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Anmerkungen.
geblieben was er nicht gesagt hat; die Sprache des Fürsten Schwarzenberg drückt aberseinen ganzen Gedanken aus".
83) S. 89. Kucfstcin Dresden 9. Januar 1849 I b und dir. 22 vom 10. FebruarI>. 8.: „Gegen Fanatismus Trunkenheit und Wahnsinn hilft keine Argumentation". S. auch„Lloyd" Nr. 51 vom 30. Januar Abendblatt, 1- Leipzig 28. Januar über die Zusammen-setzung der beiden Kammern „deren Mitglieder zu einem großen Theil aus Prole-tariern, Ungebildeten und rohen Subjekten bestehen. Man muß sich in der Thatschämen ein Sachse zu sein; ein tief beschämendes Gefühl überkomint jeden verständigenund einsichtsvolle» Manu welcher treu und innig am Vaterland hängt, sein Volk aufdiese Weise vertreten zu sehen. Wahrlich, wenn diese Kammer der Spiegel des sächsischenVolkes ist, dann steht es traurig um unser Vaterland. Mit Ekel muß sich das bessereGefühl abweudeu, wenn es von den Vertreter» des Landes einige auf der Gasse auf-gefangene witzlose Gedanken mit dem Mantel der Phrase umhängcn und voll schalenDünkels als die Fülle der Weisheit anprciscn hört. Und diesen Charakter habe» fast alleHelden getragen welche bisher von den radikalen Kammcrcandidaten hochgchalten wordensind" rc.
81) S. 91. Baron Kreß nach Wien Nr. 6 vom 17. Nr. 11 vom 27. Januar, Nr. 17vom 5. Februar. Laut der Depesche Nr. 8 vom 23. Januar sprach der König unseremGesandte» von einem vertrauliche» Schreiben Friedrich Wilhelm IV. der seinem hanno-verschen Vetter mittheiltc, sein Cabinct habe mit jenem von Wien gemeinschaftliche Ab-rede über die deutsche Frage gepflogen, wobei man in der Hauptsache einig geworden undnur hinsichtlich einiger unbedeutenden Nebenpunktc verschiedener Ansicht gewesen sei, dieaber bald ihre befriedigende Lösung finden würden; „worin jedoch das bereits erlangteResultat der erwähnten Verabredungen eigentlich bestehe, darüber hat das preußische Mi-nisterium ungeachtet wiederholter Anfrage sich leider nicht geäußert; nur ist so viel zuentnehmen gewesen daß der König sich nie herbeilasscn werde die Würde eines deutschenNcichsobcrhanptes anzunehmen."
85) S. 92. Der in der Depesche Kreß' Nr. 21 vom 14. Februar erwähnte „aus-führliche Bericht" Brenucr's ist in den Acten leider nicht zu finden, lieber die Hanno-ver'schc Stäudcversammlung heißt es bei Kreß: „Sie thcilt mit allen übrigen deutschenKammern die Schwärmerei des deutsche» Einhcits-Princips mit allen seinen Consequenzeu,und ein Antasten desselben wird von der Oppositionspartei, an die sich auch in dieserBeziehung gar manche andere anschließen, als Verrath betrachtet."
80) S. 93. Die aus Hannover 13. Februar 1849 datirtc Note sollte, wie ja dieganze Mission Brcnncr's, geheim bleiben und wurde mit des letzter» Vorwissen nurHerrn v. Bothmcr in Frankfurt und dem preußischen Cabinct vertraulich in Abschriftmitgetheilt. Als sich gleichwohl iin Publicum Gerüchte von der Existenz dieses Schrift-stückes verbunden mit sehr ungenauen Angaben über den Inhalt desselben verbreiteten,ließ Bennigsen die Note in der Hann. Ztg. abdruckcn, worüber Kreß nicht sehr erbautsein konnte; s. dessen Depesche Nr. 27 vom 24. Februar. Die hannovcr'sche Erklärungwurde dann auch in der Wr. Ztg. Nr. 50 vom 28. S. 581 abgcdruckt.
87) S. 91. In überaus hämischer, völlig würdeloser Weise spricht Laube Das erstedeutsche Parlament (Leipzig Weidmann 1849) III S. 315 von Buß: „Mancher ehrlicheMann fluchte bei seinem Anblicke: er werde au die Dirne erinnert die sich zu allemherbeilasse und dabei doch in gute Gesellschaft sich dränge" ». s. w.
88) S. 95. Ohne Zweifel waren es Andrian'S Mittheilungen die Schmerling vorAugen hatte als er am 22. (I!. „Vertraulich") »ach Olmüz berichtete: „Aus verläßlicherQuelle erfahre ich daß der Sitz der Jntriguen gegen Oesterreich und speciell gegen mich