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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Anmerkungen.

hier der allgemeine Wnnsch daß dieser Reichstag aufgelöst werde. . . Bischof (Fischhof!),Goltmnrk, Porrosch, Wioland, Kaim, Schusclga, Kutlich, Fitster, Löhner, Sterz rc. dassind Mienschen von denen man hier allgemein nur mit Abscheu spricht."

4!) S. 45.Lloyd" >849 Nr. 30 Morg.-Bl., Zuschriften Vidnlich' vom 2. u. 6. Dc-ccntber 1848: es sei mit dein Thronwechsel auch ein Wechsel der Negicrungsgrundsätzecingctrctcn; das Ministerium werde unterstütztdurch die Armee, das slavische Elementund die Burcankratic", inan erkennedie Heiligkeit der Verträge und Verheißungen"nicht an;die Gewalt der Waffen" werde über Ungarn, über Italien entscheiden rc.

42) S. 46. Z. B. AriminiusDes Kaisers ,Wir°. Brünn im Februar 1849".Oest. Soldfrd. Beil, zu Nr. 30 v. 10. März. Vgl. meinen Bd. III. S. 157.

43) S. 51. Dieselbe Mäßigung wie in der Auswahl der Unterschriften wurde be-

züglich des Inhaltes beobachtet, was übrigens nicht ohne allerlei Bedenken und Schwierig-keiten war. Gleich nach Ausbruch der März-Ereignisse war imNamen Galiziens" einePetition und Deputation in Wien erschienen: durste man die damals gestellten Forde-rungen unter den geänderten Zcitverhältnissen anfrechthaltcn? Aber konnte man anderseitseine Adresse abfasscn welche die Forderungen vom 0. April in ihrem wahren Lichte, nämlichals nicht von der Mehrheit des Landes ansgcgangcn, darstelle und vcrläugne? Mußteein solches Bekenntnis nicht als unter dem Walten des Belagerungszustandes abgcdrungenerscheinen? ... Bei aller Vorsicht fehlte es nicht an mancherlei Verstößen. Die Petition hatteursprünglich nur schriftlich umlaufen sollen; allein um möglichst viel Unterschriften ansallen Theilen des Landes anfznbringen, ließ man sie bald drucken und sandte Exemplaredavon mit einem gleichfalls gedruckten Aufrufe zum Beitritte nach den verschiedensten Rich-tungen aus; dabei ließ man, immer von dem Gedanken geleitet alle Schichten der Be-völkerung sich an der Adresse bctheiligcn zu lassen, den Aufruf von Personen unterzeichnenderen Namen dem ganzen Schritte den Anstrich gaben als sei das Schriftstück ein Werkder ehemaligen Raärr dla-rockorva deren Mitglieder sic dem Publicum empföhlen. EinenAugenblick kam es dahin daß sich alle Gemäßigteren von der Deputation fern haltenwollten und Fürst Jablonowski offen erklärte daß er mit der ehemaligen Uaäa dlaroäovea.nichts zu thun habe; daß er zwar mit den gewesenen Mitgliedern derselben, soweit die-selben gemäßigt, nicht außer Verkehr treten wolle, daß er jedoch an einem Schritte derals von jenem Organe ausgehend gedeutet werden könne sich nicht bethciligcn könne (Berichtdes Generals Bordolo an Stadion 7. Januar 1849 Nr. 199 ?ck. I.). Der voir denRuthenen auf Grund der Verschiedenheit der Nationalität angestrebtcn Zweitheilung desLandes wurden folgende Ziffern entgegcngestellt, wobei lat. kath. als Polen, gr. kath. alsRuthenen gelten sollten: lat. katholisch gr. katholisch

iil den westlichen Kreisen. 1,447.206 93.639

44) S. 51. Am 22. November Z. 1004 ?. sandte Hammerstein an Wesscnberg dievom 9. bis 19. November datirten, von den Ortsrichtcrn rc. unterfertigten Eingaben derruthenischen Kreis-Versammlungen von Kolomea StaniSlawow 2olkiew, der Decanal-Vcrsammlungen von Jaroslaw Podhaice Brody und der Filial-Versaminlung von Oleskoein; Nr. 45 v. I. 1848 R. Ll. I.

45) S. 53. Ruthenischc Haupt-Versammlung vom 25. December 1848, VorsitzenderÄuziemski, Schriftführer Michael Malinowski. Baron Hammerstein, welcher die Beschlüsseam 29. an das Ministerium leitete, machte auch bei dieser Gelegenheit den Anwalt derRuthenen nnd bestätigte namentlich deren Behauptung daß der Gouverneur seinen Kreis-

ln den östlichen Kreisen . . . .

in der Landeshauptstadt insbesondere

670.934 1,075.581

37.587 9.873