abscheulich schlecht wenn der Reichstag einen solchenMenschen in seinen Schutz nimmt und ihn der Gerechtigkeit nicht selbst überliefert? PsuiSchande! Was soll man sich von einem solchen Reichstag erwarten?" Wickmamn b'rant.8molka> S. 18 f.
183) S. 258. Ein sehr guter Leit-Artikel über diese Frage im „Lloyd" Morgen-blatt Nr. 100 vom 28. Februar 1849. S. auch die Rede Neuwäll's a. a. O„ der daraushinwies daß es sich hier um ein Princip handle „womit die Frage der Nationalität, diebesondern Verhältnisse Oesterreichs nichts zu thun haben", und wenn man schon für einsolches mehr als vier Wochen brauche um darüber klar zu werden, wie viel Jahre werdeman verlangen um die viel wichtigeren und schwierigeren, mit Verhältnissen „die nirgendsaußer Oesterreich Vorkommen" zusammenhängenden Principien unserer Constituirung insreine zu kommen?!
184) S. 259. Kudlich III S. 228: „Diese argumenta acl tiominsm verfehltennicht ihre Wirkung."
185) S. 259. Wiser habe, wie uns Kudlich III S. 230 glauben machen will,„aus Delicatesse" die Aeußerungen Kaim's nicht wiedergeben wollen.