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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Anmerkungen.

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ein Beweis wie der Ban täglich gerupft wird." Znin 26. bezüglich der beobachtendenStellung des Banns gegen die Ungarn von jenseits der Theiß: „Lustig wäre cs dochwenn sic kämen und, wenn nicht in gar zu unbescheidener Anzahl, interessant zugleich.Unser Häuflein nicht zahlreich aber frischen Mnthcs; die Esc. Banderial-Hnsaren vonSoroksär zögen wir an »ns, eine improvisirte Cavalerie-Verstärkung ergäben Stabs-Dragoner und Ordonnanzen nebst meinen 90 Trompetern, ei» paar Kanonen haben sichauch noch gefunden und somit: ,Was Gott gibt und Soldatenglück' hinaus auf die grüneWiese!"

124) S. 142. Brinncr Pionnicr-Regiment II S. 117 berichtet die Befestigungder Szolnokcr Brücke sei am 23. „der Vollendung nahe gebracht" worden, womit abernicht blos die Anlage des Brückenkopfs, sondern auch die der sünfscitigcn Nedoute (s. obenS. 122) gemeint sein muß.

125) S. 143. Auf kaiserlicher Seite scheint man sich nicht getraut zu haben mitder vollen Wahrheit herauszurücken; bei Nobili S. 284 finden sich ganz richtig dieNamen der gefallenen oder verwundeten Officiere, aber es fehlt die Bemerkung daß einerdavon, Hanptmann Hammer von EH. Karl, gefangen worden; die Verlustangabe bei derMannschaft ist mit 10 Mann todt, 11 verwundet angegeben. S. auch Tagebuch H.-O.des Banns: „Ottinger's Zug nach Czibakhüza gelang auch nicht recht, kaum daß er halbund halb die dortige Brücke verbrennen konnte (?); der brave Engländer Oberl. Digbyfiel dabei und 8 Mann" (vielleicht ist dabei nur der Verlust bei Wallmoden-Kürassierengemeint). Der Verlust des k. k. Jnf.-Rcg. Karl findet sich bei LandeSmanu TagebuchI S. 111. Eine sehr anschauliche Schilderung liefert Klapka I S. 278 f.

126) S. 144. Schreiben Damjanich' an Dcmbwski von Czibakhuza vom 25. Fe-bruar bei Danzer I S. 161 s. Die Truppen des III. ungarischen Armeecorps standenzur selben Zeit wie folgt: Graf Vöcscy bei Török-Sz.-Miklüs; Damjanich die mittlereTheiß aufwärts bei MindSzent Szentes Sas Czibakhüza Tisza-FöldvLr, Vorposten beiPuszta-Martfü.

127) S. 145. H.-Q. Bonus zum 27., den dritten Tag seit dem Abgang des großenHaupt-Quartiers ins Feld: „Noch immer keine Art Mittheiluug vom Fürsten an denBau, cs ist als wollte der gnädige Herr ihn ganz ignorircn."

128) S. 145. „Es mußte mir etwas eigeuthümlich dünken daß Görgei währendder ganzen Zeit ungarisch sprach, da er doch wußte daß ich dieses Idioms nicht mächtigsei; später sagte man er hätte sich zu seiner Umgebung geäußert daß ihn ,schlechte Leute'mit mir in Uneinigkeit bringen wollen; er werde aber fünf Officiere seines Stabes nieder-schießen lassen und dann wolle er sehen was ,der Alte' mit seiner Umgebung machenwerde." Danzer IS. 158.

129) S. 146. Danzer I S. 162 wo die Sache so dargestcllt wird als sei Kossuth

in Person und mit den beiden Andern bereits in Tisza-Füred gewesen, über welchen

Umstand ich anderwärts bisher nichts gefunden habe.

130) S. 147. „Wie ganz anders fand man in dieser Nacht die Vqxposten aus-gestellt! In einem Umkreise von zwei Meilen brannten lustige Wachtfeuer, die, dem

Leuchten zahlloser Glühwürmer in stillen Johannisuächten vergleichbar, hie und da ausdem Dunkel der Berge emporiauchten; 3'/^ Bat. und 3 Esc. bildeten die Vorpostenkette."KouiLka S. 228.

131) S. 150. Der jetzige k. k. Obrist Anton Pednzzi, mein Jugendfreund undStudiengenossc, hat auf meine Anfrage seine militairischen Erlebnisse in den Tagen vonKLpolna, au denen er in seiner damaligen Stellung als Jnterims-Commandant der2. Comp, des 2. Jäger-Bataillons einen entscheidenden Authcil genommen, zu Papier