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Anmerkungen.
167) S. 236. Nahlik S. 184. Auf ungarischer Seite wußte man sich die Un-
thätigkcit der Karlsburgcr Besatzung nicht zu erklären: „Die Kaiserlichen sahen diesem
Schauspiele von de» Wällen der Festung zu, ohne nur einen Achtzchn-Pfündcr losznbrenucnund dadurch die Unordnung zu vermehre», ja sic vielleicht unheilbar zu machen." Bcmselbst soll sich nach Klapka II S. 277 später geäußert habe»: „Hätte ich das gewußt,
ich würde das Wagnis uie uuternommen haben." Vergl. Czctz Feldzug S. 215, der sich
dabei in neuen Muthmaßungen erschöpft warum die Kaiserlichen seinen Fcldherrn so ruhighatten ziehen lassen.
168) S. 236. Thürheim 8. Uhlaneu-Rcgiment S. 189—191 mit eiuer kurzenLebens-Skizze Losenau's; und noch eingehender in dessen „Licht- und Schattenbilder"S. 138—154 mit dein Parte womit „das tief betrübte Officiers-CorPS des k. k. 3. Che-vauxlegers-Regilnents" das Hinscheiden seines tapfer» Obristcn anzeigte, und der Be-schreibung des Monuments das ihm 1852/3 in Karlsburg gesetzt wurde. — S. auch ZedlitzSoldaten-Büchlein II S. 55 in dem Gedichte „Zwischen Gräbern":
Dort ist Losenau gefallen den der Ruhm vor andern kränzte,
Der vor seinen tapfern Reitern wie ein Heller Leitstern glänzte! . . .
169) S. 243. Hermannstädter Corrcspvudcnz vom 25. Februar iiu Sieb. Boten:„Aus Mediasch erfahrt man aus außerordentlichem Wege, Bein sei vorgestern wunden-krank nach Maros-N-'rsürhelh abgefahren, wohin ihm Tags zuvor eine Abtheilung seinerTruppe die in und um Mediasch conccutrirt steht voraugegaugcu war. Sein Arm sollsich in Folge der letzten Operation, wobei ihm ein Finger abgenommen wurde, in einemgefährlichen Zustand befinden. Wohl uns wenn ihn die Strafe GotteS ereilt, mit ihmverlöre die Rebellion Kopf und Fuß!"
170) S. 245. Czetz Feldzug S. 219 f. und Klapka II S. 285 s. In seinenZeitangaben von Bcm's Ausbruch nach dem Norden und den dortigen Gefechten bringtder letztere Schriftsteller einen blühenden Unsinn: den Uebersall von Bahcrsdorf verlegter auf den 14., die Nachricht davon hat Bcm am 16., kommt in der Nacht des 20.»ach Budak und liefert dem Obersten Urban am 23. das Gefecht „bei Jaüd".
171) S. 245. Amon Deutschmeister S. 540 f., wobei ich beincrke daß bis auf„Tucholka" und „Toronha" alle Ortsnamen falsch, mitunter kaum erkennbar geschriebensind, z. B. „Klinice statt Kliiniec, Skob statt Skole.
172) S. 247. Friedenfels II S. 110. Dagegen geschah manches im Wege derMildthätigkeit. Zu einer für die sicbenbürgischen Flüchtlinge veranstalteten Collecte steuerteDuhamel im Namen des Zars 1000 Stück Dncatcn, Omer PaLa in jenem des Sultanseben so viel, die walachische Regierung 650, der Kaimakam Kantakuzcnos 100 Duratenbei, die von einer Commission übernommen und vertheilt wurden. „Wir haben", hieß esin einem Kronstädter Schreiben aus Bukarest vom 9./21. Februar, „an den Russenund Türken in der Walachei weit bessere Nachbarn als an den Szöklern, die uns be-rauben und vernichten wollen."
173) S. 252. Die Sache kam in St. Pölten auf, da sich die Arrangeure au dieNcdaction des dortigen „Traisenblatt" mit der Bitte um Sammlung von Unterschriftengewendet hatten; der Text der Adresse und eine Anzahl Bogen für Unterschrifteil lagenbei; als aber der St. Pölteuer Correspondent der „Presse" (Nr. 48 vom 25. FebruarS. 3) eine» Blick hineinwarf fand er nicht eine Unterschrift. Gegen Ende Februarbrachte ein Feuilleton der Th. Ztg. einen höhnischen Artikel: „Zur Kritik des Reichstages.Der Abgeordnete Lacano und sein Schöuschreibcheft." Emil Nacano verwahrte sich, wieim Texte erwähnt, gegen diese Zumuthung und wies auf eine» Namensvetter, Geschäfts-führer oder Buchhalter der Dvblhofs'schen Thouwaarcn-Fabrik zu Wagram, als Per-