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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Anmerkungen.

mich in dieser Angelegenheit brieflich wandte, hat mich auf das bestimmteste versichert,eine Kriegs-Contribution solcher Art habe nicht slattgcfundcn, wähl aber sei mit derWürkncr'schen Leder-Fabrik in Kaschau ein Darleihen (in obigem Betrage?) zur augen-blicklichen Deckung der Armee-Bedürfnisse, Löhnung und Gagen rc. abgeschlossen worden.

119) S. 135. Uebcr das Gefecht bei MnrLny s. das Schreiben Hurban's an die

Mr. blov.« Nr. 62 v. 14. März S. 246 u.Slav. Centr.-Bl." dir. 75 v. 16. März

S. 360. Die Stärke der Ungarn wird, augenscheinlich arg übertrieben, auf 4000 Mann

angegeben: 1000 HoiwÄs, 400 Husaren, das übrige Freiwillige ans Groß-Rb'cze, Jel-»ava und Rosenau. Auch bezeichnet Hurban die Husaren und Honväds als versprengteAbtheilnngcn eines von Schlikeinige Tage früher" geschlagenen ungarischen Corps, wassich nur auf die Affaire bei Tornalja beziehen könnte. Dagegen fehlt leider die genaueAngabe des Rückzuges und dann Wcitcrmarschcs der Hurbanischcn und Borlk'schen Ab-thcilung, bezüglich deren wir daher auf Mnthmaßungcn angewiesen sind . . . Am letztenFebruar wird der Stand des slovakischcn Frei-CorPS mit 15 Compagnien zu 00 Mannangegeben: davon standen 3 in Lcntschan, 5 in EpcrieS, woselbst die AbtheilnngcnHurban's und Borlk's erst am 2. März unter dem Jubel der Bevölkerung ihren Einzughielten. Am Tage darauf hielt Hurban eine Volksversammlung von vielleicht 5000 Köpfenab, zahlreiche Slnva ertönten . . . Die Proelamation Nambcrg's scheint am 1. März anS-gegangen zu sein s.Kar. blov." Nr. 63 v. 15. März S. 250.

120) S. 137. So am 17. Februar mit 9 Comp. >/2 Esc. und 2 Geschützen gegen

Ü-Szönp wo Major Kellner von Köllenstcin mit 2 Bat. Khcvcnhüller, >/e Esc. Ficgncl-

mont-Dragoncr und >/z Zwölfpfündcr-Batterie stand und die Ungarn, deren Action durcheine lebhafte Kanonade aus der Festung unterstützt wurde, in die Festung zurückschlugnachdem sie 17 Todte auf dem Kampfplatze gelassen. Der Ausfall hatte wohl nur denZweck einen Zug von 80 Getreidewagen, der am selben Tage von Mocs am linkenDonau-Ufer in Bewegung war, ungefährdet von den Kaiserlichen, die durch den Ausfallbei 6-Szönh festgehaltcn wurden, in die Festung gelangen zu lassen. Am 24. erfolgteein neuer Ausfall von 2 Bat. ','2 Esc. und 3 Geschützen; bei 40 Granaten fielen nachÜ-Szönh die an mehreren Punkten zündete», bis Kellner 2 Compagnien mit 2 Geschützenin die rechte Flanke der Angrcifenden beorderte, die mit Zurücklassung von 50 Todtenwieder in die Festung zogen.

12t) S. 138. Nobili S. 266268; die Ordre de Bataille und die Marsch-Dispositionen des Fcldinarschalls ebenda S. 269274. An Stelle Pott'S, der nach derBehauptung Einiger an allen bisherigen Fehlern Wrbna's Schuld gewesen, wurde Major-Georg Bach von Klarcnbach G.-St.-Chef beim II. Armcccorps.

122) S. 139.Das Borposten-Quantum stand zur Besatzung, zur Ausdehnung desOrtes und zur Beschaffenheit des Terrains in gar keinem Verhältnisse. Hatte man diesenUmstand vernachlässigt, so drängt sich unwillkürlich die Frage auf wie cs mit der Bisi-tirnng der Vorposten ausgcsehcn habe?" Koäioka S. 225.

123) S. 142. Tagebuch H.-Q. des Banns zum 22. Februar:In Ofen geschiehtdas unglaubliche: der Feldmarschall rückt morgen mit seiner Hauptmacht nach Hatva»,der Ban bleibt zurück. Wir sind natürlich wüthcnd darüber, aber die große uneigen-nützige Seele des Banns alarinirt sich darüber nicht: Mir ist es nicht um mich zu thun,sondern um die Sache', sagt er." Zum 24.:Das spricht eigentlich mehr als Worte denNeid, die Misgunst ans die nicht der Fürst Windisch-Grätz, dafür ist er eine zu edleNatur aber dessen Umgebung gegen den Banns trägt, lieber 12 Bat. Gränzcr wurdenihm aus dem ersten Corps genommen und ihn ließ man zurück." Zum 25. (Einberu-fung Zeisbcrg's ins große H.-Q.):Nun wir vermissen ihn keineswegs, aber es ist nur