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Anmerkungen.
deutschen Völker und Stämme vom Belt bis ans adriatische Meer, vom Rhein bis zurWeichsel March und Save auf immer eins geworden unter sich, eine unwiderstehlicheMacht nach außen, eine große Völker-Familic iin Innern, desselben Geistes i» der Ver-fassung, in Gesetz und Verkehr, immerfort und überall verbunden und geeinigt durch Hu-manität und Liebe."
62) S. 71. „An Meine getreuen Schützen-Hauptleute Johann Ritter von Mörl zuInnsbruck; Ignaz Freiherr von Giovanelli zu Bozen; Anton Kink von Kufstein" rc. DasHand-Billet war datirt aus Olinüz 24. Januar, also gerade einen Tag vor dem Be-schlüsse im Krcmsierer Constitutions-Ausschusse, wurde aber in Innsbruck erst gegenMitte Februar bekannt; s. Wortlaut Schützeu-Ztg. Nr. 7 v. IS. Februar. — Die Ernen-nung des Grafen Bissingen hatte man in Tyrol um die Jahreswende erfahren; in derersten Hälfte Januar hatte er in Innsbruck einige Tage geweilt und durch seine Leut-seligkeit die besten Hoffnungen erweckt; ebenda S. 6, 12. Am 7. Februar traf er in derLandeshauptstadt ein um die Leitung der Geschäfte zu übernehmen und machte einige Tagespäter das kaiserliche Handschreiben bekannt.
63) S. 71. A. A. Ztg. Beil, zu Sir. 66 S. 1013 f. Von der Etsch 28. Februar:„Wenn die Schützen diese Bestimmung haben sollten, möchten wir sie lieber daheim wissen.Fremde können einander überwachen; bei Leuten die unter einem Dache beisammen wohnensollen ist's vom Nebel. Wir hörten von Tricntern und Innsbruckern am liebsten denschönen Spruch: ilöce.o gnam bonum, lionnm et snennclnm, üabitLrs fratres, krstresin nimm."
64) S. 73. Triest 12. Februar A. A. Ztg. Beil, zu Nr. S1 vom 20. S. 782. AufSourdeau hatte Graf Stadion in einem Vortrag vom 23. Decembcr 1848 die Blicke desKaisers zuerst gelenkt.
65) S. 76. Vgl. Bd. II. S. 154—156, 218 f. S. auch Protests, äei IMImati"in der venetianischen Raooolta V. S. 461 f. unterm 15. Januar 1849, wo es u. a. hieß:„I?rotestia.mo clai nostri licki o <Ia! nostri monti e ckdl' isole nostro »4 oospotto<1i tutt' i xopoli ckella, terra, s al oospotto Santo <1! Dio: non vo^Iiamo essere6roat!. Llalscketto gnell' nomo clsl nostro ziaese olle non xinrasse eon noi, male-cketta 1a nostra äonna die in nn sno baoio rornzia nn xiorno il nostro Ainramentosantissimo" eoo.
66) S. 76. „Slav. Centr.-Bl." Nr. 69 v. 10. März S. 276: „Wie hat denn dasMinisterium sein Programm verstanden? Wo ist hier die Gleichberechtigung aller Ratio-nalitäten? Wir sahen und sehen noch immer im Hafen wciß-roth-grünc, schwarz-roth-goldene Flaggen wehen! Das hiesige Regiment, fast nur aus Slave» bestehend, marschirtin diesem Augenblicke den Corso hinab, hoch in der Lnft die schwarz-roth-goldenc Fahne!. . . Armer Slave, du sangst wehmüthige Heldenlieder als du an der Kalka, an der March,am Grobnik-Feldc, an der Drau dein Blut zum Schutze des europäischen Westens ver-gossest, und dein Klaglicd tönt fort, auch seit du gegen die undankbaren Söhne diesesWestens zu deinem eigenen und deines Vaterlandes Schutze dein Gut und Blut cin-setzcst."
67) S. 76. Der Schritt der Triester Seebehörde war nämlich die Folge einesHandels-Ministerial-Erlasses vom 31. Januar 1849, dessen Inhalt dem Publicum erstspäter bekannt wurde, folgenden Wortlautes: „Aus Anlaß vorgekommener Anstände gegendie ungarische Secflagge wird bedeutet, daß es von der früheren Ministerialwcisung vom2. August v. I. Z. 7671 hinsichtlich der besagten Seeflagge sein Abkommen habe, lieberdie gleichzeitig vorgckommcne Anfrage in Betreff der Behandlung von Provinzial-Flaggenauf Seeschiffen wird eröffnet, daß zufolge eines Beschlusses des MiuisterratheS der Ge-