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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Anmerkungen.

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seinen damaligen Obcrfeldherrn in das ungünstigste Licht stellte, durchaus gegen sich ein-nimmt. Zugleich bestätigt die Beflissenheit mit welcher er in seiner Darstellung überallKlapka in den Vordergrund schiebt, als ob eigentlich von diesem die ganze Verschwörungausgcgangen wäre, vollkommen die über diesen Punkt gemachten Bemerkungen Szeinere's.Dabei entschlüpfen Görgei thatsächliche Unrichtigkeiten, z. B. wenn er von den Ver-handlungen in Tisza-Füred am 5. sagt: Kossuth mit seinen beiden Begleitern iuquirirten„ich weiß nicht mehr wie viele Tage hindurch". Bezüglich des brutalen Allstrittes amAbend des 4. dürfte Dembmski kaum im Unrechte sein, wenn er den Schlüssel zuGörgci's Benehmen darin findet „damit er den ihn compromittirenden Befehl den ichihm nach Poroszlö geschickt aus der Welt schaffen könne"; Danzer I S. 248. Klapka,auch einer der unmittelbaren Theilnehmer, berührt den Vorfall I S. 275 nur sehr-kurz und findet denselben vollkommen gerechtfertigt: „dieser Beschluß" (dein Obcrfeldherrnden Gehorsam aufzusagen), „so außerordentlich er in gewöhnlichen Armeeil sein magdie höchstens für die Launen ihrer Herren kämpfen, war hier wo an jedem ver-säumten Moment, an jedem unnütz geopferten Menschenleben ein Theil des Vaterlandesverloren ging, nicht nur begründet sondern unausweichlich geboten". Voll den Ereig-nissen ferner stehenden Zeitgenossen sprechen sich die wenigeren, wie etwa Levitschnigg IS. 150, gegen den „polnischen Condottiere" aus; die mehreren ergreifen mit Wärme diePartei Dcmbmski's und vcrurtheilen die „fraisirte militairische Eitelkeit jenes Mannesden Kossuth aus dem Staube gehoben", der „herzlos und vcrräthcrisch in einem so kriti-schen Momente alles aufs Spiel setzte" und der „in der Armee gewissermaßen zur All-mächtigkeit lind zu einer des Ostracismus würdigeil Popularität gelangt war"; ZurGeschichte des ungarischen FrciheitskampfeS I S. 232 s. So auch (Käszonyi) Vier ZeitalterII S. 184 f. und „Die Häupter der ungarischen Revolution" in der „Gegenwart" IX S. 98 s.

164) S. 224. L18. Heller wo es über den Tag von Poroszlü heißt: „Major-Bach vom Generalstabe meldete, er habe sich durch den Augeuscheiu überzeugt daß beiPoroszlü ein gemauerter starker Brückenkopf bestehe. Und doch war nichts an derSache. Ich habe gleich damals dem Major Bach solches dienstlich verwiesen."

165) S. 225. Ich kann es mir doch nicht versagen die Worte hcrzusetzen womitFreund Peduzzi, nachdem er mir den Antheil seiner braven Zweier-Jäger an denKämpfen bei Käpolna eingehend geschildert, seine Auseinandersetzungen schließt: „Leiderhatte die schöne Waffcnthat der Armee bei Käpolna keinen Erfolg von Einfluß auf denGang der Dinge in Ungarn. Zu erforschen worin das lag ist Sache des Geschichtschreibers.Wir clü miuornm g-sntinm nahmen aus jener Periode des Kainpfes in Ungar» dieUeberzeugung heim, daß Marschall Fürst Windisch-Grätz, ein tadelloser Soldat und Ca-valier saus parsil, gerade weil er nicht glauben »lochte daß andere Hochgestellte seinerKategorie aus persönlicher ranouno, Privat-Rücksichtcn, Eigendünkel und Eigennutz dieInteressen des Staates und des Heeres auf das Spiel zu setzen im Stande wären, inalleil Unternehmungen paralhsirt und ihm so der Lorbeer als Feldherr entrissen wurde.Jil dieser Ansicht wurden wir nur bestärkt als Hahnall das Commando übernahm undmit seiner bekannten Rücksichtslosigkeit gegen jeden der ihn hemmen wollte seine Wegezum Erfolge zog. Auch enthält unsere neuere und neueste Kriegsgeschichte die Beweisedaß die kaiserliche Armee nur daun Erfolge zu verzeichnen hat, wenn sie unter einemComnlaudauten ficht gegen welchen keine Jntrigucn gewagt werden (Erzherzog Albrecht)oder der sich das Sykophanten-Gesindel voin Leibe zu halte» versteht (FZM. Philippoviü)".

166) S. 230. „Erlebnisse" S. 143. Wohl Sabbas Davidovaü, da Damian Da-vidovaü von den Oajkistcn in der „Skizze der Ereignisse" S. 47 als einer von jenengenannt wird die von ihren meuterischen Leuten erschlagen wurden.

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