Anmerkungen.
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153) S. 201. Koöieka S. 252: „Man ließ das dcsorganisirte (?) und demora-lisirtc (?) Rebcllen-Hcer ans den Händen entschlüpfen, während inan die Ueberzeugunghinlänglicher Kraftfülle besaß den Feind zu fassen fcstzuhalten und zu besiegen. DieseUeberzeugung erregte damals in mancher tapfcrn thatenlustigeu Brust ein sehr drückendesdemüthigendes Gefühl, da inan sich den Grund der Passive nicht enträthseln konnte."
154) S. 203. In einer „Correspondcnz vom ung. Kriegsschauplätze" der Prager„Wage" 1849 S. 285, offenbar von einem Militair-Arzte hcrrührend, heißt eS: „Wirhatten einige Tobte und 18 durch Kanonenkugeln Verwundete. Ich und vr. Joseph Fiedler(k. k. Oberfeldarzt, ehem. Prosector an der k. k. Josephs-Akademie) improvisirten iiu Schloßezu Szcmere ein Spital für 30 Kranke und amputirtcn frisch darauf los, freilich bei denvorliegenden Zerschmetterungen mit schlechtem Erfolge."
155) S. 208. Die Details der örtlichen Beschaffenheit um Poroszlü erfuhr manim kaiserl. Haupt-Quartier theils durch Kundschafter, theils durch drei Lieutenants vonMichael-Infanterie: Stephan Staxich, Alexander Gruhne und Karl Zuna, die mit Quit-tirungs-Reversen versehen am 27. Februar Gelegenheit gefunden hatten über Tisza-Fürcdund Poroszlü nach Ghöngyös zu gelangen, wo sie sich am 28. dein General Parrot stellten.Nobili S. 332"), wo irrthümlich das L.-J.-Rcg. dir. 39 (Don Miguel) statt 37 (Groß-fürst Michael) angegeben ist.
156) S. 209. In der o. a. „Wage" erzählt der Correspondcnt er habe, nachdem esbei PoroSzlü nichts zu thun gegeben, mit seinem Freunde dem Negiments-Capla» AntonVeith (bei EH. Stephan) sich nach Mezö-TürkLny „unscrin neuen Lagerplatz" verfügt unddaselbst 7 Uhr abends in einer bescheidenen Hütte Platz gefunden, „während das Armee-Corps erst um 8 Uhr sich von seinem Aufstellungsorte wegbewegte, ein wenig in denSümpfen sich verirrte und um 1 Uhr nachts antam".
157) S. 212. „Presse" Nr. 50 vom 28. Februar Leit-Artikel: „Das Regierungs-Circulare spricht sich nicht deutlich darüber aus ob unter dem von den Rebellen aus-gegebenen Papiergelde auch die drei bis vier Millionen der Ein- und Zweiguldcnnotenzu begreifen sind, welche vom Fürsten Windisch-Grätz ausdrücklich anerkannt wurden undwofür die Deckung theils in Gold theils in Securitäten vorhanden sein soll. Wir habenUrsache zu glauben daß diese eine Ausnahme bilden und demnächst gegen Noten der hie-sigen Bank vertauscht werden dürften. Eine etwaige Einlösung der späteren Emissionsolcher Scheine scheint deshalb nicht zu besorgen, weil sich Kossuth das hiezu nöthige Papiervon der Kleinnensicdlcr Fabrik nicht verschaffen konnte, daher die Fälschung zu erken-nen wäre."
158) S. 212. Janotyckh v. Adler st ein: „Zur Banknoten-Frage" in der PesterZtg. v. 21. März 1849.
159) S. 213. Sammlung der Manifeste S. 47 f. Wien 5. März Deutsche Allg.Ztg. 1849 dir. 68 vom 9.: Die Kundmachung vom 2. März habe beruhigt und denHandel in Landeserzcugnissen, der fast durchaus gegen ungarische Banknoten stattfaud, neubelebt: „So viel erscheint gewiß: triftige Gründe müßen vorhanden sein um den Fürste»Windisch-Grätz zu solcher Glimpflichkeit und Zurückhaltung in Ungarn, dem Verfahrenin den österreichischen Provinzen gegenüber, zu stimmen." Wien 6. Mürz ebenda Nr. 69vom 10.: „Die Ungarn benützen schnell das Interregnum um ihre Banknoten an derBörse gegen Gold umzusetzen und stehen nicht an für letzteres immer höhere Preise zubewilligen. Die Frage welche Regierung wir eigentlich haben beschäftigt für den Augen-blick weit mehr, als die welche Constitution wir haben werden, daher die ungarischenBaukuoten-Artikcl verschlungen, die Constitutions-Artikel langsam und bedächtig verdautwerden." Dagegen fand das Ccntr.-O. s. Handel rc., das Organ Bruck'S, den Ofener Erlaß
Helfert, Geschichte Oesterreichs. IV. 3. Z2