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Anmerkungen.
gebracht nnd mir freundlichst zur Verfügung gestellt. Vom 25. schreibt er: „Trotz derenormen Fatiguen eines Winter-Feldzugs war, wie das beim Avaucireu immer der Fallist, der Geist brillant. Böhmen und Deutsche, welche beinahe i» gleicher Zahl beisammenwaren, bildeten eine» durch Schweiß und Blut, durch treue Waffenbrüderschaft und Vater-landsliebe fest verbundenen Schlachthaufe», der seinen Officicreu vertrauend mit unerschüt-terlichem Muthc und Todesverachtung in jeder Unternehmung folgte. Es war eben einJäger-Bataillon, und welcher Geist seit Errichtung dieser Truppe in derselben herrschtund wie sie ihn zu bewahren versteht, beweist die Neuzeit in welcher die Jäger immeran der töte standen und stehen, mag auch im Frieden alles mögliche geschehen um siein das Normal-Niveau der Infanterie hcrabzudrücken." Vom Abend des 25. erzählt Pe-duzzi: „Ich mußte den GM. Fürsten Franz Colloredo auf einem langen Necognosci-rungsritt gegen Detk begleiten, welcher Ritt, zu zweit in dem sehr unübersichtlichenTerrain und in unmittelbarer Nähe des Feindes, trotz der guten Gesellschaft unter meinegruselichen Erinnerungen zählt."
132) S. 153. Die Brigade Schütte gehörte zur Division Schwarzenberg, war aberfür den Augenblick bei der Division Csorich zugctheilt. Auch sonst fanden für den vor-liegenden Zweck einzelne Verschiebungen statt. So erhielt General Schütte 2 Esc. Johann-Dragoner von der Reiter-Brigade Bellegarde; General Whß ebendaher 2 Esc. Civalart-Nhlanen.
133) S. 153. Ans dem Schreiben eines Officicrs der Division Schwarzenberg deroffenbar in einem seither abgcfallenen Husaren-Regimente gedient hatte und jetzt Civalart-Ilhlanen oder Johann-Dragonern zugetheilt war: „Wir waren in der Avantgarde unddebutirten mit einem glänzenden Angriffe, bei welchem ich, ohne cs zu wissen, meinereigenen Schwadron gcgenüberstand, auch selbst einen Manu derselben zum Gefangenenmachte der darüber die größte Freude hatte." A. A. Ztg. 1849 I S. 1070.
134) S. 155. Die Aufstellung der kaiserlichen Infanterie nach Truppenkörpernwar diese:
Vor Kaül Brigade Anton Dietrich
erstes Treffen: Wimpffc» und Warasdiner-Kreuzer —zweites Treffen: Bat. Eckher und Banal-Gränzer —
Vor Küpolna Brigade Whß rechts
erstes Treffen: Baden und 2. Jäger-Bat. —zweites Treffen: Fürsteuwärther und Schönhals —
Brigade Colloredo linksrechte Flanke 5 Divisionen Stephan —linke Flanke Paumgarttcu und 6. Jäger-Bat.
135) S. 157. Bei Klapka I S. 248 wird die entscheidende Affaire in einemSatze besprochen der eben so kurz als unwahr ist: „Eine Cavalerie-Attaque der Oester-reicher . . . ward von 4 Escadrous des 1. Hnsaren-Regiments unter persönlicher Füh-rung Müriüssy's blutig abgewicseu."
136) S. 168. „Zur Tageszeit Hütte der Besitz dieses im Schlachtenplane der In-surgenten allerdings strategisch wichtigen Defilös nur mit thcurem Blute erkauft werdenkönnen." KoLioka S. 234.
137) S. 160. LI. 8. Peduzzi: „Wir waren aber auch, als die einbrechende Nachtdem Kampfe für heute ein Ende machte, vom Majore» herab vollkommen Halali. . . MitEinbruch der Nacht erstarb nach und nach jeder Ton und es herrschte eine unheimlicheStille, trotzdem daß tausende von Männern auf dem blutgetränkten Kampfplatze lagertendie vor kaum einer Stunde durch ihre» Tritt und den Donner ihrer Feuerwaffen die