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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Anmerkungen.

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leicht nicht zur Action gelangtem Damit stimmt die Angabe bei Käsz.onpi 11 S. 182,der Klapka von Erlau aus auf die Besetzung von Kompolt durch die Kaiserlichen ans-merksam gemacht haben will, und es letzterem sehr verübelt den lieberfall nicht mit stär-keren Kräften ansgcführt zu haben; die Infanterie sei erst ans dem Platze erschienennachdem sich die Kürassiere bereits durchgeschlagen hatten. . . Der Neberfall von Kompolthat begreiflicherweise ärgerliches Aussehen in den Reihen der kaiserlichen Armee gemacht.Windisch-Grätz soll über die Meldung so erzürnt gewesen sein daß er eine kriegsrechtlicheUntersuchung anstellen lassen wollte. . . Merkwürdig, wegen der leider bald darauf ein-getroffenen Prophezeiung, ist die Bemerkung im Tagebuch Haupt-Quartier des Banns:Es ist bei dieser Art der weiten Detachirung nur zu verwundern daß diese ArtUebersällc nicht noch öfter geschehen. Anfangs wurde» Patrouillen attaqnirt und ab-gefangen, dann ging cs über kleinere Piquels, dann über größere (Lieutenant Planck),zuletzt sind wir an den Divisionen und es wird nicht lang anstchcn so wird in Szolnokdas Spektakel über die ganze isolirtc Brigade losgehen."

113) S. 126. Damit behebt sich das vorlaute Urthcil Klapka's der I S. 237den Marsch Schlik's über Putnokein sinnloses Wagestück" nennt; Schlik zählte ja ansdas Mitwirken Colloredo's von Gyöngyös aus.

114) S. 130. Vollständiger Wortlaut bei Danzer I S. 114148. . . Bei KlapkaI S. 238 heißt cs, am 22. sei Major Papp in Miskolcz cingctroffen,mit dein Befehleder Regierung die Offensive auf allen Punkten ungesäumt zu ergreifen". Dagegen lesenwir bei Danzer I S. 137 f., in der Nacht zum 22. sei ein Vertrauter Kossnth'sNamens Papp in Sz.-Pater cingetroffen der dem Obcrfeldhcrrn im größten Geheimnis,nachdem er sorgfältig die Thüren Verschlüßen und sich überzeugt daß kein Horcher in derNähe sei, zwei mündliche Aufträge seines Absenders überbracht habe: erstens 10.000 Mannvom Corps Görgci nach Szegedin zu schicken, und zweitens mit dem Neste der Armeesogleich die Offensive zu ergreifen. Dembinski, schreibt, er habe seine Glieder förmlichabtastcn müßt» um sich zu überzeugen ob er nicht träume. Auch wird jedermann zn-gebcn daß ein starker Glaube dazu gehört so etwas für ernste Wahrheit zu nehmen; ichwill es darum auch nur hier anmerkungswcise angeführt haben.

115) S. 131. Szemere Görgei S. 49* mit der nicht schmeichelhaften CharakteristikGörgci's:Trotzig wie ein Kind, eitel wie ein Weib und falscher als ein Jesuit."

116) S. 131. Die Erzählungen dieses Begegnisses bei Danzer I S. 140 f. und beiGörgei I. S. 214 f. stimmen nur darin überein daß selbes ein unangenehmes gewesen,weichen aber in den Einzcluheiten von Anfang bis zu Ende von einander ab. Dembinskifaßt sein Urthcil über Görgci S. 112 in die Worte zusammen:daß cs kaum einenzweiten Menschen gibt der in der Kunst der Heuchelei und der Entstellung der That-sachcn eine solche Virtuosität entwickelt hat als gerade er".

117) S. 132. Nur zum Thcil entwickelte Dembinski diesen Plan in dem o. a.Schreiben an Röpnsy voin 23. Februar. Eine nach dein Feldzug gefundene Ordre deBataille (Nobili S. 276) gab die Stärke der jenseits der mittler» Theiß am 23. Fe-bruar disponirtcu Streitmacht Vöcscp's und Röpnsy's auf 8l-14 Mann 1332 Pferde und30 Geschütze an. Nach Danzer I S. 86 f. hätten Vöcscy 6000, Damjanich 6500,Klapka rund 12.000, Kazinczy und Röpäsy 15.310 Mann 1170 Pferde und 31 Geschützegezählt.

118) S. 134. In fast allen Berichten über diesen Feldzug findet sich die Angabe,Ramberg habe der Stadt Kaschau eine Brandschatzung von 20.000 fl. anferlegt. Derjüngste Sohn des FML., damals dessen Divisions-Adjutant, derzeit FML. und Comman-dant der 27. Jnf.-Trnppcn-Division zu Kaschau Victor Frh. v. Ramberg, an den ich