Anmerkungen,
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brauch von Provinzial-Flaggen, wenn gleich nur als Nebcnflagge», uicht zulässig erscheintund daß demnach den österreichischen mit kaiserlichen Patenten oder mit See-Guberuial-Pässeu oder mit Licenzen versehenen Fahrzeugen die alleinige Führung der österreichischenSccflagge mit Ausschluß jeder Provinzial-Flagge gestattet ist."
68) S. 77, Müller Das deutsche Parlament und der König von Preußen S, 4,Ich kenne diese Schrift leider nicht aus eigener Anschauung und folglich die angeführte Stellenur aus dritter Hand,
69) S. 77. „Wie Europa durch den heißen Sieg von Custozza, so wurde Preußen durchdie Unterwerfung von Wien von Oesterreich gerettet"; Hist, Pol, Blätter 1849 I, S, 439 f,
70) S. 78. „Oesterreich gegenüber gilt der Grundsatz der Veruueinbarung"; Hist,pol. Blätter ebenda S. 393.
71) S. 78. Graf von Kuefstein Dresden Nr. 25 vom 22. Februar 1849 über einmit Minister v. d. Pfordten geführtes Gespräch.
72) S. 79. Baron Handel Nr. 4 il. Stuttgart 23. Januar. Das Gespräch mit demKönige hatte am 14, stattgefuuden, König Wilhelm, dessen Ansicht, nach dem was Handelzu entnehmen glaubte, dahin gehe „daß Baden aufzugebeu und dessen Berschmelzuug mitWürttemberg hcrbeizuführcn sei", scheine über diesen Punkt auch mit Preußen verhandeltzu haben; „weniger überzeugt scheinen Sc, preußische Majestät von der Ausführbarkeiteines solchen Plane« in Bezug auf Hessen", Dann heißt cs weiter: „Indem König Wil-helm die« erzählte setzte er hinzu, daß es ihm gewiß nicht darum zu thuu sei einigeschlechte Unterthanen mehr zu erhalten; daß er es aber für unausbleiblich nothwendig er-achte dem Drange nach deutscher Einheit nachzugeben und selbige auf dem angedeutetenWege zu berücksichtigen".
73) S. 79. K. k. Leg.-Secretär Baron Schloißnigg München 1. Februar über eineUnterredung mit Graf Bray über das preußische Schriftstück vom 23. Januar, wobei derbayerische Minister des Aeußern n. a. äußerte: „Es ist schwer des Gedankens sich zu e»t-schlageu daß Preußen diesen Schritt gethan habe weil es unter den mächtigsten StaatenDeutschlands die Majorität für Oesterreich besorgte, in einer Verhandlung mit allenaber für sich hofft; die in der preußischen Mittheilung enthaltenen Andeutungen über einemöglicherweise besondere Stellung Oesterreichs zu Deutschland und diesfalls nöthigc engereVerbindung der übrigen deutschen Staaten untereinander, bei welcher ihm ein gewissesUebergewicht von selbst znfallcn müßte, scheint diesen Gedanken zu bekräftigen. Ein solcherZustand wäre aber unserer Politik geradezu entgegen. Was Bayern wünschen muß istdie Wiedererstarkuug und Selbständigkeit der einzelnen, namentlich der mächtigeren deutsche»Staaten und ihrer Regierungen, insoweit dies mit der zu schaffenden deutschen Central-Gewalt vcreinbarlich erscheint, damit diese Negierungen zur Herstellung der überall mehroder minder gestörten gesetzlichen Ordnung durch sich selbst und nur im äußerste» Falledurch fremde Beihilfe fähig seien".
71) S, 80. Bett Die Bewegung in Baden (Mannheim Bassermann 1850)S, 254—256 vgl. mit Jürgens III. S. 161—165 der beifügt daß die Württcmbergi-schen Mediatisirungsgclüste, aus denen der Premier Römer kaum ein Hehl gemacht, beidieser Haltung Badens mitgewirkt Hütten.
75) S. 80. Aus Bunscn'S Briefen II. S. 492—494. Sehr zu bedauern ist einegewisse übel angebrachte Verschämtheit des Briefstellers oder des Herausgebers in Nen-nung der Persönlichkeiten die in einem uns so sehr intcressirenden Zeitpunkte eine Rollespielte», z. B. wo Buuscn seine Frankfurter Erfolge bei den einzelnen Ministern und her-vorragenden Abgeordneten rühmt und dann beifügt: „-allein war und blieb ein Thor,
und-zeigte sich als unaufrichtig,"
Helsert, Geschichte Oesterreichs. IV. 3.
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