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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Anmerkungen.

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von der Bühne zu fegen habe" Blittersdorff stand auf sehr vertrantem Fuß mit Camp-hausen.

99) S. 101. S. Hayin II S. 286288 und Biedermann Erinnerungen ausder Paulskirche S. 9598 überdas factieuse Treiben der Oesterreicher" zu derenAusschließung" man leiderkein Recht" habe. S. auch Laube III S. 313:IhreExistenz in der Paulskirche wurde verwünscht und man war wiederholt auf dein Punktedarauf anzutragcn daß sie ausscheideil sollten". An ander» Orten, S. 286 f 290, sprichter überdie groß-deutschen Pharisäer" und verdreht gleich den beiden Andern voll sitt-licher Entrüstung die Augen über dieberüchtigte Coalition" der Groß-Deutschen mitder Linken, ein Bundlügenhaft und uninoralisch dadurch daß sic einander zu Gefallenfür Sätze stimmen welche ihrem Princip und sonstigen Wunsche direct widersprechen".Biedermann S. 86 s. bemerkt das Bündnis seiaus gegenseitiges Mistraucn" be-gründet gewesen und führt ein Wort des Cynikers Bogt an:Wir wissen recht wohldaß cs auf ein gegenseitiges Betrügen hinauskommt; es handelt sich nur darum ob wiroder die Groß-Deutschen die Betrogenen sein werden" . . . Null muß inan aber wissendaß die Erbkaiserlichcn in ganz gleicher Weise die Linke zu gewinnen suchten und wieder-holte Proben davon abgelegt hatten.Um der Mehrheit sicher zu sein", sagt Ranke a. a. O.S. 260,gaben sie ihren Gegnern das radicale Wahlgesetz nach auf welchem diese be-standen, und fügten sich darein dem künftigen Oberhaupte nur ein suspensives Veto zubewilligen. Sie erschraken, aber gaben nochmals nach, als diese Beschränkung der höchstenAutorität auch auf Fragen der Verfassung ausgedehnt wurde" rc. . . . Auf welcher Seitewar denn dann, erlauben wir uns zu fragen, die politische Ueberzeuguugstrcue? aufwelcher diepolitisch tief unsittlichen Charaktere", mit welchem Epitheton Bnnsen-Nippold II S. 499 den Leo beschenkt.

100) S. 101. Jürgens II S. 462467. Er erwähnt mit Bedauern, man habeOesterreich fort und fort beschuldigt keine National-Repräsentation zulasten zu wollen".Der Vorwurf keine positiven Vorschläge zu machen habeOesterreich nnsäglich geschadet,die ihm nachthciligen und misfälligen Beschlüße und Maßregeln der National-Vcrsammlung,die Operationen der preußischen Partei und des preußischen Gouvernements unsäglich ge-fördert, die Schritte der groß-deutschen Partei in der Schwebe gehalten und beirrt, dieWidersacher crmuthigt, den Mnth der Freunde gelähmt, die Calamität des preußischenSoudcrbundcs mit Wenigen oder Vielen ermöglicht und mittelbar herbeigeführt".

101) S. 102. Rechberg an Schwarzenberg 8. Februar aus München:Erwähnens-werth bleibt es jedenfalls wie sehr die offene und ruhige, aber kräftige Haltung Oester-reichs den preußischen Jntrignen gegenüber die Wage der öffentlichen Meinung zu GunstenOesterreichs neigen macht. Vor zwei bis drei Monaten war in Bayern die Zahl der An-hänger Oesterreichs sehr klein. Heute strömen alle Herzen, alle Sympathien Oesterreichszu, die Cohortc seiner Gegner ist auf ein kleines Häuflein großentheils politischer Abenteurerzusammengeschmolzen, aber die Erbitterung gegen Preußen und dessen Bestrebungen nachHegemonie haben den höchsten Grad erreicht".

102) S. 102. Lloyd 1849 Nr. 56 vom 2. Februar Morg.-Ansg., n Frankfurt27. Januar. Derselbe II-Correspondent Frankfurt am 11. (Nr. 81 vom 16. Abend-Ausg.):Hätte die Note gesagt: ,Oesterreich hat nichts gegen den Bundesstaat einzuwenden,aber es beansprucht die Leitung desselben', so wären der Note alle Herzen zugeflogcn.Die preußische Suprematie aufzugeben um den Bundesstaat zu retten ist jeder bereit;schwieriger aber ist es die österreichische Suprematie auf Kosten des Bundesstaates zuretten". Derselbe am 26. (Nr. 107 vom 3. März Ab.-Ausg.):Oesterreich machtuns jetzt in Frankfurt viele Sorgen; man schmollt mit ihm, aber man kann ihm