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Anmerkungen.
sähe nationaler Gleichberechtigung geschehe, könne cs nicht der Regierung zustchen „zuentscheiden mit welchen Buchstaben die kleinrussische Schrift geschrieben werden soll, son-dern man muß überall die Art und Weise der Sprache wie sic sich bisher ansgebildcthat berücksichtigen"; Stein Auf», IV S. 29l f., 568.
52) S. 60. „Slcw. C.-Bl." Nr. 71 v. 12. März S. 283; 2. II. Lemberg 28. Fe-bruar: „Dadurch wird eine große Veränderung im socialen Leben der Russincn cintreten,die Feiertage werden sic zu ihrer Bildung widmen können, woran sie früher die Arbeithinderte."
53) S. 60. Siehe die sehr interessante Verhandlung darüber am 6. Februar 1849 inFrankfurt a. M.; Stcn. Bcr. VII. S. 5062—5089, wo Herr v. Nadowitz unter großerAufmerksamkeit des Hauses vom militairisch-politischcn Standpunkte, Göden von Krotoszynwegen der unsicher» Lage der Deutschen im Posen'schen und Wuttke im Geiste des preußisch-deutschen Chauvinismus die Anträge des Ausschusses vcrthcidigten, während Döllinger mitgroßer Sachkenntnis, Veucdeh, Roesncr von Oels und Mesner vom Standpunkte derVölker-Moral gegen diese „neue Thcilnng" Polens sprachen. Der Antrag wurde in nament-licher Abstimmung mit 280 gegen 124 Stimme» angenommen. Die Demarcations-Liniewurde in Folge dessen wirklich gezogen, aber kaum ein Jahr später, Februar 1850, vonder preußischen Regierung wieder aufgehoben.
54) S. 65. Mit a. h. Entschließung vom 24. Januar 1849 wurde zum TyrolerKaiser-Jäger-Regiment ein Döpöt-Bataillon von 6 Compagnien errichtet; es sollte freieWerbung stattfinden und nur der ungedeckte Rest bei der nächsten Stellung gedeckt werden.Ein Erlaß des Grasen Bissingen vom 18. Februar sprach die vollste Zuversicht auf denErfolg dieser Maßregel aus, da „die unerschütterliche Treue zum Landesfürsten und dieerst neuerlich glänzend bewährte Hingebung für das Vaterland ihm dafür bürgen".
55) S. 65. Geschichte der Universität Innsbruck von Dr. Jacob Probst, Inns-bruck Wagner 1869: Weder bei Professoren noch Studenten seien „bcmerkenswerthe Ex-ccsse" vorgefallen; „im Ganzen war die Haltung der Studenten der Universität lobenswert!)".
56) S. 67. Von der süd-tyrolischen Gränze. II. Im Januar 1849 sich glaube ineinem Linzer Blatte): „Wir leben hier in einer fieberhaften Aufgeregtheit — die Natio-nalitäten-Liebhaberci, wie diesen Separationsgeist Herr Borrosch in der Reichskammerrecht treffend taufte, hat ihren Höhepunkt erreicht, der Süden wird sich vom Norden los-rcißen, Südtyrol wird eine für sich bestehende abgesonderte Verwaltung erhalten — so wenig-stens lauten unsere letzten Nachrichten aus Olmüz und Krcmsier. Ob diese Trennung zumbeiderseitigen Wähle beitragen werde wird die Folge lehren, indcß mögen diejenigen welchesie durch ihre Schroffheit vorzüglich hervorgcrufen — die Ultramontanen im gottesfürch-tigen Landtage zu Innsbruck — sich mit der Lehre begnügen, daß die Zeiten des starrenFesthaltens an verrosteten Formen vorbei und das erwachte Bewußtsein der Völker stärkersei als alle Beschlüsse einer jeder höheren Auffassung der Gegenwart und ihrer Anforde-rungen unfähigen engherzigen Provinzialjunta. Sind wir verschrieenen Südtyroler, wirwort- und eidbrüchigen Wälschen, es ja nicht allein welche die Suprematie Nordtyrolsvon uns weisen — hat ja auch das Ländchen jenseits des Arlbergs dagegen Protestirt undseine Selbstständigkeit beansprucht."
57) S. 70. Vgl. „Lloyd" 1849 Nr. 92 Morgen-Ausg.: „8 I 8 Aus Nord-Tyrol",wo cS u. a. hieß: „Wir haben zwar keinen Augenblick gezweifelt daß unser Kaiser in dieThcilung unseres Vaterlandes nie willigen werde, auch haben wir nicht gewankt im Ver-trauen auf die Festigkeit des Ministeriums; aber schon der Gedanke oder die Vermnthung,die Majorität des Reichstages werde vielleicht für die nämliche Maßregel stimmen,durch welche einst ein fremder Despot unsere Kraft zu vernichten und unsere Liebe zur